Pressemitteilung Bund der Energieverbraucher vom 23.02.2010:

Raubzug mit Strompreisen: Sechs Milliarden zusätzlich kassiert

(23. Februar 2010) Der Bund der Energieverbraucher hat die Strompreisentwicklung der vergangenen drei Jahre analysiert - mit einem schockierenden Ergebnis.

Die Strompreise für Haushalte haben sich durchschnittlich zwischen 2006 und 2009 um 3,75 Cent je Kilowattstunde erhöht. Verringert haben sich dagegen in diesem Zeitraum die Netzentgelte, und zwar um 1,5 Cent je Kilowattstunde.

Zieht man die Steuern, Abgaben und Netzentgelte vom Strompreis ab, dann haben sich die Kosten für Erzeugung und Vertrieb um über vier Cent je Kilowattstunde in nur drei Jahren erhöht. Die Spotmarktpreise an der Strombörse haben sich in diesem Zeitraum jedoch um 1,2 Cent je Kilowattstunde verringert. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 16.02.2010:

Eon erhöht die Strompreise
Steigerung um bis zu 5,8 Prozent

Bielefeld (dpa). Millionen Kunden des Energiekonzerns Eon in Deutschland müssen von Mai an mehr für ihren Strom bezahlen. Der Versorger will die Preise im Schnitt bundesweit um 4,2 Prozent erhöhen, wie ein Eon-Sprecher bestätigte.
Die Kunden von Eon Westfalen-Weser müssen sich sogar auf eine Preissteigerung von 5,8 Prozent gefasst machen. So erhöht der Energieversorger nach eigenen Angaben den Preis für das Produkt strom.ideal pro Kilowattstunde um 1,39 Cent auf 23,04 Cent (brutto). Der Grundpreis bleibe unverändert.
Für einen Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 3.500 Kilowattstunden führt die Preisänderung nach Eon-Angaben zu Mehrkosten von 4,06 Euro (brutto) monatlich und damit rund 5,8 Prozent.
Der heimische Energieversorger begründete seine Preiserhöhung mit den höheren Kosten für die Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Energien und den erhöhten Netzentgelten. Keine Preiserhöhung plant Eon bei seiner Billigstromgesellschaft E wie einfach. Eon hatte zuletzt vor rund einem Jahr die Strompreise angehoben.

siehe auch lokales (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 13.02.2010:

Erhöhungen müssen genau begründet sein

Erstes Urteil der Eon-Prozesse liegt vor

Paderborn (JS). Dass Preiserhöhungen ganz genau begründet werden müssen, das hat jetzt die Energieversorgerin Eon schriftlich vorliegen. Schließlich ist jetzt, vier Wochen nachdem Eon mit ihrer Klage gegen fünf Gaspreisverweigerer scheiterte (die NW berichtete), die Urteilsbegründung bei den Beteiligten eingetroffen. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 05.02.2010:

Saftige Rechnung für Energieversorger

Bonn (dpa). Die  Bundesnetzagentur hat den Strom- und Gasnetzbetreibern eine saftige Rechnung präsentiert: Mehr als 2 Milliarden Euro müssen die Versorger an ihre Kunden zurückgeben. Die Summe ergebe sich aus Mehrerlösen, die die Konzerne aus überhöhten Entgelten für die Nutzung ihrer Leitungen berechnet hätte


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 03.02.2010:

Hoffnung auf sinkende Wasserpreise

Karlsruhe (rtr). Die Verbraucher in Deutschland können nach einem Grundsatzurteil des Bundesgerichtshofs (BGH) auf niedrigere Wasserpreise hoffen. Die Richter sprachen den Kartellbehörden gestern das Recht zu, Anbieter zu vergleichen und überhöhte Preise zu drücken. Der Wetzlarer Versorger Enwag scheiterte damit mit seinem Versuch, eine von der Landeskartellbehörde Hessen angeordnete Preissenkung von 30 Prozent zu kippen. (Artikel komplett)

Artikel in der Neuen Westfälischen vom 25.01.2010:

„Müssen uns wärmer anziehen“

Wie die Gaspreisverweigerer den Etappensieg gegen Eon-Westfalen-Weser feiern

VON ANDREAS GÖTTE

Paderborn. Als die Sprecherin der Bürgerinitiative „Gaspreise runter“, Roswitha Köllner, in den Räumen der Arbeiterwohlfahrt in die Runde fragt, wer von den über hundert Anwesenden einen Mahn- oder Klagebescheid von Eon-Westfalen-Weser bekommen habe, schnellen fast alle Arme in dem engen Raum in die Höhe. (Artikel komplett)


Presseerklärung vom 18.01.2010:

Gaspreisverweigerer gewinnen 4 Prozesse in Paderborn
Treffen der Initiative am Freitag, 22.01. in der AWO Leostraße

Große Freude herrscht bei den Gaspreisverweigerern. Bei der jetzt losgetretenen Prozesslawine am Amtsgericht Paderborn verlor Eon Westfalen Weser erstinstanzlich gleich 4 Verfahren. Im Jahr 2004 hatten die Beklagten  Musterbriefe an Eon geschickt, in denen sie die Billigkeit der Erhöhung der Gaspreise anzweifelten und angekündigt hatten, diese und weitere Erhöhungen nicht zu zahlen, wenn Eon nicht die Kalkulation der Preise offen legt. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 15.01.2010:

Eon verliert Gaspreisprozess

Amtsrichter Freitag bricht eine Lanze für Verbraucher / Eon kündigt Berufung vor dem Landgericht an

VON JUTTA STEINMETZ

Paderborn. Etappensieg für die Gaspreisverweigerer. Das Amtsgericht Paderborn lehnte gestern Klagen der Eon Westfalen Weser Vertriebs GmbH ab, mit denen die Energieversorgerin ausstehende Zahlungen von vier Kunden eintreiben wollte, die die Preiserhöhungen aus den Jahren 2004 bis 2008 nicht akzeptieren. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen (Wirtschaft) vom 15.01.2010:

Eon scheitert vor Amtsgericht

Paderborn (JS). Während Petrus den Energieversorgern mit winterlichen Temperaturen die Kassen füllt, brach ein Paderborner Amtsrichter gestern eine Lanze für die Verbraucher. Er lehnte Klagen der Eon-Westfalen-Weser-Vertriebs-GmbH ab, mit denen diese ausstehende Zahlungen von vier Kunden eintreiben wollte, die die Gaspreiserhöhungen der Jahre 2004 bis 2008 nicht akzeptieren. Jede Erhöhung hätte einzeln begründet werden müssen, bemängelte der Richter. Das Gutachten, mit dem Eon die Rechtmäßigkeit der Preiserhöhungen darlegen wollte, sei unzureichend und zu pauschal. Während das Urteil von der Bürgerinitiative „Gaspreise runter“ als „sehr verbraucherfreundlich“ eingeschätzt wird, will Eon vor die nächste Instanz ziehen. Sehr wohl habe man nachgewiesen, dass die Preisanpassungen angemessen und sachlich begründet waren. Vor Wochenfrist hatte das Landgericht Dortmund Eon im dort anhängigen Verfahren aufgefordert, Gaspreisberechnungen vorzulegen, in denen alle Bezugspreise zu lesen sind.


Artikel im Westfälischen Volksblatt vom 15.01.2010:

Gaspreis-Rebellen müssen nicht nachzahlen
Richter weist Klage von Eon Westfalen-Weser gegen vier zahlungssäumige Kunden ab

Von Karl Pickhardt

Paderborn (WV). Riesen Erfolg für die Paderborner Gaspreis-Rebellen: Das Amtsgericht Paderborn hat gestern eine Klage des Versorgers Eon Westfalen Weser gegen vier zahlungssäumige Erdgas-Kunden abgewiesen. (Artikel komplett)


Presseerklärung vom 08.01.2010:

Gaspreisverweigerer erfreut über Prozessverlauf in Dortmund
Richterin will Eons Zahlen sehen
Öffentliche Prozesse in Paderborn ab 14.01.

Schon seit Juni 2005 führt Eon Westfalen Weser den Prozess gegen 10 Kunden, die seit 2004 die Gaspreiserhöhungen nicht mehr zahlen. „Wir werden abgezockt , die Gaspreise sind zu hoch“, ist die Meinung der Bürgerinitiative Gaspreise runter und mehr als 1600 Gaspreisverweigerern im Kreis Paderborn.
Jetzt bekommt die Bürgerinitiative neuen Aufschwung durch den Prozessverlauf vor dem Landgericht in Dortmund. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 08.01.2010:

Landgericht will transparente Gaspreis-Kalkulation

Paderborn/Dortmund (ig). Das Landgericht Dortmund hat gestern das von Eon Westfalen Weser Vertrieb angestrengte Verfahren gegen Paderborner Gaspreisverweigerer fortgesetzt. Am Ende erklärte sich der Energieversorger bereit, die Kalkulation für die Preiserhöhung im Jahr 2004 komplett offen zu legen. Bisher waren darin Bezugspreise geschwärzt dargestellt, weil Eon darin ein Betriebsgeheimnis sieht. Mit einer Fortsetzung des Verfahrens wird erst in der zweiten Jahreshälfte gerechnet. (Artikel komplett)