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Bürgerinitiative „Gaspreise runter“ verweist auf neue Welle von Mahnbescheiden Paderborn. Pünktlich zur Weihnachtszeit hat das Versorgungsunternehmen Eon nach Angaben der Bürgerinitiative „Gaspreise runter“ wie im vergangenen Jahr über die Zentrale Mahnabteilung des Amtsgerichtes Hagen, die auch für den Oberlandesgerichtsbezirk Hamm und damit für Paderborn zuständig ist, eine neue Welle von Mahnbescheiden an Gaspreisverweigerer verschicken lassen. Doch Roswitha Köllner, die Sprecherin der Initiative, bleibt gelassen: „ Bisher ist es Eon noch in keinem Fall gelungen, ein Urteil gegen Gaspreisverweigerer zu erwirken.“ Alle Jahre wieder – Eon verschickt Mahnbescheide
Stabile Gaspreise für Eon-Kunden Paderborn. Bis zum Frühjahr 2010 wird es bei Eon Westfalen Weser keine Gaspreiserhöhungen geben. So lange gebe es für Privat- und kleineren Gewerbekunden stabile Preise, teilt der Energieversorger mit. Nach drei Preissenkungen in diesem Jahr liege das Preisniveau auf dem niedrigsten Stand seit 2005. Auch der Strompreis bliebe mindestens für das erste Quartal 2010 stabil. Im vergangenen Jahr verkaufte das Unternehmen rund 7,4 Milliarden Kilowattstunden Strom und 4,5 Milliarden Kilowattstunden Gas.© 2009 Neue Westfälische Paderborner Kreiszeitung Eon Ruhrgas entgeht Strafe
Nur harte Zahlen zählen Elmar Münster klagt erfolgreich gegen die Höhe seiner Gas-Abschlagszahlungen Paderborn (JS). Wettervorhersagen und Klimamodelle dürfen bei der Berechnung von Abschlagszahlungen nicht zum Instrumentarium der Energieversorger gehören, sondern nur harte Zahlen. Das schrieb jetzt das Paderborner Amtsgericht dem Unternehmen E wie einfach ins Stammbuch und gab damit einem Gaskunden aus Elsen Recht. Eon Ruhrgas unter Verdacht Brüssel (rtr). Die EU-Kommission nimmt den Energieversorger Eon Ruhrgas wegen möglicher Verstöße gegen Wettbewerbsrecht ins Visier. Das kündigte EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes an, ohne Angaben zum Verdacht zu machen. Die Kartellbehörde hatte Eon im Juli mit 553 Millionen Euro die bislang höchste Kartellstrafe der deutschen Unternehmensgeschichte aufgebrummt. © 2009 Neue Westfälische Paderborner KreiszeitungGaspreise steigen Bielefeld (pan). Gas wird zum Jahreswechsel für Millionen Verbraucher teurer. Nach Recherchen des Verbraucherportals Toptarif.de planen rund 70 regionale Versorgungsunternehmen, ihre Tarife zum Januar um bis zu zwölf Prozent anzuheben. Im Gegensatz zu vielen kleineren und mittleren regionalen Anbietern wird es dem Verbraucherportal zufolge bei den Großversorgern kaum Änderungen zum Jahreswechsel geben. So hätten Eon, RWE und die Berliner GASAG angekündigt, ihre Gaspreise über den Jahreswechsel hinweg stabil zu halten. Auch bei der EnBW gebe es noch keine Änderungsankündigung.Die Stadtwerke Bielefeld versicherten, die Gaspreise bis Ende März stabil zu lassen, über die Strompreise werde derzeit verhandelt. Eon Westfalen-Weser plant, den Gaspreis bis Ende Januar nicht zu verändern, die Strompreise werden bis Ende März nicht erhöht. © 2009 Neue Westfälische Paderborner Kreiszeitung
Ist Gaspreisurteil Folge eines Verfahrensfehlers? Eon: Gericht stellte Schriftsatz nicht zu Paderborn (JS). Dass jetzt das Paderborner Amtsgericht die Klage der Eon Westfalen Weser AG mit der Begründung abwies, die Energieversorgerin habe es versäumt, die Voraussetzungen für die Preiserhöhungen überprüfbar und nachvollziehbar darzulegen, nehmen die Gaspreisverweigerer mit Genugtuung zur Kenntnis. EWW prüft Beschwerde
Paderborner Gaspreisverweigerer gewinnen 1. Prozess gegen Eon „Eine schallende Ohrfeige für Eon und deren Anwälte“ so bezeichnet Roswitha Köllner, Sprecherin der Bürgerinitiative Gaspreise runter das erste Urteil in den Paderborner Prozessen. Ende Juni 2009 hatte Eon Westfalen Weser beim Amtsgericht Paderborn ca. 200 Verfahren gegen Gaspreisverweigerer eingeleitet, die seit 2004 die erhöhten Gaspreise nicht bezahlen. „Wir wollen die Offenlegung von Eon`s Kalkulation, weil wir uns abgezockt fühlen.“ Das war die Forderung der Verweigerer damals und ist es auch noch heute. Eon-Klage vom Gericht abgeschmettert Ein Mahnbescheid ist vom Tisch Amtsgericht gibt Gasrebellen Recht 15 Musterklagen laufen weiter Von Karl Pickhardt Trinkwasser wird teurer In Paderborn Borchen und Bad Lippspringe Paderborn. Wie Eon Westfalen Weser mitteilt, liege der neue Preis weiterhin um mehr als 20 Prozent unter dem Bundesdurchschnitt. Nach drei Jahren stabiler Preise fange Eon nun die Kostensteigerungen insbesondere in den Bereichen Energie und Personal auf. Bis Ende 2010 soll der neue Preis garantiert stabil bleiben, so das Unternehmen.
„Kunden sollen an die kurze Leine“ Interessengemeinschaft Nachtstrom kritisiert neue Verträge / Eon erneuert Gesprächsangebot Paderborn (ig). „Nachtstromkunden wird nichts übrig bleiben, als die neuen Verträge mit Eon Westfalen Weser Vertrieb zu unterzeichnen.“ Darüber sind sich Horst Schulze-Stiehler, Hans Böcker und Christian Knievel einig, auch wenn Strompreis-Rebell Hans Böcker, der schon seit 2005 nach kräftigen Preiserhöhungen nicht mehr die komplette Rechnung begleicht, für sich entschieden hat, dies zum letzten möglichen Zeitpunkt zu machen. Dennoch argwöhnen die drei aus dem Sprecherkreis der Interessengemeinschaft Nachtstrom, die sich in der letzten Woche mit rund 100 Teilnehmern traf: „Damit sollen die Kunden an die kurze Leine.“
„Jüngste Urteile nicht vergleichbar“ Eon Westfalen Weser Vertrieb widerspricht Eindruck der Gaspreisverweigerer Paderborn (ig). Durch zwei jüngst vom Bundesgerichtshof in Karlsruhe und dem Landgericht Hamburg zu Gunsten von Gaskunden, die nach Preiserhöhungen ihre Rechnungen gekürzt hatten, ergangenen Urteile sehen sich auch Paderborns Gaspreisverweigerer bestätigt. Dagegen hält Eon Westfalen Weser Vertrieb diese Urteil für nicht mit den Paderborner Fällen vergleichbar. Sieg für Gasrebellen Hamburg (dpa). Der regionale Versorger Eon Hanse hat den „Gasrebellen-Prozess“ verloren. Im Rechtsstreit um die Zulässigkeit einer Gaspreiserhöhung aus dem Jahr 2004 unterlag das Unternehmen vor dem Landgericht gegen 52 Kunden. Die Klausel ihrer Verträge, die die Preiserhöhung regelte, sei zu vage formuliert und deshalb unwirksam. Die Verbraucherzentrale sprach von einem „Sieg für alle Gaskunden in Deutschland“. Da viele Anbieter ähnliche Klauseln verwendeten, hätten bis zu 17 Millionen Kunden Chancen, sich rückwirkend zu Unrecht gezahlte Preiserhöhungen zurückzuholen (AZ: Landgericht Hamburg 301 o 32/05). Strom für
Haushalte viel zu teuer VON ANDREA FRÜHAUF Bielefeld.
Seit Jahren steigen für Verbraucher die Strompreise. Trotz sinkender
Großhandelspreise an der Leipziger Strombörse EEX kassieren
Energieversorger Privatkunden weiterhin ab. Einzig an die Industrie
geben sie sinkende Einkaufspreise weiter. Zu diesem Ergebnis kommt eine
neue Studie des unabhängigen Verbraucherportals Verivox. Nicht transparent Selbst
das Bundeskartellamt springt den Stromversorgern zur Seite und zeigt
Verständnis dafür, dass die fallenden Großhandelspreise
an der Leipziger Strombörse nicht 1:1 an die Verbraucher durchgereicht
werden. Privatkunden bräuchten Planungssicherheit und würden
im Gegenzug auch von explodierenden Kosten verschont.
Eon unterliegt Rebellen Hamburg (AP). Im bisher längsten Prozess um überhöhte Gaspreise steuert Deutschlands größter Energieversorger Eon auf eine Niederlage zu und muss sich auf 30 Millionen Euro Kosten einstellen. Das Hamburger Landgericht machte klar, dass es eine Preisklausel in den Verträgen der Eon-Tochter Eon Hanse mit den Endkunden für unrechtmäßig hält. In dem seit 2005 laufenden Prozess hatten 52 Kunden Klage gegen Preiserhöhungen erhoben. Ursprünglich wollten die Kläger die Berechnung der Gaspreise überprüfen lassen. Das allerdings will das Landgericht nicht tun, nachdem der Bundesgerichtshof in einem anderen Fall schon eine tiefgehende Prüfung der Gaspreise abgelehnt hatte. Jetzt geht es nur noch um die Formulierung der Preisänderungsklausel. Die Kläger zahlen seit Prozessbeginn nur noch die Preise von September 2004. Gaspreise sinken auf breiter Front Berlin
(ddp). Zu Beginn der Heizsaison werden die Gaspreise nochmals spürbar
sinken. Nach einer Marktanalyse des Verbraucherportals toptarif.de wird
Gas in den kommenden Wochen bei fast der Hälfte der örtlichen
Grundversorgungsunternehmen um bis zu 24 Prozent billiger als im Vorjahr. Kartellamt prüft Fernwärmesektor Bonn (ddp). Zum besseren Schutz der Verbraucher hat das Bundeskartellamt eine Untersuchung des deutschen Fernwärmesektors eingeleitet. Dazu hat die Wettbewerbsbehörde Auskunftsersuchen an 30 Versorger verschickt, darunter die deutschen Energiekonzerne Eon, EnBW, RWE und Vattenfall Europe. In Deutschland werden fünf Millionen Haushalte mit Fernwärme versorgt. Kraftwerk
im Keller VON MAX ECKART Salzgitter (ddp). Der Öko-Stromanbieter Lichtblick und der Autohersteller Volkswagen wollen mit eigenen Minikraftwerken den Energiemarkt aufmischen und damit in Konkurrenz zu den etablierten Versorgern treten. Wie beide
Unternehmen mitteilten, produziert Volkswagen die hoch effizienten Blockheizkraftwerke,
die von modernen Gasmotoren aus eigener Fertigung angetrieben werden.
Lichtblick vertreibt die Anlagen als Zuhause-Kraftwerke und setzt sie
für ein neues, dezentrales Konzept der Wärme- und Stromversorgung
ein. BGH-Urteil
stärkt Gaspreisrebellen VON MARIUS GIESSMANN Köln/Paderborn.
Es ist ein juristischer Doppelschlag, der die Position von Gaspreisverweigerern
im ganzen Land stärkt: Vergangene Woche lehnte das Kölner
Landgericht die Zahlungsklage der Bad Honnef AG gegen drei Verbraucher
ab. Besonderheit: Erstmals prüfte das Gericht die Billigkeit der
strittigen Preiserhöhungen selbst – durch einen unabhängigen
Gutachter. Wie erst jetzt bekannt wurde, war dieses Vorgehen durch ein
vorangegangenes Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) gedeckt. Gaspreis-Prozesse
werden teurer VON RALF MISCHER Paderborn. Kein Stuhl ist frei. Denn die Aufregung ist groß. Doch aufgeben wollte am Mittwochabend niemand. Vor der drohenden Prozessflut gegen hunderte Gaspreis-Rebellen vor dem Amtsgericht brachte die Initiative Gaspreise runter in den Räumen der Arbeiterwohlfahrt ihre Geschütze in Stellung. Weit über
100 Zuhörer lauschten den Ausführungen von Roswitha Köllner,
Peter Kunze und dem Rechtsanwalt Reinhard Weeg. Aufgrund der drohenden
Prozessflut (wie berichtet strengt Eon Westfalen Weser ein Verfahren
gegen 150 Gaspreisverweigerer an) steht Weeg ab sofort sein Kollege
Hermann-Josef Pierenkemper zur Seite. „Sie müssen sich fragen, ob sie diesen Weg weiter gehen möchten“, sagte Roswitha Köllner, Sprecherin der Inititiave Gaspreise runter, an die Adresse der zahlreichen Gaspreis-Rebellen. Wenn man diese Frage mit „Ja“ beantworte, dann müsse man das auch vor Gericht deutlich machen. „Kommen sie alle zu den Gerichtsverhandlungen – demonstrieren sie die Stärke des Protests!“, forderte sie die Anwesenden auf. Wann die erste Gerichtsverhandlung vor dem Amtsgericht stattfinden wird, ist noch nicht bekannt. (rtm) Eon
steigert trotz Krise seinen Nettogewinn Krise? Welche Krise?“, wird sich Eon-Chef Wulf Bernotat gedacht haben, als er die Halbjahreszahlen für 2009 das erste Mal einsah. Um schlappe 45 Prozent erhöhte sich der Nettogewinn des größten deutschen Energieversorgers – in einer Zeit, in der sonst das große Zähneklappern herrscht. Kein Wunder. Das glänzende Betriebsergebnis ist vielmehr ein Sieg mit Ansage. Denn auch dank der politischen Duldung hat sich in Europa ein Energiemarkt entwickelt, auf dem allmächtige Konzerne die Verbraucher nach Belieben mit steigenden Preisen schröpfen dürfen. Die polieren mit den durch garantierte Nachfrage sprudelnden Einnahmen ihr grünes Image auf und investieren in ökologisch sinnvolle und staatlich geförderte Energiegewinnung per Wind- oder Solaranlagen. Davon haben alle etwas: eine saubere Natur. Das freut bestimmt auch die deutschen Eon-Mitarbeiter. 2.000 von ihnen haben demnächst viel Zeit, die Natur zu genießen. Ihre Arbeitsplätze fallen den erhöhten Gewinnerwartungen des Konzerns zum Opfer. marius.giessmann@
ihr-kommentar.de Die Gaspreisrebellin VON HANS-HERMANN IGGES Paderborn.
Feuerroter Schopf, Jahre langes Engagement im Paderborner „Linken
Forum“ und profilierte Streiterin gegen Konzerninteressen: Roswitha
Köllner (57) hat es trotzdem nicht gern, wenn man sie als „die
rote Roswitha“ bezeichnet. Selbst nennt sie sich viel lieber „die
Köllnerin“. Jedenfalls auf ihrem Anrufbeantworter. Gaspreisverweigerer bereiten sich vor Paderborn.
Vor den Amtsgerichten Paderborn und Detmold strengt Eon Westfalen Weser
Verfahren gegen ca. 150 Gaspreisverweigerer an, die schon seit 2004
Preiserhöhungen einbehalten. Die Bürgerinitiative „Gaspreise
runter“ erwartet nach eigenen Angaben die noch ausstehenden Klagebegründungen
der Rechtsanwaltskanzlei Jolmes, Schmücker und Drees, die Eon vertritt.
Zur aktuellen Situation und zur Vorbereitung der anstehenden Prozesse
lädt die Bürgerinitiative zu einem Treffen am Mittwoch, 12.
August, 19.30 in die Räume der Awo, Leostraße 45, Paderborn. Erdgas wird billiger Paderborn
(nw). Die Eon Westfalen/Weser Vertrieb GmbH senkt zum 1. Oktober die
Erdgaspreise für Privat- und kleinere Gewerbekunden zum dritten
Mal in diesem Jahr: Ein Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 20.000
Kilowattstunden spare bis zum Jahresende weitere rund 14 Prozent. Der
Arbeitspreis wird um 0,17 Cent brutto pro Kilowattstunde gesenkt. Hinzu
kommt ein Sonderrabatt von 0,77 Cent brutto pro Kilowattstunde, der
für Oktober bis Dezember gewährt wird. Die Preissenkung und
der Sonderrabatt entsprächen einer zusätzlichen durchschnittlichen
Einsparung von bis zu 66 Euro in diesem Jahr, teilte der Versorger mit.
Im Vergleich zum Januar 2009 würden die Kunden mit der dritten
Entlastung insgesamt 27,6 Prozent weniger für Gas bezahlen. Grund
seien die zeitweilig sehr niedrigen Ölpreise.
Karlsruher
Richter stärken Rechte von Gaskunden VON MARIUS GIESSMANN Karlsruhe.
Es waren die beiden Prozesse eines Berliner Privatmanns und der Bremer
Verbraucherzentrale, ihr Ausgang am Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe
könnte jedoch hunderttausenden Gaskunden bundesweit bares Geld
bescheren. Denn mit dem gestrigen Urteil erklärten die Richter
Preisanpassungsklauseln in Sonderverträgen generell für unwirksam.
Nach Einschätzung von Irmgard Czarnecki, Geschäftsführerin
der siegreichen Verbraucherzentrale, haben 90 bis 95 Prozent aller Gaskunden
in Deutschland einen Sondervertrag, der womöglich die verbotene
Klausel enthält. Diese erlaubte den Gasversorgern bisher, Preiserhöhungen
an die Verbraucher weiterzugeben, verpflichtete sie aber nicht zur Weitergabe
von Preissenkungen. Solche Kann-Bestimmungen sind nun nicht mehr zulässig.
Vielmehr muss klargestellt sein, dass während der Laufzeit des
Vertrags sowohl Anhebungen als auch Senkungen an den Kunden weitergegeben
werden. Das Urteil stärkt die Position der Gaskunden, die sich
künftig gegen Preiserhöhungen wehren können, falls ihr
Vertrag nicht die Pflicht zur Weitergabe von Gaspreissenkungen enthält.
Czarnecki geht sogar noch weiter: „Nach unserer Auffassung ist
damit unstrittig, dass jeder, der sich in irgendeiner Form gegen die
steigenden Gaspreise gewehrt hat, auch ein Recht auf Rückerstattung
hat.“ Wahrscheinlich betreffe der Geldsegen sogar auch alle übrigen
Kunden mit der beanstandeten Klausel. „Die Gasversorger müssen
jetzt ihre Hausaufgaben machen“, sagte sie, „und wir die
Urteilsbegründung abwarten, um unser weiteres Vorgehen abzustimmen.“
Eon senkt
Gaspreise Düsseldorf/München
(dpa). Die Gaspreise in Deutschland bleiben auf Talfahrt: Nachdem zahlreiche
Versorger bereits für Juli und August Preissenkungen angekündigt
hatten, zieht der Energieriese Eon jetzt nach. Zum 1. Oktober würden
die Preise gesenkt, sagte ein Sprecher der Eon-Vertriebsgesellschaft.
Die rund eine Million Haushaltskunden des Unternehmens könnten
mit einer Entlastung zwischen 10 und 15 Prozent rechnen. EU straft
Gasriesen hart ab Brüssel/Düsseldorf
(rtr). Die EU hat dem Energiekonzern Eon mit 553 Millionen Euro die
bislang höchste Kartellstrafe der deutschen Unternehmensgeschichte
aufgebrummt. Eon und sein französischer Konkurrent GDF Suez hätten
durch eine bis 2005 geltende Absprache den Wettbewerb am Gasmarkt beschränkt,
erklärte die EU-Kommission. Auch GDF muss deshalb 553 Millionen
Euro Strafe zahlen. Die beiden größten europäischen
Energieunternehmen kündigten umgehend Klagen gegen die Entscheidung
an. Gaspreisgegner
erwarten Prozessflut Paderborn
(hko). Auf das Amtsgericht Paderborn könnte viel Arbeit zukommen.
Möglicherweise gibt es hunderte von Einzelverfahren von Eon-Westfalen-Weser
gegen Gaspreisverweigerer, so Roswitha Köllner, Sprecherin der
Bürgerinitiative Gaspreise runter. Zumindest wenn alles den erwarteten
Gang nimmt. Denn der Energieversorger Gaspreis-Klage erfolgreich Paderborn (fr). Der Energieversorger RWE Westfalen Weser Ems muss 16.000 Euro an 25 private Gaskunden zurückzahlen, urteilte das Oberlandesgericht Hamm. Damit gab es der Sammelklage der Verbraucherzentrale NRW statt. Das Gericht erklärte diverse Preisklauseln von 2003 bis 2006 für unwirksam. Die Gaspreiserhöhung habe keine Rechtsgrundlage (AZ: I – 19 U 52/08). Stadtwerke
Bielefeld wollen Veltheim kaufen VON LOTHAR SCHMALEN Bielefeld.
Bei den Stadtwerken Bielefeld stehen große Veränderungen
in der Eigentümerstruktur bevor: So soll das Energieunternehmen
künftig wieder zu 100 Prozent im Besitz der Stadt Bielefeld sein
(bislang 50,1 Prozent Stadt Bielefeld, 49,9 Prozent Stadtwerke Bremen).
Außerdem will das regionale Versorgungsunternehmen das Kohle-
und Gaskraftwerk Veltheim an der Weser komplett übernehmen. Entsprechende
Verhandlungen mit Eon, bislang zu 66 Prozent Eigentümer des Kraftwerks,
laufen zurzeit. Gaspreis in Bielefeld sinkt Bielefeld (mönt). Die Bielefelder Stadtwerke senken ihre Gaspreise zum 1. Juli. Das hat der Aufsichtsrat beschlossen. Damit reagiert der Energieversorger zeitversetzt auf den gesunkenen Ölpreis. Gas und Öl sind preislich aneinander gekoppelt. Gas wird für die Stadtwerke-Kunden rund 15 Prozent billiger. Im vergangenen halben Jahr haben die Stadtwerke bereits zweimal den Preis gesenkt, einmal am 1. Januar und zuletzt am 1. April. Bis mindestens Jahresende soll es keine Erhöhung geben. Bielefeld will Stadtwerke zurückkaufen Bielefeld (los). Die Stadt Bielefeld will wieder alleinige Eigentümerin der Bielefelder Stadtwerke werden. Der Stadtrat fasste gestern Abend einstimmig einen Absichtsbeschluss, wonach die Stadt die 49,9 Prozent Anteile, die sie 2002 an die Stadtwerke Bremen verkauft hatte, wieder zurück erwerben soll. Die Stadt Bielefeld hatte damals dafür 331 Millionen Euro kassiert und hofft jetzt, wesentlich günstiger (für etwa 200 Millionen Euro) zurückkaufen zu können. Eon wird
die Gasrebellen nicht los Paderborn
(hko). 13 der 15 von Eon-Westfalen-Weser beklagten Gaspreisverweigerern
werden gegen das Versäumnisurteil des Landgerichts Dortmund Einspruch
einlegen. „Eon wird uns nicht los. Würde man jetzt aufhören,
bedeutete es, der Eon-Abzocke Tür und Tor zu öffnen. Dazu
sind wir nicht bereit“, sagte Roswitha Köllner, Sprecherin
der Initiative „Gaspreise runter“. Die Gaspreisrebellen
wollen wissen, ob die Gaspreise in Ordnung sind. „Davon gehen
wir weiterhin nicht aus und wollen das gerichtlich bestätigt haben“,
erklärte Köllner. Kostenfalle
Nachtspeicheröfen VON ANDREAS GÖTTE Paderborn.
Was in den späten 70er- und frühen 80er Jahre als wahre Energiesparwunder
die Runde machte, wird für Hausbesitzer und Mieter immer mehr zur
Kostenfalle – Nachtspeicheröfen. Weil der Markt für
Nachtstrom fehlt, ist der Nachttarif extrem angestiegen. So ist der
Preis in den vergangenen zehn Jahren um 161,9 Prozent nach oben geklettert. Gaspreisrebellen
warten auf Schriftliches Paderborn
(ig). Wie viele der von Eon Westfalen Weser (EWW) verklagten Gaspreisverweigerer
einen Einspruch gegen das in der letzten Woche gegen sie ergangene Urteil
des Dortmunder Landgerichts erheben werden, ist auch nach einem ersten
Treffen der Betroffenen mit ihrem Anwalt und dem Sprecherrat der Bürgerinitiative
„Gaspreise runter“ noch nicht klar. Urteil im
Streit um offene Gasrechnungen VON HANS-HERMANN IGGES Seit drei
Jahren prozessiert Eon Westfalen Weser nun schon exemplarisch gegen
einige ausgewählte Gaspreisverweigerer. Sie gehören –
und das macht das Verfahren für EWW so heikel – zu einer
regelrechten Massenbewegung: Etwa 1.700 von insgesamt 85.000 Gaskunden
kürzten aus Empörung über drastische und in ihren Augen
nicht nachvollziehbare Preiserhöhungen ihre Überweisungen;
6.000 sollen nur unter Vorbehalt zahlen. Diese Zahlen sind wahrscheinlich
nicht genau, werden aber von keiner Seite weder dementiert noch wirklich
bestätigt. Jedenfalls: Die Empörung über saftige Preissteigerungen
ist in den letzten drei Jahren nicht geschwunden. Sie lebt von überfälligen
Gaspreissenkungen ausgerechnet zum Frühjahr, wenn die Sonne heizt,
und von Nachrichten wie am Mittwoch, als eine Studie im Auftrag der
Grünen publikumswirksam von immer noch kräftig überzogenen
Preisen sprach. Gaspreisrebellen
sollen nachzahlen VON HANS-HERMANN IGGES Paderborn/Dortmund.
Fast genau drei Jahre, nachdem am 6. April 2006 vor dem Dortmunder Landgericht
der Zivilprozess Eon Westfalen Weser gegen 23 Paderborner Gaspreisverweigerer
begann, endete er gestern formal mit einem Urteil im Sinne des Energieversorgers.
Doch ein Nachfolgeverfahren ist schon in Sicht. Prozesstaktik der Verweigerer Am 21. April wollen sich nach Auskunft von Roswitha Köllner der Sprecherrat der Initiative „Gaspreise runter“ und die von Eon Westfalen Weser Vertrieb Verklagten mit Rechtsanwalt Reinhard Weeg treffen. Dabei soll besprochen werden, wer gegen das Versäumnisurteil vom gestrigen Tag Einspruch einlege. Nach Zustellung des Urteils habe man dafür 14 Tage lang Zeit. Klar sei, dass das Landgericht Dortmund dem Einspruch stattgeben werde. Gaskunden
zahlen viel zu viel VON HANNES KOCH Berlin.
Zahlreiche Gasversorger wehren sich gegen Vorwürfe, sie würden
Privathaushalten ungerechtfertigt Geld aus den Taschen ziehen. „Unsere
Preise liegen nicht zu hoch“, sagte etwa Mareike Lehnhardt vom
Lieferanten Erdgas Südbayern dieser Zeitung. Das Unternehmen habe
die fallenden Gaskosten auf dem Weltmarkt durchaus an die Kunden weitergegeben,
so Lehnhardt. „Den
Gasmarkt weiter öffnen“ Berlin.
Die Bundesregierung sollte mehr Druck auf die Gasversorger ausüben,
damit die Preise sinken, fordert die grüne Politikerin Bärbel
Höhn (56). Mit der stellvertretenden Vorsitzenden der Grünen-Fraktion
im Bundestag sprach Hannes Koch. Gasprozess
köchelt weiter VON PETER HASENBEIN Paderborn/Dortmund.
Außer Spesen nichts gewesen – das könnte auf den ersten
Blick über dem gestrigen Verhandlungstag in Dortmund als Motto
stehen. Denn klar ist: Auch nach der sechsten Runde im Gasprozess, den
Eon Westfalen Weser gegen 15 Kunden führt, sind alle Beteiligten
von einem Urteil weit entfernt. Nun geht’s am 16. April mit einem
so genannten Verkündungstermin weiter. Trotzdem war gestern ein
spannender Tag im Gasprozess. Köllner: Eon will Kommunen durch Geld binden Paderborn/Borchen
(hko). Um eine mögliche Rekommunalisierung von Stadtwerken zu verhindern,
die modern und dem Gemeinwohl verpflichtet seien, versuche der regionale
Energieversorger Eon Westfalen Weser Kommunen durch Sponsoring längerfristig
zu binden: Diese Befürchtung teilt die Bürgerinitiative „Gaspreise
runter“ in einer Erklärung mit. Sprecherin Roswitha Köllner
habe zuverlässige Informationen, dass die Gemeinde Borchen einer
mehrjährigen Sponsoren-Vereinbarung zugestimmt habe, „die
gegenseitige Loyalität“, fordere. Für unter 10.000 Euro
pro Jahr – den genauen Betrag kenne Köllner nicht –
sei das Eon-Angebot mit Stimmen der CDU und SPD angenommen worden. Damit
habe sich die Gemeinde einen Maulkorb umhängen lassen. Gasversorger senken Preise Bad Oeynhausen (nisi/dpa). Die Gasversorgung Westfalica mit Sitz in Bad Oeynhausen senkt gleich zweimal die Preise. Zum 1. März sinkt der Preis um gut 12 Prozent, was 0,83 Cent (brutto) entspricht. Zum 1. Juni oder spätestens zum 1. Juli sollen die Gaspreise für die Kunden noch einmal sinken. Wie stark, steht aber laut Vertriebsleiter Klaus Suchowitz noch nicht fest. „Wir warten noch auf die aktuellen Ölpreisnotierungen.“ Die seien ausschlaggebend für die Preisgestaltung. Auch der Energieversorger RWE senkt erneut die Gaspreise. Die größte Gas-Regionalgesellschaft, RWE Westfalen-Weser-Ems, reduziert die Preise für seine rund 400.000 Kunden zum 1. April um 12,4 Prozent. RWE hatte zu Jahresbeginn schon die Preise gesenkt. Gaspreise
genau kontrollieren Paderborn.
Bei den Kunden von Eon Westfalen-Weser herrscht Empörung, und bei
der Bürgerinitiative Gaspreise runter steht das Telefon nicht mehr
still. Drei Gaspreiserhöhungen im Jahr 2008, so die Initiative,
führten zu hohen Nachforderungen von Eon. Zudem bestehe der Verdacht,
dass Eon vor allem den höheren Preisen 2008 höhere Verbrauchswerte
zugeordnet habe. Schon in den vergangenen Jahren habe die Initiative
immer wieder geraten, den Zähler monatlich abzulesen. „Eon
führt Verbraucher weiter hinters Licht“ Paderborn.
„Empörung herrscht über die Jahresabrechnungen von Eon
Westfalen Weser. Die Kunden fühlen sich abgezockt. Nachzahlungen
in horrender Höhe sind keine Seltenheit, die Höhe der geforderten
Abschlagszahlungen für 2009 ist häufig nicht nachvollziehbar“,
moniert Roswitha Köllner, Bürgermeister-Kandidatin der Demokratischen
Initiative Paderborn (DIP). Gasrebellin
will ins Rathaus VON JUDITH WIMMER Paderborn.
„Ich hasse Ungerechtigkeit“, verkündete Roswitha Köllner
am Samstag bei der Wahlversammlung der Demokratischen Initiative Paderborn
.Und weil sie sich nicht nur über Ungerechtigkeiten aufregt, sondern
tatkräftig gegen sie vorgeht, wurde die 56-Jährige einstimmig
zur Bürgermeisterkandidatin gewählt. Gaskunden
sparen bis zu 800 Euro Im April
die zweite Gaspreis-Senkung Paderborn.
Kurz vor der versprochenen ersten Gaspreissenkung dieses Jahres um vier
Prozent ab 1. Februar macht Eon Westfalen Weser die Preissenkung Nummer
zwei perfekt: Zum 1. April soll der Gaspreis für Privatkunden um
weitere 19 Prozent reduziert werden. 100 Jahre
Energieversorgung in der Region - Roswitha Köllner: "Wir fühlen uns abgezockt!" Vollmundig
verkündet Henning Probst als Vorstandschef von Eon Westfalen-Weser,
dass der Standort Paderborn "personell und strukturell weiter aufgewertet"
worden sei. Kein Wort davon, dass vorher 300 Arbeitsplätze in Paderborn
abgebaut wurden, der Standort Hameln mit 140 Beschäftigten ganz
aufgegeben wurde. Kein Wort davon, dass der Vertrieb von München
organisiert wird und dort auch alle strategischen Entscheidungen getroffen
werden. "Gütersloher
Gaspreis deutlich zu hoch" VON UWE POLLMEIER Gütersloh.
Die Energiepreise erleben seit Monaten wahre Höhenflüge, die
weniger den Verbraucher als vielmehr den Lieferanten jubeln lassen.
"Wir zahlen zu viel für den Netzbetrieb", sagt daher
auch Reinhard Weeg, Fachanwalt für Energierecht aus Rheda-Wiedenbrück
und erläuterte dieses im Detail während einer Diskussionsrunde
im Brauhaus, zu welcher der Verein "Bürger für Gütersloh"
(BfGT) eingeladen hatte. Klage gegen Gasversorger Bad Oeynhausen (nw). Zwei Vorstandsmitglieder des Vereins „Gaspreis-runter-westfalen“ haben Klage gegen den Gasversorger Westfalica beim Landgericht Dortmund eingereicht. Mit den Klagen wollen die Gaspreisgegner zum einen Rückzahlungen aus der Jahresrechnung 2005 und zum anderen die Feststellung erreichen, dass alle Gaspreiserhöhungen, einschließlich der Erhöhung des Grundpreises, seit 2004 unwirksam sind. Widerspruch
Gebot der Stunde VON ANDREAS GÖTTE Paderborn.
Erneut reichten die 120 aufgestellten Stühle in den Räumen
der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in der Leostraße nicht aus, um während
der Informationsveranstaltung der Bürgerinitiative „Gaspreise
runter“ sämtlichen Gaspreisverweigerern einen Sitzplatz zu
bieten. Anwalt mit Verspätung „Eon hat etwas zu verstecken“, meint Reinhard Weeg. Der eingeschaltete Rechtsanwalt aus Rheda-Wiedenbrück war wegen des Winterwetters erst zum Schluss der Veranstaltung erschienen. Eon strebe jetzt – zentral gesteuert von München – ein einheitliches Verfahren und Prozessführung an. „In Paderborn und Hamburg hat Eon es nicht auf die Reihe gekriegt“, so Weeg. Unklar sei, ob die Eon Vertrieb GmbH auch Forderungsinhaber geworden ist. Er setzt auf das Kartellgericht in Dortmund. „Bei kartellrechtlichem Missbrauch muss die Kalkulation offengelegt werden.“ (ag) Nachgehakt bei "Gaspreise-runter" Die Bürgerinitiative
»Gaspreise runter« sieht eine ihrer Aufgaben darin, Kunden
von Energieversorgern aus dem heimischen Raum bei allen Fragen rund
um ihren Vertrag oder ihre Jahresrechnung zu beraten. Dieser Service
ist kostenfrei. Außerdem erhalten Gasbezieher Unterstützung,
wenn sie gerichtlich gegen ihr Versorgungsunternehmen vorgehen. Peter
Kunze aus Paderborn ist einer der Sprecher der Initiative, er rät
den Eon-Westfalen-Weser-Kunden aus dem Altkreis Buren, die sich über
drastisch angehobene Abschlagszahlungen ärgern, die Jahresrechnung
genau zu studieren und die bereits im vergangenen Jahr vollzogenen Preisanhebungen
für Gas bei der Festsetzung der Ratenzahlung zu berücksichtigen.
Sollte jemand die Forderungen für ungerechtfertigt halten, empfiehlt
Kunze schriftlich bei EWW Widerspruch einzulegen (mit Berufung auf den
Paragraphen 315 Bürgerliches Gesetzbuch BGB) und die Abschlagszahlungen
zu reduzieren. Gasrechnung
verdirbt Festlaune Von Andrea Pistorius Altkreis Büren (WV). Die Bescherung kam pünktlich zum Fest: Der Gasversorger Eon Westfalen Weser (EWW) fordert mit der Jahresrechnung 2008 deutlich erhöhte Abschlagszahlungen für 2009. Rolf Keiter aus Büren ist einer von vielen Kunden, die das ärgert. Er soll
605 Euro mehr als im Vorjahr vorauszahlen - und das, obwohl der Gasverbrauch
erheblich gesunken ist. »Auf diese Weise kommen die doch nur günstig
an einen Kredit«, schimpft der Friseurmeister, »bis am Jahresende
feststeht, was tatsächlich durch meinen Zähler gelaufen ist
und ich eine Rückzahlung erhalte, haben die ganz bequem mit meinem
Geld gearbeitet.« Der 61-Jährige, der sein Haus mit Gasheizung
und Kaminofen erwärmt, ist nicht der einzige EWW-Kunde, den die
Gebührenkalkulation des Versorgers auf die Palme bringt. EON
sollte verlässlich sein Es ist schwer zu
verstehen, warum der Energieversorger Eon Westfalen Weser seine Kunden
immer wieder aufs Neue verärgert. Wenn es einfacher wäre,
den Anbieter zu wechseln, und wenn danach Gewissheit bestünde,
dass ein neuer Vertrag dauerhaft günstigere Konditionen bietet,
dann wären die Gasbezieher dem heimischen Unternehmen längst
in Scharen davon gelaufen. Doch da Großkonzerne den Markt beherrschen,
sind dem Kunden Grenzen gesetzt. Einige protestieren, doch die meisten
ertragen schweigend Preisanhebungen und unbefriedigenden Service. Dabei
möchten die Kunden nur, was eigentlich selbstverständlich
sein sollte: für gutes Geld eine verlässliche Gegenleistung. Gaspreise
runter ruft zum Widerspruch auf Paderborn. Die Bürgerinitiative „Gaspreise runter“ ruft alle Gaspreisverweigerer auf, gegen ihre Mahnbescheide Widerspruch einzulegen. Eine Informationsveranstaltung dazu gibt es am Montag, 5. Januar, um 19 Uhr in den Räumen der Arbeiterwohlfahrt, Leostraße. Wie Roswitha
Köllner von der Initiative mitteilt, habe sie im Januar 2005 auf
einer Veranstaltung mit 700 Teilnehmern den damaligen Vorstandsvorsitzenden
von Eon Westfalen Weser aufgefordert: „Verklagen Sie mich!“ |