Artikel in der Neuen Westfälischen vom 29.12.2009:

„Nicht ins Bockshorn jagen lassen“

Bürgerinitiative „Gaspreise runter“ verweist auf neue Welle von Mahnbescheiden

Paderborn. Pünktlich zur Weihnachtszeit hat das Versorgungsunternehmen Eon nach Angaben der Bürgerinitiative „Gaspreise runter“ wie im vergangenen Jahr über die Zentrale Mahnabteilung des Amtsgerichtes Hagen, die auch für den Oberlandesgerichtsbezirk Hamm und damit für Paderborn zuständig ist, eine neue Welle von Mahnbescheiden an Gaspreisverweigerer verschicken lassen. Doch Roswitha Köllner, die Sprecherin der Initiative, bleibt gelassen: „ Bisher ist es Eon noch in keinem Fall gelungen, ein Urteil gegen Gaspreisverweigerer zu erwirken.“ (Artikel komplett)


Presseerklärung vom 18.12.2009:

Alle Jahre wieder – Eon verschickt Mahnbescheide
Veranstaltung der Bürgerinitiative im Januar

Pünktlich zur Weihnachtszeit lässt Eon wie im letzten Jahr vom Mahngericht Hagen Mahnbescheide an die Gaspreisverweigerer verschicken. Bisher ist es Eon noch in keinem Fall gelungen, ein Urteil gegen Gaspreisverweigerer zu erwirken. Im Gegenteil: In Paderborn gewann jüngst ein Verweigerer, weil Eon sich außerstande sah, fristgerecht eine Klagebegründung einzureichen.  Was ist daran so schwer? (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 18.12.2009:

Stabile Gaspreise für Eon-Kunden

Paderborn. Bis zum Frühjahr 2010 wird es bei Eon Westfalen Weser keine Gaspreiserhöhungen geben. So lange gebe es für Privat- und kleineren Gewerbekunden stabile Preise, teilt der Energieversorger mit. Nach drei Preissenkungen in diesem Jahr liege das Preisniveau auf dem niedrigsten Stand seit 2005. Auch der Strompreis bliebe mindestens für das erste Quartal 2010 stabil. Im vergangenen Jahr verkaufte das Unternehmen rund 7,4 Milliarden Kilowattstunden Strom und 4,5 Milliarden Kilowattstunden Gas.

© 2009 Neue Westfälische Paderborner Kreiszeitung


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 18.12.2009:

Eon Ruhrgas entgeht Strafe
Konzern gibt Kapazitäten an Konkurrenten ab

VON DETLEF FECHTNER

Brüssel. Die Essener Eon Ruhrgas lässt sich auf einen Handel mit der EU-Kommission ein, damit Europas Wettbewerbshüter von einer saftigen Strafe absehen. Das Unternehmen hat sich bereit erklärt, einen erheblichen Teil der von ihm gebuchten Kapazitäten an den deutschen Gaseinfuhren an Konkurrenten abzugeben. In zwei Schritten soll das von Eon reservierte Volumen bis 2015 auf nur noch gut die Hälfte der gesamten Gasimporte heruntergefahren werden. Der Rest der Buchungen werde in einem gerechten Verfahren an Wettbewerber weiterverkauft, verspricht Ruhrgas. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 05.12.2009:

Nur harte Zahlen zählen

Elmar Münster klagt erfolgreich gegen die Höhe seiner Gas-Abschlagszahlungen

Paderborn (JS). Wettervorhersagen und Klimamodelle dürfen bei der Berechnung von Abschlagszahlungen nicht zum Instrumentarium der Energieversorger gehören, sondern nur harte Zahlen. Das schrieb jetzt das Paderborner Amtsgericht dem Unternehmen E wie einfach ins Stammbuch und gab damit einem Gaskunden aus Elsen Recht. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 04.12.2009:

Eon Ruhrgas unter Verdacht

Brüssel (rtr). Die EU-Kommission nimmt den Energieversorger Eon Ruhrgas wegen möglicher Verstöße gegen Wettbewerbsrecht ins Visier. Das kündigte EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes an, ohne Angaben zum Verdacht zu machen. Die Kartellbehörde hatte Eon im Juli mit 553 Millionen Euro die bislang höchste Kartellstrafe der deutschen Unternehmensgeschichte aufgebrummt.

© 2009 Neue Westfälische Paderborner Kreiszeitung
Artikel in der Neuen Westfälischen vom 26.11.2009:

Gaspreise steigen

Bielefeld (pan). Gas wird zum Jahreswechsel für Millionen Verbraucher teurer. Nach Recherchen des Verbraucherportals Toptarif.de planen rund 70 regionale Versorgungsunternehmen, ihre Tarife zum Januar um bis zu zwölf Prozent anzuheben. Im Gegensatz zu vielen kleineren und mittleren regionalen Anbietern wird es dem Verbraucherportal zufolge bei den Großversorgern kaum Änderungen zum Jahreswechsel geben. So hätten  Eon, RWE und die Berliner GASAG angekündigt, ihre Gaspreise über den Jahreswechsel hinweg stabil zu halten. Auch bei der EnBW gebe es noch keine Änderungsankündigung.
Die Stadtwerke Bielefeld versicherten, die Gaspreise bis Ende März stabil zu lassen, über die Strompreise werde derzeit verhandelt.  Eon Westfalen-Weser plant, den Gaspreis bis Ende Januar nicht zu verändern, die Strompreise werden bis Ende März nicht erhöht.

© 2009 Neue Westfälische Paderborner Kreiszeitung


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 19.11.2009:

Ist Gaspreisurteil Folge eines Verfahrensfehlers?

Eon: Gericht stellte Schriftsatz nicht zu

Paderborn (JS). Dass jetzt das Paderborner Amtsgericht die Klage der Eon Westfalen Weser AG mit der Begründung abwies, die Energieversorgerin habe es versäumt, die Voraussetzungen für die Preiserhöhungen überprüfbar und nachvollziehbar darzulegen, nehmen die Gaspreisverweigerer mit Genugtuung zur Kenntnis. (Artikel komplett)


Artikel im Westfälischen Volksblatt vom 19.11.2009:

EWW prüft Beschwerde

Nach Gerichtsurteil

Paderborn (WV/pic). Der Paderborner Versorger Eon Westfalen Weser (EWW) prüft eine Beschwerde gegen ein Urteil des Amtsgerichts Paderborn, das zu Gunsten eines Gaspreis-Rebellen entschieden hat (wir berichteten gestern). Das Gericht hatte eine EWW-Klage gegen den Kunden zurückgewiesen, der seit 2004 nur den damaligen Erdgaspreis zahlt und zwischenzeitliche Erhöhungen ignoriert. (Artikel komplett)


Presseerklärung vom 18.11.2009:

Paderborner Gaspreisverweigerer gewinnen 1. Prozess gegen Eon

„Eine schallende Ohrfeige für Eon und deren Anwälte“ so bezeichnet Roswitha Köllner, Sprecherin der Bürgerinitiative Gaspreise runter das erste Urteil in den Paderborner Prozessen. Ende Juni 2009 hatte Eon Westfalen Weser beim Amtsgericht Paderborn ca. 200 Verfahren gegen Gaspreisverweigerer eingeleitet, die seit 2004 die erhöhten Gaspreise nicht bezahlen. „Wir wollen die Offenlegung von Eon`s Kalkulation, weil wir uns abgezockt fühlen.“ Das war die Forderung der Verweigerer damals und ist es auch noch heute. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 18.11.2009:

Eon-Klage vom Gericht abgeschmettert

Ein Mahnbescheid ist vom Tisch

Paderborn (rom). Zumindest in einem Fall ist Eon mit dem Versuch gescheitert, ausstehende Zahlungen der Gaspreisrebellen vor Gericht einzutreiben. Das Paderborner Amtsgericht hat jetzt eine Klage Eons abgewiesen, unter anderem mit der Begründung, es sei für den beklagten Gaspreisrebellen auch nicht ansatzweise nachvollziehbar oder prüfbar, dass die geforderten höheren Gaspreise berechtigt seien. (Artikel komplett)


Artikel im Westfälischen Volksblatt vom 18.11.2009:

Amtsgericht gibt Gasrebellen Recht

15 Musterklagen laufen weiter

Von Karl Pickhardt

Paderborn (VW).Der Paderborner Versorger Eon Westfalen Weser hat beim Amtsgericht Paderborn eine Niederlage gegen Gaspreisrebellen eingesteckt.
In einem Mahnverfahren urteilt das Amtsgericht zu Gunsten eines Paderborner Erdgaskunden: Er muss angemahnte Rechnungsrückstände für die Jahre 2004 bis 2007 nicht mehr begleichen. Fast 300 Euro bleiben in seiner Tasche. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 17.11.2009:

Trinkwasser wird teurer In Paderborn

Borchen und Bad Lippspringe Paderborn.

Zum 1. Januar 2010 wird das Trinkwasser für rund 36.500 Haushalte in Paderborn, Bad Lippspringe und Borchen um 5 Cent je Kubikmeter teurer. Der Arbeitspreis des Paderborner Wassers beträgt dann 1,41 Euro pro Kubikmeter (brutto), der Grundpreis bleibt unverändert. Für einen Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 150 Kubikmetern bedeutet das eine monatliche Mehrbelastung von rund 67 Cent brutto bzw. 2,7 Prozent.

Wie Eon Westfalen Weser mitteilt, liege der neue Preis weiterhin um mehr als 20 Prozent unter dem Bundesdurchschnitt. Nach drei Jahren stabiler Preise fange Eon nun die Kostensteigerungen insbesondere in den Bereichen Energie und Personal auf. Bis Ende 2010 soll der neue Preis garantiert stabil bleiben, so das Unternehmen.


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 12.11.2009:

„Kunden sollen an die kurze Leine“

Interessengemeinschaft Nachtstrom kritisiert neue Verträge / Eon erneuert Gesprächsangebot

Paderborn (ig). „Nachtstromkunden wird nichts übrig bleiben, als die neuen Verträge mit Eon Westfalen Weser Vertrieb zu unterzeichnen.“ Darüber sind sich Horst Schulze-Stiehler, Hans Böcker und Christian Knievel einig, auch wenn Strompreis-Rebell Hans Böcker, der schon seit 2005 nach kräftigen Preiserhöhungen nicht mehr die komplette Rechnung begleicht, für sich entschieden hat, dies zum letzten möglichen Zeitpunkt zu machen. Dennoch argwöhnen die drei aus dem Sprecherkreis der Interessengemeinschaft Nachtstrom, die sich in der letzten Woche mit rund 100 Teilnehmern traf: „Damit sollen die Kunden an die kurze Leine.“ (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 30.10.2009:

„Jüngste Urteile nicht vergleichbar“

Eon Westfalen Weser Vertrieb widerspricht Eindruck der Gaspreisverweigerer

Paderborn (ig). Durch zwei jüngst vom Bundesgerichtshof in Karlsruhe und dem Landgericht Hamburg zu Gunsten von Gaskunden, die nach Preiserhöhungen ihre Rechnungen gekürzt hatten, ergangenen Urteile sehen sich auch Paderborns Gaspreisverweigerer bestätigt. Dagegen hält Eon Westfalen Weser Vertrieb diese Urteil für nicht mit den Paderborner Fällen vergleichbar. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 28.10.2009:

Sieg für Gasrebellen

Hamburg (dpa). Der regionale Versorger Eon Hanse hat den „Gasrebellen-Prozess“ verloren. Im Rechtsstreit um die Zulässigkeit einer Gaspreiserhöhung aus dem Jahr 2004 unterlag das Unternehmen vor dem Landgericht gegen 52 Kunden. Die Klausel ihrer Verträge, die die Preiserhöhung regelte, sei zu vage formuliert und deshalb unwirksam. Die Verbraucherzentrale sprach von einem „Sieg für alle Gaskunden in Deutschland“. Da viele Anbieter ähnliche Klauseln verwendeten, hätten bis zu 17 Millionen Kunden Chancen, sich rückwirkend zu Unrecht gezahlte Preiserhöhungen zurückzuholen (AZ: Landgericht Hamburg 301 o 32/05).


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 07.10.2009:

Strom für Haushalte viel zu teuer
Auch in OWL Preise nicht gesenkt

VON ANDREA FRÜHAUF

Bielefeld. Seit Jahren steigen für Verbraucher die Strompreise. Trotz sinkender Großhandelspreise an der Leipziger Strombörse EEX kassieren Energieversorger Privatkunden weiterhin ab. Einzig an die Industrie geben sie sinkende Einkaufspreise weiter. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie des unabhängigen Verbraucherportals Verivox. (Artikel komplett)


Kommentar zu Strompreise in der Neuen Westfälischen vom 07.10.2009:

Nicht transparent

ANDREA FRÜHAUF

Selbst das Bundeskartellamt springt den Stromversorgern zur Seite und zeigt Verständnis dafür, dass die fallenden Großhandelspreise an der Leipziger Strombörse nicht 1:1 an die Verbraucher durchgereicht werden. Privatkunden bräuchten Planungssicherheit und würden im Gegenzug auch von explodierenden Kosten verschont. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 30.09.2009:

Eon unterliegt Rebellen

Hamburg (AP). Im bisher längsten Prozess um überhöhte Gaspreise steuert Deutschlands größter Energieversorger Eon auf eine Niederlage zu und muss sich auf 30 Millionen Euro Kosten einstellen. Das Hamburger Landgericht machte klar, dass es eine Preisklausel in den Verträgen der Eon-Tochter Eon Hanse mit den Endkunden für unrechtmäßig hält. In dem seit 2005 laufenden Prozess hatten 52 Kunden Klage gegen Preiserhöhungen erhoben. Ursprünglich wollten die Kläger die Berechnung der Gaspreise überprüfen lassen. Das allerdings will das Landgericht nicht tun, nachdem der Bundesgerichtshof in einem anderen Fall schon eine tiefgehende Prüfung der Gaspreise abgelehnt hatte. Jetzt geht es nur noch um die Formulierung der Preisänderungsklausel. Die Kläger zahlen seit Prozessbeginn nur noch die Preise von September 2004.


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 30.09.2009:

Gaspreise sinken auf breiter Front

Berlin (ddp). Zu Beginn der Heizsaison werden die Gaspreise nochmals spürbar sinken. Nach einer Marktanalyse des Verbraucherportals toptarif.de wird Gas in den kommenden Wochen bei fast der Hälfte der örtlichen Grundversorgungsunternehmen um bis zu 24 Prozent billiger als im Vorjahr. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 15.09.2009:

Kartellamt prüft Fernwärmesektor

Bonn (ddp). Zum besseren Schutz der Verbraucher hat das Bundeskartellamt eine Untersuchung des deutschen Fernwärmesektors eingeleitet. Dazu hat die Wettbewerbsbehörde Auskunftsersuchen an 30 Versorger verschickt, darunter die deutschen Energiekonzerne Eon, EnBW, RWE und Vattenfall Europe. In Deutschland werden fünf Millionen Haushalte mit Fernwärme versorgt.


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 09.09.2009:

Kraftwerk im Keller
VW und Lichtblick wollen den Energiemarkt aufmischen

VON MAX ECKART

Salzgitter (ddp). Der Öko-Stromanbieter Lichtblick und der Autohersteller Volkswagen wollen mit eigenen Minikraftwerken den Energiemarkt aufmischen und damit in Konkurrenz zu den etablierten Versorgern treten.

Wie beide Unternehmen mitteilten, produziert Volkswagen die hoch effizienten Blockheizkraftwerke, die von modernen Gasmotoren aus eigener Fertigung angetrieben werden. Lichtblick vertreibt die Anlagen als Zuhause-Kraftwerke und setzt sie für ein neues, dezentrales Konzept der Wärme- und Stromversorgung ein.
(Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 21.08.2009:

BGH-Urteil stärkt Gaspreisrebellen
Bundesweit einmaliger Fall könnte wegweisend sein

VON MARIUS GIESSMANN

Köln/Paderborn. Es ist ein juristischer Doppelschlag, der die Position von Gaspreisverweigerern im ganzen Land stärkt: Vergangene Woche lehnte das Kölner Landgericht die Zahlungsklage der Bad Honnef AG gegen drei Verbraucher ab. Besonderheit: Erstmals prüfte das Gericht die Billigkeit der strittigen Preiserhöhungen selbst – durch einen unabhängigen Gutachter. Wie erst jetzt bekannt wurde, war dieses Vorgehen durch ein vorangegangenes Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) gedeckt. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 14.08.2009:

Gaspreis-Prozesse werden teurer
Verweigerer müssen für die Anwaltskosten tiefer in die Tasche greifen

VON RALF MISCHER

Paderborn. Kein Stuhl ist frei. Denn die Aufregung ist groß. Doch aufgeben wollte am Mittwochabend niemand. Vor der drohenden Prozessflut gegen hunderte Gaspreis-Rebellen vor dem Amtsgericht brachte die Initiative Gaspreise runter in den Räumen der Arbeiterwohlfahrt ihre Geschütze in Stellung.

Weit über 100 Zuhörer lauschten den Ausführungen von Roswitha Köllner, Peter Kunze und dem Rechtsanwalt Reinhard Weeg. Aufgrund der drohenden Prozessflut (wie berichtet strengt Eon Westfalen Weser ein Verfahren gegen 150 Gaspreisverweigerer an) steht Weeg ab sofort sein Kollege Hermann-Josef Pierenkemper zur Seite.
(Artikel komplett)

Stärke vor Gericht demonstrieren

„Sie müssen sich fragen, ob sie diesen Weg weiter gehen möchten“, sagte Roswitha Köllner, Sprecherin der Inititiave Gaspreise runter, an die Adresse der zahlreichen Gaspreis-Rebellen. Wenn man diese Frage mit „Ja“ beantworte, dann müsse man das auch vor Gericht deutlich machen. „Kommen sie alle zu den Gerichtsverhandlungen – demonstrieren sie die Stärke des Protests!“, forderte sie die Anwesenden auf. Wann die erste Gerichtsverhandlung vor dem Amtsgericht stattfinden wird, ist noch nicht bekannt. (rtm)


Meinungs-Börse in der Neuen Westfälischen vom 13.08.2009:

Eon steigert trotz Krise seinen Nettogewinn
Mit Ansage


von MARIUS GIESSMANN

Krise? Welche Krise?“, wird sich Eon-Chef Wulf Bernotat gedacht haben, als er die Halbjahreszahlen für 2009 das erste Mal einsah. Um schlappe 45 Prozent erhöhte sich der Nettogewinn des größten deutschen Energieversorgers – in einer Zeit, in der sonst das große Zähneklappern herrscht.

Kein Wunder. Das glänzende Betriebsergebnis ist vielmehr ein Sieg mit Ansage. Denn auch dank der politischen Duldung hat sich in Europa ein Energiemarkt entwickelt, auf dem allmächtige Konzerne die Verbraucher nach Belieben mit steigenden Preisen schröpfen dürfen. Die polieren mit den durch garantierte Nachfrage sprudelnden Einnahmen ihr grünes Image auf und investieren in ökologisch sinnvolle und staatlich geförderte Energiegewinnung per Wind- oder Solaranlagen.

Davon haben alle etwas: eine saubere Natur. Das freut bestimmt auch die deutschen Eon-Mitarbeiter. 2.000 von ihnen haben demnächst viel Zeit, die Natur zu genießen. Ihre Arbeitsplätze fallen den erhöhten Gewinnerwartungen des Konzerns zum Opfer.

marius.giessmann@ ihr-kommentar.de

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Artikel in der Neuen Westfälischen vom 12.08.2009:

Die Gaspreisrebellin
Roswitha Köllner: „Die DIP bleibt nicht die kleinste Partei im Rat“

VON HANS-HERMANN IGGES

Paderborn. Feuerroter Schopf, Jahre langes Engagement im Paderborner „Linken Forum“ und profilierte Streiterin gegen Konzerninteressen: Roswitha Köllner (57) hat es trotzdem nicht gern, wenn man sie als „die rote Roswitha“ bezeichnet. Selbst nennt sie sich viel lieber „die Köllnerin“. Jedenfalls auf ihrem Anrufbeantworter.
(Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 08.08.2009:

Gaspreisverweigerer bereiten sich vor

Paderborn. Vor den Amtsgerichten Paderborn und Detmold strengt Eon Westfalen Weser Verfahren gegen ca. 150 Gaspreisverweigerer an, die schon seit 2004 Preiserhöhungen einbehalten. Die Bürgerinitiative „Gaspreise runter“ erwartet nach eigenen Angaben die noch ausstehenden Klagebegründungen der Rechtsanwaltskanzlei Jolmes, Schmücker und Drees, die Eon vertritt. Zur aktuellen Situation und zur Vorbereitung der anstehenden Prozesse lädt die Bürgerinitiative zu einem Treffen am Mittwoch, 12. August, 19.30 in die Räume der Awo, Leostraße 45, Paderborn. (Presseerklärung komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 30.07.2009:

Erdgas wird billiger

Paderborn (nw). Die Eon Westfalen/Weser Vertrieb GmbH senkt zum 1. Oktober die Erdgaspreise für Privat- und kleinere Gewerbekunden zum dritten Mal in diesem Jahr: Ein Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 20.000 Kilowattstunden spare bis zum Jahresende weitere rund 14 Prozent. Der Arbeitspreis wird um 0,17 Cent brutto pro Kilowattstunde gesenkt. Hinzu kommt ein Sonderrabatt von 0,77 Cent brutto pro Kilowattstunde, der für Oktober bis Dezember gewährt wird. Die Preissenkung und der Sonderrabatt entsprächen einer zusätzlichen durchschnittlichen Einsparung von bis zu 66 Euro in diesem Jahr, teilte der Versorger mit. Im Vergleich zum Januar 2009 würden die Kunden mit der dritten Entlastung insgesamt 27,6 Prozent weniger für Gas bezahlen. Grund seien die zeitweilig sehr niedrigen Ölpreise. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 16.07.2009:

Karlsruher Richter stärken Rechte von Gaskunden
BGH erklärt Preiserhöhungsklauseln für unwirksam / Hunderttausende Kunden bundesweit bekommen Recht auf Rückerstattung

VON MARIUS GIESSMANN

Karlsruhe. Es waren die beiden Prozesse eines Berliner Privatmanns und der Bremer Verbraucherzentrale, ihr Ausgang am Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe könnte jedoch hunderttausenden Gaskunden bundesweit bares Geld bescheren. Denn mit dem gestrigen Urteil erklärten die Richter Preisanpassungsklauseln in Sonderverträgen generell für unwirksam. Nach Einschätzung von Irmgard Czarnecki, Geschäftsführerin der siegreichen Verbraucherzentrale, haben 90 bis 95 Prozent aller Gaskunden in Deutschland einen Sondervertrag, der womöglich die verbotene Klausel enthält. Diese erlaubte den Gasversorgern bisher, Preiserhöhungen an die Verbraucher weiterzugeben, verpflichtete sie aber nicht zur Weitergabe von Preissenkungen. Solche Kann-Bestimmungen sind nun nicht mehr zulässig. Vielmehr muss klargestellt sein, dass während der Laufzeit des Vertrags sowohl Anhebungen als auch Senkungen an den Kunden weitergegeben werden. Das Urteil stärkt die Position der Gaskunden, die sich künftig gegen Preiserhöhungen wehren können, falls ihr Vertrag nicht die Pflicht zur Weitergabe von Gaspreissenkungen enthält. Czarnecki geht sogar noch weiter: „Nach unserer Auffassung ist damit unstrittig, dass jeder, der sich in irgendeiner Form gegen die steigenden Gaspreise gewehrt hat, auch ein Recht auf Rückerstattung hat.“ Wahrscheinlich betreffe der Geldsegen sogar auch alle übrigen Kunden mit der beanstandeten Klausel. „Die Gasversorger müssen jetzt ihre Hausaufgaben machen“, sagte sie, „und wir die Urteilsbegründung abwarten, um unser weiteres Vorgehen abzustimmen.“ (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 11.07.2009:

Eon senkt Gaspreise
Experten erwarten bald eine Trendwende

Düsseldorf/München (dpa). Die Gaspreise in Deutschland bleiben auf Talfahrt: Nachdem zahlreiche Versorger bereits für Juli und August Preissenkungen angekündigt hatten, zieht der Energieriese Eon jetzt nach. Zum 1. Oktober würden die Preise gesenkt, sagte ein Sprecher der Eon-Vertriebsgesellschaft. Die rund eine Million Haushaltskunden des Unternehmens könnten mit einer Entlastung zwischen 10 und 15 Prozent rechnen. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 09.07.2009:

EU straft Gasriesen hart ab
Kommission verhängt Milliardenstrafe gegen Eon und Gaz de France

Brüssel/Düsseldorf (rtr). Die EU hat dem Energiekonzern Eon mit 553 Millionen Euro die bislang höchste Kartellstrafe der deutschen Unternehmensgeschichte aufgebrummt. Eon und sein französischer Konkurrent GDF Suez hätten durch eine bis 2005 geltende Absprache den Wettbewerb am Gasmarkt beschränkt, erklärte die EU-Kommission. Auch GDF muss deshalb 553 Millionen Euro Strafe zahlen. Die beiden größten europäischen Energieunternehmen kündigten umgehend Klagen gegen die Entscheidung an. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 28.06.2009:

Gaspreisgegner erwarten Prozessflut
Amtsgericht Paderborn verhandelt voraussichtlich hunderte Klagen von Eon-Westfalen-Weser

Paderborn (hko). Auf das Amtsgericht Paderborn könnte viel Arbeit zukommen. Möglicherweise gibt es hunderte von Einzelverfahren von Eon-Westfalen-Weser gegen Gaspreisverweigerer, so Roswitha Köllner, Sprecherin der Bürgerinitiative Gaspreise runter. Zumindest wenn alles den erwarteten Gang nimmt. Denn der Energieversorger
verklagt die betroffenen Gaskunden – und die Prozesse dürften ihrer Meinung nach am Wohnort der einzelnenBetroffenen am Amtsgericht Paderborn oder – für Schlangen – Detmold laufen. Köllner bezweifelt, dass es eine auf alle Fälle übertragbare Musterklage geben wird.
(Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 02.06.2009:

Gaspreis-Klage erfolgreich

Paderborn (fr). Der Energieversorger RWE Westfalen Weser Ems muss 16.000 Euro an 25 private Gaskunden zurückzahlen, urteilte das Oberlandesgericht Hamm. Damit gab es der Sammelklage der Verbraucherzentrale NRW statt. Das Gericht erklärte diverse Preisklauseln von 2003 bis 2006 für unwirksam. Die Gaspreiserhöhung habe keine Rechtsgrundlage (AZ: I – 19 U 52/08).


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 20.05.2009:

Stadtwerke Bielefeld wollen Veltheim kaufen
Verhandlungen mit Eon / Ergebnisrückgang 2008

VON LOTHAR SCHMALEN

Bielefeld. Bei den Stadtwerken Bielefeld stehen große Veränderungen in der Eigentümerstruktur bevor: So soll das Energieunternehmen künftig wieder zu 100 Prozent im Besitz der Stadt Bielefeld sein (bislang 50,1 Prozent Stadt Bielefeld, 49,9 Prozent Stadtwerke Bremen). Außerdem will das regionale Versorgungsunternehmen das Kohle- und Gaskraftwerk Veltheim an der Weser komplett übernehmen. Entsprechende Verhandlungen mit Eon, bislang zu 66 Prozent Eigentümer des Kraftwerks, laufen zurzeit. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 16.05.2009:

Gaspreis in Bielefeld sinkt

Bielefeld (mönt). Die Bielefelder Stadtwerke senken ihre Gaspreise zum 1. Juli. Das hat der Aufsichtsrat beschlossen. Damit reagiert der Energieversorger zeitversetzt auf den gesunkenen Ölpreis. Gas und Öl sind preislich aneinander gekoppelt. Gas wird für die Stadtwerke-Kunden rund 15 Prozent billiger. Im vergangenen halben Jahr haben die Stadtwerke bereits zweimal den Preis gesenkt, einmal am 1. Januar und zuletzt am 1. April. Bis mindestens Jahresende soll es keine Erhöhung geben.


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 15.05.2009:

Bielefeld will Stadtwerke zurückkaufen

Bielefeld (los). Die Stadt Bielefeld will wieder alleinige Eigentümerin der Bielefelder Stadtwerke werden. Der Stadtrat fasste gestern Abend einstimmig einen Absichtsbeschluss, wonach die Stadt die 49,9 Prozent Anteile, die sie 2002 an die Stadtwerke Bremen verkauft hatte, wieder zurück erwerben soll. Die Stadt Bielefeld hatte damals dafür 331 Millionen Euro kassiert und hofft jetzt, wesentlich günstiger (für etwa 200 Millionen Euro) zurückkaufen zu können.


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 08.05.2009:

Eon wird die Gasrebellen nicht los
13 Einsprüche gegen Versäumnisurteil

Paderborn (hko). 13 der 15 von Eon-Westfalen-Weser beklagten Gaspreisverweigerern werden gegen das Versäumnisurteil des Landgerichts Dortmund Einspruch einlegen. „Eon wird uns nicht los. Würde man jetzt aufhören, bedeutete es, der Eon-Abzocke Tür und Tor zu öffnen. Dazu sind wir nicht bereit“, sagte Roswitha Köllner, Sprecherin der Initiative „Gaspreise runter“. Die Gaspreisrebellen wollen wissen, ob die Gaspreise in Ordnung sind. „Davon gehen wir weiterhin nicht aus und wollen das gerichtlich bestätigt haben“, erklärte Köllner. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 24.04.2009:

Kostenfalle Nachtspeicheröfen
Heizstromkunden fordern drastische Preissenkung / Kreisweit 25.000 Haushalte betroffen

VON ANDREAS GÖTTE

Paderborn. Was in den späten 70er- und frühen 80er Jahre als wahre Energiesparwunder die Runde machte, wird für Hausbesitzer und Mieter immer mehr zur Kostenfalle – Nachtspeicheröfen. Weil der Markt für Nachtstrom fehlt, ist der Nachttarif extrem angestiegen. So ist der Preis in den vergangenen zehn Jahren um 161,9 Prozent nach oben geklettert. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 23.04.2009:

Gaspreisrebellen warten auf Schriftliches
Noch wird geprüft, wie viele Verweigerer mit einem Einspruch auf das Urteil reagieren

Paderborn (ig). Wie viele der von Eon Westfalen Weser (EWW) verklagten Gaspreisverweigerer einen Einspruch gegen das in der letzten Woche gegen sie ergangene Urteil des Dortmunder Landgerichts erheben werden, ist auch nach einem ersten Treffen der Betroffenen mit ihrem Anwalt und dem Sprecherrat der Bürgerinitiative „Gaspreise runter“ noch nicht klar. (Artikel komplett)


Kennzeichen PB in der Neuen Westfälischen vom 18.04.2009:

Urteil im Streit um offene Gasrechnungen
Das Ende ist immer noch offen

VON HANS-HERMANN IGGES

Seit drei Jahren prozessiert Eon Westfalen Weser nun schon exemplarisch gegen einige ausgewählte Gaspreisverweigerer. Sie gehören – und das macht das Verfahren für EWW so heikel – zu einer regelrechten Massenbewegung: Etwa 1.700 von insgesamt 85.000 Gaskunden kürzten aus Empörung über drastische und in ihren Augen nicht nachvollziehbare Preiserhöhungen ihre Überweisungen; 6.000 sollen nur unter Vorbehalt zahlen. Diese Zahlen sind wahrscheinlich nicht genau, werden aber von keiner Seite weder dementiert noch wirklich bestätigt. Jedenfalls: Die Empörung über saftige Preissteigerungen ist in den letzten drei Jahren nicht geschwunden. Sie lebt von überfälligen Gaspreissenkungen ausgerechnet zum Frühjahr, wenn die Sonne heizt, und von Nachrichten wie am Mittwoch, als eine Studie im Auftrag der Grünen publikumswirksam von immer noch kräftig überzogenen Preisen sprach.
(Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 17.04.2009:

Gaspreisrebellen sollen nachzahlen
Eon Westfalen Weser sieht sich nach Versäumnisurteil bestätigt / Beklagte wollen Einspruch einlegen

VON HANS-HERMANN IGGES

Paderborn/Dortmund. Fast genau drei Jahre, nachdem am 6. April 2006 vor dem Dortmunder Landgericht der Zivilprozess Eon Westfalen Weser gegen 23 Paderborner Gaspreisverweigerer begann, endete er gestern formal mit einem Urteil im Sinne des Energieversorgers. Doch ein Nachfolgeverfahren ist schon in Sicht.
(Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 17.04.2009:

Prozesstaktik der Verweigerer

Am 21. April wollen sich nach Auskunft von Roswitha Köllner der Sprecherrat der Initiative „Gaspreise runter“ und die von Eon Westfalen Weser Vertrieb Verklagten mit Rechtsanwalt Reinhard Weeg treffen. Dabei soll besprochen werden, wer gegen das Versäumnisurteil vom gestrigen Tag Einspruch einlege. Nach Zustellung des Urteils habe man dafür 14 Tage lang Zeit. Klar sei, dass das Landgericht Dortmund dem Einspruch stattgeben werde.


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 16.04.2009:

Gaskunden zahlen viel zu viel
Studie: Versorger geben fallende Preise nicht voll weiter / 1,6 Milliarden Euro Schaden

VON HANNES KOCH

Berlin. Zahlreiche Gasversorger wehren sich gegen Vorwürfe, sie würden Privathaushalten ungerechtfertigt Geld aus den Taschen ziehen. „Unsere Preise liegen nicht zu hoch“, sagte etwa Mareike Lehnhardt vom Lieferanten Erdgas Südbayern dieser Zeitung. Das Unternehmen habe die fallenden Gaskosten auf dem Weltmarkt durchaus an die Kunden weitergegeben, so Lehnhardt. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 16.04.2009:

„Den Gasmarkt weiter öffnen“
INTERVIEW: Bärbel Höhn nimmt die Bundesregierung in die Pflicht

Berlin. Die Bundesregierung sollte mehr Druck auf die Gasversorger ausüben, damit die Preise sinken, fordert die grüne Politikerin Bärbel Höhn (56). Mit der stellvertretenden Vorsitzenden der Grünen-Fraktion im Bundestag sprach Hannes Koch.
(Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 20.03.2009:

Gasprozess köchelt weiter
Auch der sechste Verhandlungstag bringt kein Ergebnis: nächster Termin am 16. April

VON PETER HASENBEIN

Paderborn/Dortmund. Außer Spesen nichts gewesen – das könnte auf den ersten Blick über dem gestrigen Verhandlungstag in Dortmund als Motto stehen. Denn klar ist: Auch nach der sechsten Runde im Gasprozess, den Eon Westfalen Weser gegen 15 Kunden führt, sind alle Beteiligten von einem Urteil weit entfernt. Nun geht’s am 16. April mit einem so genannten Verkündungstermin weiter. Trotzdem war gestern ein spannender Tag im Gasprozess. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 18.02.2009:

Köllner: Eon will Kommunen durch Geld binden

Paderborn/Borchen (hko). Um eine mögliche Rekommunalisierung von Stadtwerken zu verhindern, die modern und dem Gemeinwohl verpflichtet seien, versuche der regionale Energieversorger Eon Westfalen Weser Kommunen durch Sponsoring längerfristig zu binden: Diese Befürchtung teilt die Bürgerinitiative „Gaspreise runter“ in einer Erklärung mit. Sprecherin Roswitha Köllner habe zuverlässige Informationen, dass die Gemeinde Borchen einer mehrjährigen Sponsoren-Vereinbarung zugestimmt habe, „die gegenseitige Loyalität“, fordere. Für unter 10.000 Euro pro Jahr – den genauen Betrag kenne Köllner nicht – sei das Eon-Angebot mit Stimmen der CDU und SPD angenommen worden. Damit habe sich die Gemeinde einen Maulkorb umhängen lassen.
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Artikel in der Neuen Westfälischen vom 18.02.2009:

Gasversorger senken Preise

Bad Oeynhausen (nisi/dpa). Die Gasversorgung Westfalica mit Sitz in Bad Oeynhausen senkt gleich zweimal die Preise. Zum 1. März sinkt der Preis um gut 12 Prozent, was 0,83 Cent (brutto) entspricht. Zum 1. Juni oder spätestens zum 1. Juli sollen die Gaspreise für die Kunden noch einmal sinken. Wie stark, steht aber laut Vertriebsleiter Klaus Suchowitz noch nicht fest. „Wir warten noch auf die aktuellen Ölpreisnotierungen.“ Die seien ausschlaggebend für die Preisgestaltung. Auch der Energieversorger RWE senkt erneut die Gaspreise. Die größte Gas-Regionalgesellschaft, RWE Westfalen-Weser-Ems, reduziert die Preise für seine rund 400.000 Kunden zum 1. April um 12,4 Prozent. RWE hatte zu Jahresbeginn schon die Preise gesenkt.


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 05.02.2009:

Gaspreise genau kontrollieren
Bürgerinitiative bietet Hilfe an

Paderborn. Bei den Kunden von Eon Westfalen-Weser herrscht Empörung, und bei der Bürgerinitiative Gaspreise runter steht das Telefon nicht mehr still. Drei Gaspreiserhöhungen im Jahr 2008, so die Initiative, führten zu hohen Nachforderungen von Eon. Zudem bestehe der Verdacht, dass Eon vor allem den höheren Preisen 2008 höhere Verbrauchswerte zugeordnet habe. Schon in den vergangenen Jahren habe die Initiative immer wieder geraten, den Zähler monatlich abzulesen.
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Artikel in der Neuen Westfälischen vom 04.02.2009:

„Eon führt Verbraucher weiter hinters Licht“
DIP kritisiert Gaspreissenkung nach der Heizperiode

Paderborn. „Empörung herrscht über die Jahresabrechnungen von Eon Westfalen Weser. Die Kunden fühlen sich abgezockt. Nachzahlungen in horrender Höhe sind keine Seltenheit, die Höhe der geforderten Abschlagszahlungen für 2009 ist häufig nicht nachvollziehbar“, moniert Roswitha Köllner, Bürgermeister-Kandidatin der Demokratischen Initiative Paderborn (DIP). (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 02.02.2009:

Gasrebellin will ins Rathaus
Roswitha Köllner von der Demokratischen Initiative Paderborn kandidiert für das Bürgermeisteramt

VON JUDITH WIMMER

Paderborn. „Ich hasse Ungerechtigkeit“, verkündete Roswitha Köllner am Samstag bei der Wahlversammlung der Demokratischen Initiative Paderborn .Und weil sie sich nicht nur über Ungerechtigkeiten aufregt, sondern tatkräftig gegen sie vorgeht, wurde die 56-Jährige einstimmig zur Bürgermeisterkandidatin gewählt. (Artikel komplett)


Artikel im Westfälischen Volksblatt vom 27.01.2009:

Gaskunden sparen bis zu 800 Euro
Vlotho (WB/krü). Unabhängig von der Ölpreisentwicklung wollen die Stadtwerke Vlotho bis zum Herbst ihren Gaspreis um knapp 40 Prozent senken. Für einen Durchschnittshaushalt bedeutet das eine Ersparnis von annähernd 800 Euro. Möglich wird die kräftige Absenkung durch den Vorlieferantenwechsel von Shell-Energy ,zu RWE. Die Gesellschafterversammlung muss der Senkung noch zustimmen.


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 27.01.2009:

Im April die zweite Gaspreis-Senkung
400 Euro jährliche Gesamtersparnis für einen Durchschnitts-Haushalt / Rickert verteidigt Ölpreisbindung

Paderborn. Kurz vor der versprochenen ersten Gaspreissenkung dieses Jahres um vier Prozent ab 1. Februar macht Eon Westfalen Weser die Preissenkung Nummer zwei perfekt: Zum 1. April soll der Gaspreis für Privatkunden um weitere 19 Prozent reduziert werden. (Artikel komplett)


Presseerklärung der Demokratischen Initiative Paderborn vom 22.01.2009:

100 Jahre Energieversorgung in der Region -
Eon Vorstandsvorsitzender: "Wir fühlen uns als Stadtwerke"

Roswitha Köllner: "Wir fühlen uns abgezockt!"

Vollmundig verkündet Henning Probst als Vorstandschef von Eon Westfalen-Weser, dass der Standort Paderborn "personell und strukturell weiter aufgewertet" worden sei. Kein Wort davon, dass vorher 300 Arbeitsplätze in Paderborn abgebaut wurden, der Standort Hameln mit 140 Beschäftigten ganz aufgegeben wurde. Kein Wort davon, dass der Vertrieb von München organisiert wird und dort auch alle strategischen Entscheidungen getroffen werden. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 22.01.2009:

"Gütersloher Gaspreis deutlich zu hoch"
Rechtsanwalt Reinhard Weeg kritisiert Politik und Energieversorger

VON UWE POLLMEIER

Gütersloh. Die Energiepreise erleben seit Monaten wahre Höhenflüge, die weniger den Verbraucher als vielmehr den Lieferanten jubeln lassen. "Wir zahlen zu viel für den Netzbetrieb", sagt daher auch Reinhard Weeg, Fachanwalt für Energierecht aus Rheda-Wiedenbrück und erläuterte dieses im Detail während einer Diskussionsrunde im Brauhaus, zu welcher der Verein "Bürger für Gütersloh" (BfGT) eingeladen hatte.
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Artikel in der Neuen Westfälischen vom 17.01.2009:

Klage gegen Gasversorger

Bad Oeynhausen (nw). Zwei Vorstandsmitglieder des Vereins „Gaspreis-runter-westfalen“ haben Klage gegen den Gasversorger Westfalica beim Landgericht Dortmund eingereicht. Mit den Klagen wollen die Gaspreisgegner zum einen Rückzahlungen aus der Jahresrechnung 2005 und zum anderen die Feststellung erreichen, dass alle Gaspreiserhöhungen, einschließlich der Erhöhung des Grundpreises, seit 2004 unwirksam sind.


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 07.01.2009:

Widerspruch Gebot der Stunde
Gaspreisverweigerer beraten weiteres Vorgehen nach Zugang des Mahnbescheides

VON ANDREAS GÖTTE

Paderborn. Erneut reichten die 120 aufgestellten Stühle in den Räumen der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in der Leostraße nicht aus, um während der Informationsveranstaltung der Bürgerinitiative „Gaspreise runter“ sämtlichen Gaspreisverweigerern einen Sitzplatz zu bieten. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 07.01.2009:

Anwalt mit Verspätung

„Eon hat etwas zu verstecken“, meint Reinhard Weeg. Der eingeschaltete Rechtsanwalt aus Rheda-Wiedenbrück war wegen des Winterwetters erst zum Schluss der Veranstaltung erschienen. Eon strebe jetzt – zentral gesteuert von München – ein einheitliches Verfahren und Prozessführung an. „In Paderborn und Hamburg hat Eon es nicht auf die Reihe gekriegt“, so Weeg. Unklar sei, ob die Eon Vertrieb GmbH auch Forderungsinhaber geworden ist. Er setzt auf das Kartellgericht in Dortmund. „Bei kartellrechtlichem Missbrauch muss die Kalkulation offengelegt werden.“ (ag)


Artikel im Westfälischen Volksblatt vom 05.01.2009:

Nachgehakt bei "Gaspreise-runter"

Die Bürgerinitiative »Gaspreise runter« sieht eine ihrer Aufgaben darin, Kunden von Energieversorgern aus dem heimischen Raum bei allen Fragen rund um ihren Vertrag oder ihre Jahresrechnung zu beraten. Dieser Service ist kostenfrei. Außerdem erhalten Gasbezieher Unterstützung, wenn sie gerichtlich gegen ihr Versorgungsunternehmen vorgehen. Peter Kunze aus Paderborn ist einer der Sprecher der Initiative, er rät den Eon-Westfalen-Weser-Kunden aus dem Altkreis Buren, die sich über drastisch angehobene Abschlagszahlungen ärgern, die Jahresrechnung genau zu studieren und die bereits im vergangenen Jahr vollzogenen Preisanhebungen für Gas bei der Festsetzung der Ratenzahlung zu berücksichtigen. Sollte jemand die Forderungen für ungerechtfertigt halten, empfiehlt Kunze schriftlich bei EWW Widerspruch einzulegen (mit Berufung auf den Paragraphen 315 Bürgerliches Gesetzbuch BGB) und die Abschlagszahlungen zu reduzieren.
Informationen gibt es auf den Internetseiten der Bürgerinitiative, die im Januar auch wieder Beratungstermine in Paderborn anbieten wird.


Artikel im Westfälischen Volksblatt vom 05.01.2009:

Gasrechnung verdirbt Festlaune
EWW-Kunden empört: Abschlag 2009 bei konstantem Verbrauch erhöht

Von Andrea Pistorius

Altkreis Büren (WV). Die Bescherung kam pünktlich zum Fest: Der Gasversorger Eon Westfalen Weser (EWW) fordert mit der Jahresrechnung 2008 deutlich erhöhte Abschlagszahlungen für 2009. Rolf Keiter aus Büren ist einer von vielen Kunden, die das ärgert.

Er soll 605 Euro mehr als im Vorjahr vorauszahlen - und das, obwohl der Gasverbrauch erheblich gesunken ist. »Auf diese Weise kommen die doch nur günstig an einen Kredit«, schimpft der Friseurmeister, »bis am Jahresende feststeht, was tatsächlich durch meinen Zähler gelaufen ist und ich eine Rückzahlung erhalte, haben die ganz bequem mit meinem Geld gearbeitet.« Der 61-Jährige, der sein Haus mit Gasheizung und Kaminofen erwärmt, ist nicht der einzige EWW-Kunde, den die Gebührenkalkulation des Versorgers auf die Palme bringt. (Artikel komplett)


Kommentar im Westfälischen Volksblatt vom 05.01.2009:

EON sollte verlässlich sein

von Andrea Pistorius

Es ist schwer zu verstehen, warum der Energieversorger Eon Westfalen Weser seine Kunden immer wieder aufs Neue verärgert. Wenn es einfacher wäre, den Anbieter zu wechseln, und wenn danach Gewissheit bestünde, dass ein neuer Vertrag dauerhaft günstigere Konditionen bietet, dann wären die Gasbezieher dem heimischen Unternehmen längst in Scharen davon gelaufen. Doch da Großkonzerne den Markt beherrschen, sind dem Kunden Grenzen gesetzt. Einige protestieren, doch die meisten ertragen schweigend Preisanhebungen und unbefriedigenden Service. Dabei möchten die Kunden nur, was eigentlich selbstverständlich sein sollte: für gutes Geld eine verlässliche Gegenleistung.


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 02.01.2009:

Gaspreise runter ruft zum Widerspruch auf
Montag Informationsveranstaltung

Paderborn. Die Bürgerinitiative „Gaspreise runter“ ruft alle Gaspreisverweigerer auf, gegen ihre Mahnbescheide Widerspruch einzulegen. Eine Informationsveranstaltung dazu gibt es am Montag, 5. Januar, um 19 Uhr in den Räumen der Arbeiterwohlfahrt, Leostraße.

Wie Roswitha Köllner von der Initiative mitteilt, habe sie im Januar 2005 auf einer Veranstaltung mit 700 Teilnehmern den damaligen Vorstandsvorsitzenden von Eon Westfalen Weser aufgefordert: „Verklagen Sie mich!“ (Artikel komplett)