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Raubzug mit Strompreisen: Sechs Milliarden zusätzlich kassiert(23. Februar 2010) Der Bund der Energieverbraucher hat die Strompreisentwicklung der vergangenen drei Jahre analysiert - mit einem schockierenden Ergebnis. Die Strompreise für Haushalte haben sich durchschnittlich zwischen 2006 und 2009 um 3,75 Cent je Kilowattstunde erhöht. Verringert haben sich dagegen in diesem Zeitraum die Netzentgelte, und zwar um 1,5 Cent je Kilowattstunde. Zieht man die Steuern, Abgaben und Netzentgelte vom Strompreis ab, dann haben sich die Kosten für Erzeugung und Vertrieb um über vier Cent je Kilowattstunde in nur drei Jahren erhöht. Die Spotmarktpreise an der Strombörse haben sich in diesem Zeitraum jedoch um 1,2 Cent je Kilowattstunde verringert.
Eon erhöht die Strompreise Bielefeld (dpa). Millionen Kunden des Energiekonzerns Eon in Deutschland müssen von Mai an mehr für ihren Strom bezahlen. Der Versorger will die Preise im Schnitt bundesweit um 4,2 Prozent erhöhen, wie ein Eon-Sprecher bestätigte. siehe auch lokales
Erstes Urteil der Eon-Prozesse liegt vor Paderborn (JS). Dass Preiserhöhungen ganz genau begründet werden müssen, das hat jetzt die Energieversorgerin Eon schriftlich vorliegen. Schließlich ist jetzt, vier Wochen nachdem Eon mit ihrer Klage gegen fünf Gaspreisverweigerer scheiterte (die NW berichtete), die Urteilsbegründung bei den Beteiligten eingetroffen.
Saftige Rechnung für Energieversorger Bonn (dpa). Die Bundesnetzagentur hat den Strom- und Gasnetzbetreibern eine saftige Rechnung präsentiert: Mehr als 2 Milliarden Euro müssen die Versorger an ihre Kunden zurückgeben. Die Summe ergebe sich aus Mehrerlösen, die die Konzerne aus überhöhten Entgelten für die Nutzung ihrer Leitungen berechnet hätte
Karlsruhe (rtr). Die Verbraucher in Deutschland können nach einem Grundsatzurteil des Bundesgerichtshofs (BGH) auf niedrigere Wasserpreise hoffen. Die Richter sprachen den Kartellbehörden gestern das Recht zu, Anbieter zu vergleichen und überhöhte Preise zu drücken. Der Wetzlarer Versorger Enwag scheiterte damit mit seinem Versuch, eine von der Landeskartellbehörde Hessen angeordnete Preissenkung von 30 Prozent zu kippen.
Wie die Gaspreisverweigerer den Etappensieg gegen Eon-Westfalen-Weser feiern VON ANDREAS GÖTTE
Treffen der Initiative am Freitag, 22.01. in der AWO Leostraße Große Freude herrscht bei den Gaspreisverweigerern. Bei der jetzt losgetretenen Prozesslawine am Amtsgericht Paderborn verlor Eon Westfalen Weser erstinstanzlich gleich 4 Verfahren. Im Jahr 2004 hatten die Beklagten Musterbriefe an Eon geschickt, in denen sie die Billigkeit der Erhöhung der Gaspreise anzweifelten und angekündigt hatten, diese und weitere Erhöhungen nicht zu zahlen, wenn Eon nicht die Kalkulation der Preise offen legt.
Amtsrichter Freitag bricht eine Lanze für Verbraucher / Eon kündigt Berufung vor dem Landgericht an VON JUTTA STEINMETZ Eon scheitert vor Amtsgericht Paderborn (JS). Während Petrus den Energieversorgern mit winterlichen Temperaturen die Kassen füllt, brach ein Paderborner Amtsrichter gestern eine Lanze für die Verbraucher. Er lehnte Klagen der Eon-Westfalen-Weser-Vertriebs-GmbH ab, mit denen diese ausstehende Zahlungen von vier Kunden eintreiben wollte, die die Gaspreiserhöhungen der Jahre 2004 bis 2008 nicht akzeptieren. Jede Erhöhung hätte einzeln begründet werden müssen, bemängelte der Richter. Das Gutachten, mit dem Eon die Rechtmäßigkeit der Preiserhöhungen darlegen wollte, sei unzureichend und zu pauschal. Während das Urteil von der Bürgerinitiative „Gaspreise runter“ als „sehr verbraucherfreundlich“ eingeschätzt wird, will Eon vor die nächste Instanz ziehen. Sehr wohl habe man nachgewiesen, dass die Preisanpassungen angemessen und sachlich begründet waren. Vor Wochenfrist hatte das Landgericht Dortmund Eon im dort anhängigen Verfahren aufgefordert, Gaspreisberechnungen vorzulegen, in denen alle Bezugspreise zu lesen sind.
Richter weist Klage von Eon Westfalen-Weser gegen vier zahlungssäumige Kunden ab Von Karl Pickhardt Gaspreisverweigerer erfreut über Prozessverlauf in Dortmund Schon seit Juni 2005 führt Eon Westfalen Weser den Prozess gegen 10 Kunden, die seit 2004 die Gaspreiserhöhungen nicht mehr zahlen. „Wir werden abgezockt , die Gaspreise sind zu hoch“, ist die Meinung der Bürgerinitiative Gaspreise runter und mehr als 1600 Gaspreisverweigerern im Kreis Paderborn. Landgericht will transparente Gaspreis-Kalkulation Paderborn/Dortmund (ig). Das Landgericht Dortmund hat gestern das von Eon Westfalen Weser Vertrieb angestrengte Verfahren gegen Paderborner Gaspreisverweigerer fortgesetzt. Am Ende erklärte sich der Energieversorger bereit, die Kalkulation für die Preiserhöhung im Jahr 2004 komplett offen zu legen. Bisher waren darin Bezugspreise geschwärzt dargestellt, weil Eon darin ein Betriebsgeheimnis sieht. Mit einer Fortsetzung des Verfahrens wird erst in der zweiten Jahreshälfte gerechnet. |