Artikel in der Neuen Westfälischen vom 31.12.2007:

Kartellamt prüft Strompreise

Hamburg (dpa). Das Bundeskartellamt wird die jüngsten Preiserhöhungen bei Strom und Gas genauer unter die Lupe nehmen. Dazu soll Anfang 2008 eine neue Arbeitsgruppe die Arbeit aufnehmen, sagte Kartellamts-Sprecherin Silke Christina Kaul. Zum Jahreswechsel hatten zahlreiche Versorger die Strom- und Gaspreise erneut angehoben. Rechtsgrundlage für die geplanten Kartellamts-Untersuchungen ist das am 22. Dezember geänderte Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen. Es soll den Kartellbehörden erleichtern, Preise zu untersagen, die die Kosten unangemessen überschreiten. Im Kartellverfahren tragen dann die Unternehmen die Beweislast für die sachliche Rechtfertigung. Mit schnellen Ergebnissen sei aber nicht zu rechnen, schränkte die Kartellamts-Sprecherin ein.


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 29.12.2007:

Ärger über Strompreise

Berlin (AP). Die Preise für Haushaltsstrom sind laut Studie seit 2000 um 50 Prozent gestiegen. Die großen Energieversorger Eon, RWE, EnBW und Vattenfall erhöhten ihre Gewinne seit 2002 um insgesamt zwölf Milliarden Euro, verwies die Welt auf eine interne Studie der Grünen-Bundestagsfraktion. Es wurde „auf Kosten der Verbraucher richtig Kasse gemacht“, kritisierte Bärbel Höhn (Grüne). Die angekündigten Strompreiserhöhungen seien durch höhere Brennstoffpreise nicht zu begründen. Diese seien 2007 gestiegen und gefallen, die Strompreise stiegen jedoch ausschließlich, sagte sie.


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 27.12.2007:

Stromkunden wechseln massenhaft

Düsseldorf (lnw). Die angekündigten Preiserhöhungen der etablierten Versorger haben den neuen Billiganbietern in den vergangenen Wochen massenhaft Kunden zugetrieben. Unternehmen wie Yello, E- wie-einfach oder Nuon verzeichneten rasant wachsende Zahlen, berichtet das Handelsblatt. Vom Start weg erfolgreich ist demnach die Eon-Billigtochter E wie einfach. Das Unternehmen habe seit Februar 400.000 Kunden gewonnen. Der niederländische Versorger Nuon meldete, das Unternehmen gewinne monatlich deutlich über 10.000 Kunden neu.


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 21.12.2007:

Energieverbrauch sinkt massiv

Köln (dpa). Hohe Preise und milde Temperaturen vor allem in den ersten vier Monaten haben den Energieverbrauch in Deutschland 2007 auf das Niveau der 70er Jahre fallen lassen. Der Verbrauch von Primärenergien lag mit 472 Millionen Tonnen Steinkohleeinheiten (SKE) um 5 Prozent unter dem Wert von 2006, teilte die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen mit. Damit sei der Energieverbrauch nur etwa so hoch wie zur Mitte der 70er Jahre.


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 17.12.2007:

Gasversorger drehen an der Preisschraube
Welle von Erhöhungen im Jahr 2008

Frankfurt (AP/nw). Erst die galoppierende Inflation und jetzt das: Viele Gaskunden in Deutschland müssen sich auf höhere Preise zum 1. Januar einstellen. Nach Informationen der Wirtschaftszeitung Euro am Sonntag und des Verbraucherportals Verivox will mindestens ein Drittel der bundesweit etwa 750 Versorgungsunternehmen ihre Tarife um durchschnittlich mehr als 5 Prozent anheben. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 13.12.2007:

Bringschuld der Stromriesen
Konzerne kündigen neue Preismodelle an

Berlin (dpa). Die unter dem Verdacht von Absprachen stehenden großen Stromkonzerne wollen mit neuen Preismodellen das Vertrauen der Kunden zurückgewinnen. Nach einem Spitzentreffen mit Wirtschaftsminister Michael Glos (CSU) kündigten die Marktführer Eon, RWE, EnBW und Vattenfall an, den Verbrauchern Preiskonzepte anbieten zu wollen, um die Preise für längere Zeit stabil zu halten.
(Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 11.12.2007:

Kartellamt verliert Geduld mit Stromkonzernen
Energieriesen sollen ihre Anteile an den Stadtwerken abgeben

Bonn (AP/dpa/ab). Bernhard Heitzer, Chef des Bundeskartellamts, hat einen brisanten Vorschlag für mehr Wettbewerb auf dem Strommarkt formuliert: Er will die großen Energiekonzerne zwingen, ihre milliardenschweren Anteile an Stadtwerken und Regionalversorgern zu verkaufen. (Artikel komplett)


Kommentar in der Neuen Westfälischen vom 11.12.2007:

Kartellamt drängt Energiekonzerne aus Stadtwerken
Nur ein kleiner Schritt

ANDREAS BLOCK

Die Großen mischen bei den Kleinen heftig mit: Eon, RWE und Co. haben nicht nur den Strommarkt wie am Reißbrett unter sich aufgeteilt, sie verdienen auch an vielen Stadtwerken mit. Geht es nach Kartellamts-Chef Bernhard Heitzer, ist damit bald Schluss. Er will die Energieriesen aus den Stadtwerken drängen.

Hinter dieser Idee steckt die Forderung nach mehr Wettbewerb. Und tatsächlich ist Konkurrenz in der Energiewirtschaft bitter nötig. Das Beispiel der liberalisierten Telekommunikationsbranche zeigt: Große Konkurrenz erzeugt kleine Preise. Doch dagegen sperren sich die großen Unternehmen vehement. Wer soll es ihnen verübeln? Durch ihre Monopole fahren sie üppige Gewinne ein.

Es bleibt die Frage, ob ein Zwangsverkauf der Stadtwerks-Beteiligungen der richtige Weg zu mehr Wettbewerb ist. Sicher ist: Sollte der Vorschlag umgesetzt werden, stärkt er die kleinen Konkurrenten der Energieversorger. Die Kontrollkette der großen Konzerne, die vom Kraftwerk bis zum Kunden reicht, wird zumindest unterbrochen.

Die Idee scheint also geeignet, Bewegung in den Markt zu bringen. Sie ist aber nur ein kleiner Schritt: Denn die Monopolisten bestimmen immer noch selbst über den Zugang zum Netz. Und solange neue Wettbewerber keine Chance haben, das Energiekartell aufzubrechen, sind neue Preisrunden nur eine Frage der Zeit.


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 05.12.2007:

Gaspreis-Kritiker werfen Eon erneut Tricks vor
7. Dezember Informationsabend

Paderborn (NW/ph). „Eon öffnet wieder seine Trickkiste!“ Diesen Eindruck hat die Bürgerinitiative „Gaspreise runter“, nachdem Eon seine Kunden per Brief über die Erhöhung der Gas- und Strompreise informiert hat.

In den Informationen wird den Kunden angeboten, dass sie bis zum 31. Dezember den Vertrag kündigen können, wenn Sie mit den neuen Preisen oder den ergänzenden Bestimmungen nicht einverstanden seien. „Wenn Sie nicht kündigen, gelten die neuen Preise als vereinbart.“ Hier wird nach dem Prinzip gehandelt, wer nicht nein sagt, hat die Waschmaschine schon gekauft“, ärgert sich Roswitha Köllner, Sprecherin der Initiative (Artikel komplett)


Presseerklärung von Gaspreise-runter vom 04.12.2007:

Gaspreise runter: Veranstaltung am 7. Dezember in der AWO Leostraße
Eon greift wieder in die Trickkiste

„Eon öffnet wieder seine Trickkiste!“ Diesen Eindruck hat die Bürgerinitiative „Gaspreise runter“, nachdem Eon seine Kunden per Brief über die Erhöhung der Gas- und Strompreise informiert hat.
In den Informationen wird den Kunden angeboten, dass sie bis zum 31.12. den Vertrag kündigen können, wenn Sie mit den neuen Preisen oder den ergänzenden Bestimmungen nicht einverstanden seien. „Wenn Sie nicht kündigen, gelten die neuen Preise als vereinbart.“ Hier wird nach dem Prinzip gehandelt, wer nicht nein sagt, hat die Waschmaschine schon gekauft“, ärgert sich Roswitha Köllner
(Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 01.12.2007:

Gaspreis-Prozess: Eon legt Zahlen nach
Warum sich 1.200 Kunden doch noch gedulden müssen

Paderborn (ph). Der Prozess um die Gaspreise vor dem Dortmunder Landgericht wird in die nächste Runde gehen: Eon Westfalen Weser hat, wie vom Gericht gefordert, weitere Zahlen nachgelegt, um die Gaspreiserhöhung vom Oktober 2004 detaillierter belegen zu können. Insider vermuten allerdings, dass der Prozess nicht mehr in diesem Jahr weiter verhandelt wird. (Artikel komplett)


Presseerklärung vom "Bund der Energieverbraucherr" vom 29.11.2007:

Kartellrecht hilft Verbrauchern gegen überhöhte Energiepreise

(29. November 2007) Das Kartellrecht bietet nicht nur Firmen, sondern auch Privatkunden Möglichkeiten, sich gegen überhöhte Energiepreise zu wehren. Zu diesem Schluss kommt ein Gutachten, das Prof. Kurt Markert für den Bund der Energieverbraucher verfasst hat. Prof. Markert leitete jahrelang die Energieabteilung des Bundeskartellamtes. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 21.11.2007:

Strompreise gründen auf „Lügengebäude“
Verbraucherschützer Peters streitet mit Eon-Vertreter

VON STEFAN SCHELP

Bielefeld. Die Energiepreise in Deutschland sind um 25 Prozent überhöht. Das behauptet Aribert Peters, Präsident des Bundes der Energieverbraucher. Beim „Bielefelder Streitgespräch“ des Mieterbundes stritt Peters mit Rüdiger Fittje, beim Energieversorger Eon Westfalen Weser zuständig für die Preisgestaltung.
(Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 17.11.2007:

Richter gegen Gaspreiserhöhungen
Erneut Niederlage für Bremer Stadtwerke SWB

Bremen (stg). Das Oberlandesgericht Bremen hat ein Urteil von bundesweiter Bedeutung gegen Gaspreiserhöhungen gefällt: Es bestätigte ein Urteil des Landgerichts Bremen vom Mai 2006, wonach vier Tariferhöhungen der privatisierten Bremer Stadtwerke SWB unwirksam waren, weil die Preisanpassungsklauseln in den Kundenverträgen nicht „klar und verständlich“ formuliert gewesen seien. Ähnliche Klauseln wie die SWB verwenden auch andere Energieversorger. Die SWB kündigte Revision beim BGH an. (Artikel komplett)


Artikel in Frankfurter Rundschau vom 17.11.2207 :

Gasrebellen feiern Erfolg

Gericht gibt Kunden in zweiter Instanz recht / Klausel für Preiserhöhungen unwirksam

Von Eckhard Stengel

Das Oberlandesgericht Bremen hat ein verbraucherfreundliches Urteil gegen Gaspreiserhöhungen gefällt: Der 5. Zivilsenat bestätigte am Freitag ein Urteil des Landgerichts Bremen vom Mai 2006, wonach vier Tariferhöhungen der privatisierten Bremer Stadtwerke SWB unwirksam waren. Der Grund: Die Preisanpassungsklauseln waren nicht „klar und verständlich“ formuliert. Das Unternehmen kündigte Revision beim Bundesgerichtshof an. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 16.11.2007:

Infostand gegen Preiserhöhungen

Paderborn. Als „unverschämten Eon-Griff ins Portmonee“ bezeichnet die Bürgerinitiative „Gaspreise runter“ die vom Regionalversorger Eon Westfalen Weser per Post an ihre Kunden angekündigten neuen Preiserhöhungen. Hinweise, wie Kunden diesen Griff verhindern können, will die Initiative morgen, Samstag, von 10.30 bis 13.30 Uhr an einem Infostand am Marienplatz geben. Eon seinerseits verwies gestern auf die neueste Ausgabe der Zeitschrift Öko-test, in der die aktuellen Strompreise der 100 größten deutschen Städte verglichen werden. Beim Ranking von 1 (sehr gut) bis 6 (ungenügend) erhalte die Grundversorgung von Eon Westfalen Weser in Paderborn in der Gesamtbeurteilung – neben anderen Städten – den zweiten Rang, teilte das Unternehmen mit.


Presseerklärung vom "Bund der Energieverbraucherr" vom 16.11.2007:

Haushaltsgaspreise
Gewinnsteigerung 2007: über drei Milliarden Euro

(16. November 2007) Der Bund der Energieverbraucher hat auf der Basis amtlicher Zahlen festgestellt, dass allein im Jahr 2006 die Gewinne der Gaswirtschaft bei den Haushaltskunden um über drei Milliarden Euro gestiegen sind. Der Verein fordert eine Gaspreissenkung zum Jahresanfang 2008 um 0, 7 Cent je Kilowattstunde bzw. zehn Prozent. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 15.11.2007:

Explodierende Gewinne bei RWE
US-Wassertochter soll nun verkauft werden

Essen (AP/rtr). Trotz sinkender Kundenzahlen in Deutschland hat der Energieversorger RWE in den ersten neun Monaten dieses Jahres seinen Gewinn um 35 Prozent gesteigert. Ausschlaggebend dafür waren der Strompreisanstieg und außergewöhnlich gute Ergebnisse im Strom- und Gashandel, wie der Konzern mitteilte.
(Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 14.11.2007:

Eon pocht auf Strompreis-Erhöhung

Gewinn um 22 Prozent gestiegen

Düsseldorf (AP). Deutschlands größter Energieversorger Eon hält trotz drastisch gestiegener Gewinne an den geplanten Strompreiserhöhungen zum Jahreswechsel fest. Konzernchef Wulf Bernotat sagte, ausschlaggebend für die Preispolitik der Eon-Regionalversorger seien die deutlich gestiegenen Preise an der Leipziger Strombörse. Einer Quersubventionierung dieses Bereichs – etwa durch die üppig fließenden Gewinne aus der Stromproduktion – zur Vermeidung von Preiserhöhung erteilte der Manager eine klare Absage. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 13.11.2007:

Zwangsverkäufe von Kraftwerken

Berlin (AP). Wegen der hohen Strompreise will Hessen die vier deutschen Energieriesen notfalls zum Verkauf ihrer Kraftwerke zwingen. Wirtschaftsminister Alois Rhiel stellte einen Gesetzentwurf vor, um die Marktdominanz von Eon, RWE, EnBW und Vattenfall Europe mit schärferen Wettbewerbsregeln zu brechen. Wenn alles andere nicht helfe, müsse das Bundeskartellamt die Konzerne dazu bringen, Kraftwerke zu verkaufen. Damit könnten die Stromgroßhandelspreise in Deutschland um 10 bis 15 Prozent sinken, heißt es in dem von Rhiel in Auftrag gegebenen Gutachten. Für einen Durchschnittshaushalt bedeute dies eine Ersparnis von 80 Euro pro Jahr. Die Bundesregierung reagierte zurückhaltend. NRW-Wirtschaftsministerin Christa Thoben lehnte den Vorstoß ab. „Die Frage ist, an wen deutsche Kraftwerke zwangsweise verkauft werden sollen“, verwies sie auf ausländische Monopolisten.


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 10.11.2007:

Günstiger als Energieversorger
Machbarkeitsstudie für 35.000 Euro zur Energiestadt Lichtenau

VON KARL FINKE

Lichtenau. „Kommen wir zur Auftragsvergabe“, rutschte am Ende auch Bürgermeister Karl-Heinz Wange das Wort, das er eigentlich ablehnte, in die Rede. Trotz vieler formaler Vorbehalte stimmte der Stadtrat am Donnerstagabend aber ohne jede Gegenstimme für eine Machbarkeitsstudie zur Energiestadt Lichtenau in Höhe von 35.000 Euro.
(Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 07.11.2007:

Druck auf Stromkonzerne wächst weiter an
Monopolkommission: Verdacht der Preisabsprache

Bonn (AP). Die unabhängige Monopolkommission stützt den Verdacht des Bundeskartellamts, die Strompreise würden zu Lasten der Verbraucher manipuliert. In einem Sondergutachten bemängelt die Kommission, auf den Märkten für Strom und Gas bestehe in Deutschland kein funktionsfähiger Wettbewerb. (Artikel komplett)


Meinungsbörse in der Neuen Westfälischen vom 07.11.2007:

Stromriesen unter Verdacht
Nicht an einen Tisch setzen


von STEFAN SCHELP

In der vergangenen Woche hat Stromriese Jürgen Großmann, RWE-Chef, zum Energiepakt aufgerufen. An den Runden Tisch will er Energiewirtschaft, Politik und Kunden bitten. Und einen Neuanfang markieren.
Das wird wohl nichts. Weil in dieser Woche die vier großen Versorger Eon, RWE, Vattenfall und EnBW ins Visier des Kartellamts und der Monopolkommission geraten sind, nachdem sie ihre hohen Preise abgesprochen haben sollen.
Vor dem Hintergrund dieser Enthüllungen wirkt der Vorschlag des Herrn Großmann wie blanker Hohn. Wer will sich schon an einen Tisch setzen mit Menschen, die im Verdacht stehen, sich auf Kosten anderer bereichert zu haben? Die Verbraucherschützer sicherlich nicht.
„Wir müssen aufhören, uns gegenseitig an den Pranger zu stellen“, hat die Bundeskanzlerin gestern zu diesem Thema gesagt. Das wirkt schon beinahe hilflos.


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 05.11.2007:

Kartellamt: Strompreise manipuliert
Energiekonzerne weisen Vorwürfe zurück

Hamburg (AP). Das Bundeskartellamt hat nach Informationen des Spiegels Indizien für Preismanipulationen und Absprachen der vier großen Stromkonzerne in Deutschland. Das Magazin bezieht sich auf einen bisher unbekannten Schriftsatz der Behörde, in dem schwere Vorwürfe gegen die Energieversorger erhoben würden. Das Unternehmen Eon erklärte, man habe bereits belegt, dass die Vorwürfe unzutreffend seien. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 25.10.2007:

Wut über teuren Strom
Massiver Ärger in Bundestag und NRW-Landtag über Pläne der Energiekonzerne

Düsseldorf/Berlin (jan). Die Absicht der Stromkonzerne Eon und RWE, die Strompreise ab Januar um rund zehn Prozent zu erhöhen, hat zu heftigen Protesten im Bundestag und im NRW-Landtag geführt. Im Bundestag kritisierte Bundeswirtschaftsminister Michael Glos (CSU) die geplanten Preissteigerungen als „Zumutung für die Verbraucher“ und nicht nachvollziehbar. Eine Abtrennung der Stromnetze von der Produktion lehnte er ab. (Artikel komplett)


Meinungs-Börse in der Neuen Westfälischen vom 25.10.2007

Ärger über steigende Strompreise
Konkurrenz und Kontrolle

PETER JANSEN, DÜSSELDORF

Wenn die Abgeordneten in Berlin und Düsseldorf, die jetzt lauthals die unverschämte Preistreiberei der Stromkonzerne anprangern, bereits vor zwei Jahren auf den Barrikaden gestanden hätten, wäre ihr heutiger Protest glaubwürdiger. Damals verzichtete die rot-grüne Koalition auf die staatliche Kontrolle der Preise. Jetzt darf sie sich nicht wundern, wenn Eon und RWE nach Kräften zulangen. Allerdings reicht auch eine noch so strenge Kontrolle der Energiepreise durch Regierungen oder Kartellämter nicht aus. Trotz der großspurig verkündeten Liberalisierung fehlt es auf dem Markt für Strom und Gas an echtem Wettbewerb. Die Produktion und die Netze liegen in den Händen weniger Großkonzerne. Sie bestimmen die Preise und lassen sich dabei von staatlichen Kontrollversuchen nur wenig stören. Wahre Konkurrenz würde bedeuten, dass Stromproduktion und -verteilung getrennt werden und dass neue Produzenten eine Chance erhalten. Doch davon sind wir weit entfernt.


Presseerklärung vom "Bund der Energieverbraucherr" vom 23.10.2007

Bundestagspetition für Verbraucherrechte

Verband fordert zur Mitzeichnung auf

(23. Oktober 2007) Der Bund der Energieverbraucher e.V. hat eine öffentliche Petition an den Deutschen Bundestag gerichtet. Er will damit erreichen, dass die Energieverbraucher in Deutschland die Rechte erhalten, die ihnen nach EU-Recht bereits seit 1. Juli 2004 zustehen. Mit der öffentlichen Petition soll erreicht werden:
(Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 18.10.2007:

„Zeigen Sie Eon die rote Karte“
Bürgerinitiative: Gas um 52,7 Prozent teurer als 2004

Paderborn. Was die erneute Preiserhöhung für Gaskunden bedeutet, rechnet die Bürgerinitiative „Gaspreise runter“ vor: Vor drei Jahren, am 30. September 2004, zahlte ein Kunde von Eon Westfalen Weser bei einem Jahresverbrauch von 20.000 Kilowattstunden 900,16 Euro. Im Jahr 2007 zahlt er für dieselbe Menge 1.274,80 Euro. Und ab dem 1. Januar 2008 werden es 1.374,40 Euro sein. „Das bedeutet eine Preiserhöhung seit 2004 um 52,7 Prozent“, heißt es in einer Mitteilung der Initiative.
(Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 16.10.2007:

Preissprung bei Strom und Gas schockt die Region
Eon und RWE verlangen ab Januar bis zu neun Prozent mehr

Bielefeld/Düsseldorf (dpa/hab/hko). Weil der Energieversorger Eon kräftig an der Preisschraube dreht, werden Gas und Strom für 750.000 Kunden in weiten Teilen Ostwestfalens erheblich teurer. Zum Januar 2008 hebt die heimische Eon-Tochter Westfalen-Weser den Gaspreis um 8,78 Prozent, den Strompreis sogar um 9,13 Prozent an. Auch die anderen Eon-Unternehmen sowie der RWE-Konzern wollen ab 2008 mehr Geld für die gelieferte Energie. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 16.10.2007:

KOMMENTAR
Energiepreise
Wenig Hoffnung
HARTMUT BRAUN

Überraschend kommt die Ankündigung neuerlicher Energiepreissteigerungen nun wirklich nicht: Die nächste Preeiserhöhung kommt bestimmt, wie bereits heute wieder vorhergesagt wurde. Man darf vermuten, dass das die üblichen Reaktionen auslöst nach dem Motto: erzürnte Verbraucher, besorgte Verbraucherschützer, wortmächtig protestierende Politiker. Und am Ende verdrießliche Resignation: Man kann ja doch nichts machen. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 16.10.2007:

Der Dreh an der Preisschraube
Nur die Stadtwerke Bielefeld halten die Tarife bis Mitte 2008 stabil

VON HARTMUT BRAUN
UND HOLGER KOSBAB

Paderborn/Herford. Die gute Nachricht kommt aus Bielefeld: Die dortigen, mehrheitlich kommunalen, Stadtwerke halten ihren Strompreis bis mindestens Mitte 2008 stabil. Die konzerngesteuerte Eon Westfalen Weser (EWA, Paderborn) kündigte dagegen gestern die vierte Strom- und die sechste Gaspreiserhöhung seit 2004 an.
(Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 16.10.2007:

Höchste Stufe statt Sparflamme
Eon erhöht zum Jahreswechsel die Energie-Preise
Gaspreisrebellen sprechen von Kriegserklärung

Paderborn (hko). Ab Ende Oktober werden alle Kunden von Eon-Westfalen-Weser Post bekommen, die es in sich hat: eine satte Preiserhöhung bei Strom um 9,13 Prozent und Gas um 8,78 Prozent ab Januar 2008. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 05.10.2007:

Steigende Strompreise bei RWE

Dortmund (dpa/nw). Private Stromkunden des Energiekonzerns RWE müssen sich zum 1. Januar auf teilweise kräftige Preiserhöhungen einstellen. So steigt bei den Regionalgesellschaften RWE Rhein-Ruhr und RWE Westfalen-Weser-Ems der Rechnungsbetrag eines typischen Haushaltskunden mit 3.500 Kilowattstunden Jahresverbrauch um rund 4,13 Euro (plus 6,6 Prozent). Die Teuerung wird mit stark gestiegenen Strombeschaffungskosten begründet. Die beiden Gesellschaften zählen zusammen 3,5 Millionen Privatkunden. Zuletzt hatten sie die Preise zum 1. Januar 2007 erhöht.
RWE Westfalen-Weser-Ems teilte weiter mit, der Verbrauchspreis steige um netto 1,19 Cent (mit Mehrwertsteuer 1,42 Cent) pro Kilowattstunde. Der neue Bruttoverbrauchspreis betrage ab 1. Januar 2008 somit 20,11 Cent/kWh. Alle übrigen Preisbestandteile (etwa für Zähler) blieben für Haushalts- und Landwirtschaftskunden stabil. Bei Gewerbekunden hingegen sinke der Fixpreis pro Jahr um 42 Euro auf netto 78 Euro (inkl. Mehrwertsteuer von 142,80 auf 92,82 Euro). Damit falle bei einigen Kunden der Endpreis.


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 25.09.2007:

Ermäßigung für klamme Stromkunden
Eon Westfalen Weser kündigt Rabatt für wirtschaftlich schwache Abnehmer an

Paderborn (ugr). Der Energieversorger Eon Westfalen Weser stellt finanziell schwachen Kunden für das kommende Jahr einen Sozialrabatt in Aussicht. 2.500 Stromabnehmern des Paderborner Unternehmens soll für die Dauer von zwölf Monaten der Grundpreis auf den Tarif Strom.Ideal erlassen werden. Um an die Ermäßigung in Höhe von insgesamt 79,10 Euro zu gelangen, muss der Antragsteller von den Rundfunkgebühren der Gebühreneinzugszentrale (GEZ) befreit sein und eine Bescheinigung darüber mit dem Stromrabatt-Antrag bei Eon Westfalen Weser einreichen. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 22.09.2007:

Kennzeichen PB

Gaspreis-Verweigerer im Aufwind

von Peter Hasenbein

Das war deutlich: Wenn Eon Westfalen Weser die Gaspreis-Erhöhung nicht bis zum 30. November mit besserem Zahlenmaterial begründet, wird der Energieversorger vor dem Dortmunder Kartellgericht unterliegen. Das hatte die Vorsitzende Richterin Marlies Bons-Künsebeck am Donnerstag klar gestellt. Ohne Frage eine Schlappe für das Unternehmen und ein Teilerfolg für die Gaspreis-Verweigerer. Sie dürfen sich im Aufwind sehen. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 21.09.2007:

Gasprozess bleibt eine unendliche Geschichte
Eon Westfalen Weser muss weitere Zahlen vorlegen

VON PETER HASENBEIN

Dortmund/Paderborn. Der Prozess um die Gaspreise, den Eon Westfalen Weser gegen 15 Kunden führt, köchelt weiter auf Sparflamme: Auch nach dem dritten Verhandlungstag und eineinhalb Jahre nach Prozessbeginn ist das Urteil noch nicht in Sicht. Nur eine erneute Frist: Bis zum 30. November will der Energieversorger weitere Zahlen vorlegen, um die elfprozentige Preissteigerung aus Oktober 2004 zu begründen.

Das ist ganz offensichtlich auch dringend erforderlich: Wenn Eon keine weiteren Zahlen offen legen würde, wäre der Prozess gestern beendet und die Klage abgewiesen worden. Das machte die Vorsitzende Richterin Marlies Bons-Künsebeck unmissverständlich deutlich.

Die erneute Fristsetzung hat aber auch Auswirkungen über den Prozess hinaus. Immerhin hatten 1.200 Gaskunden im Oktober 2004 die Preise eigenmächtig gekürzt. Liegt bis Ende 2007 kein Urteil auf dem Tisch, sind die Ansprüche des Energieversorgers an diese Kunden verjährt. Nur die Gaspreis-Verweigerer, die Eon auf die Anklagebank gebracht hat, müssen bis zum Ende des Prozesses warten, ob sie nachzahlen müssen oder nicht. Daran, dass der Prozess noch 2007 zu Ende geht, glauben wohl nur die Wenigsten.

Ohnehin kann das ganze Verfahren noch eine unendliche Geschichte werden. Sollte dem Gericht auch das nachgebesserte Zahlenmaterial nicht ausreichen, könnte es zur Einschhaltung von Sachverständigen mit teuren Gutachten kommen. Darum ist auch für Reinhard Weeg, Rechtsanwalt der Gaspreis-Rebellen, der 30. November ein wichtiges Datum, an dem er mit seinen Mandanten neu über den Fortgang des Prozesses entscheiden will, wie er nach der Verhandlung erläuterte.

Zuvor hatte die Richterin erneut deutlich gemacht, dass es in diesem Prozess nur um die Preisanhebung im Oktober 2004 nicht aber um den gesamten Gaspreis geht, so wie es die Verweigerer gern gesehen hätten. Und so kann es am Ende um eine Korrektur von wenigen Cent gehen, obwohl das Ganze in einem jahrelangen, teuren Rechtsstreit ausgefochten wurde. (Artikel komplett)


Artikel bei sueddeutsche.de vom 20.09.2007:

Gaspreis-Erhöhung: Gericht will von E.ON genauere Angaben


DORTMUND/PADERBORN (dpa-AFX) - Im Prozess des Energieversorgers E.ON Westfalen Weser gegen 15 "Gaspreis-Verweigerer" hat das Dortmunder Landgericht genauere Angaben zur strittigen Preiserhöhung von E.ON gefordert. Legt E.ON nun keine weiteren Daten vor, will die Kammer für Handelssachen die Klage abweisen. "Der Sachvortrag muss sehr konkret sein", sagte die Vorsitzende Richterin Marlies Bons-Künsebeck am Donnerstag bei einem sogenannten Gütetermin. Der Prozessgegner könne sonst keine Zahlen dagegen setzen. E.ON hat nun bis zum 30. November Zeit, die bisher gemachten Angaben nachzubessern. Bons-Künsebeck schloss darüber hinaus ein gerichtlich veranlasstes Sachverständigen-Gutachten nicht aus.

(Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 15.09.2007:

Empörung über Geldgier von Stromkonzern-Boss
Eon-Manager sieht steigende Preise / Deutliche Unterschiede bei Versorgung in NRW

Essen/Düsseldorf (AP/dpa/jrn). Eon-Chef Wulf Bernotat hat mit der Behauptung, Strom sei in Deutschland „eigentlich zu billig“, heftige Proteste von Politikern und Verbraucherschützern ausgelöst. Bundeswirtschaftsminister Michael Glos zeigte sich gänzlich anderer Meinung. Sein Ziel sei es, durch mehr Wettbewerb günstige Strompreise zu garantieren. Hessens Wirtschaftsminister Alois Rhiel empörte sich: „Bernotat verhöhnt Verbraucher und energieintensive Unternehmen, wenn er noch höhere Gewinne mit Strom machen will.“ (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 11.09.2007:

Nächster Gas-Prozess am 20. September

Paderborn (ph). Der Prozess, den der Energieversorger Eon Westfalen Weser gegen 15 Gaspreis-Rebellen im April 2006 auf den Weg gebracht hatte, wird am 20. September im Dortmunder Landgericht fortgesetzt. Ursprünglich hatte Rechtsanwalt Reinhard Weeg, der die Interessen der 15 Gaskunden vertritt, einen Antrag auf Vertagung stellen wollen. Dazu ist es nicht gekommen, so dass der Verhandlung nichts mehr im Wege steht. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 22.08.2007:

Gasprozess: Warten auf die nächste Runde
Termin 20. September steht auf der Kippe

VON PETER HASENBEIN

Paderborn. Monatelang war es ruhig um den Prozess, den Eon Westfalen Weser gegen 15 Gaspreis-Rebellen führt. Und auch der neue Termin könnte schon wieder veraltet sein: Das Landgericht Dortmund hat den Prozessbeteiligten zwar mitgeteilt, dass das Verfahren am 20. September fortgesetzt werden soll. Da Reinhard Weeg, der Rechtsanwalt der Gaspreis-Rebellen, just zu der Zeit im Urlaub ist, hat er bereits eine Vertagung des neuen Termins beantragt, eine Entscheidung darüber ist noch nicht gefallen. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 16.08.2007:

Das Gas wird billiger
Stadtwerke senken die Preise und profitieren von ihrem neuen Lieferanten

VON LUDGER OSTERKAMP

Gütersloh. Die Stadtwerke Gütersloh (SWG) senken zum zweiten Mal in diesem
Jahr den Gaspreis. Zum 1. Oktober wird die Kilowattstunde um 0,24 Cent
billiger. Für den Durchschnittshaushalt mit einem Jahresverbrauch von 25.000
Kilowattstunden bedeutet das eine Ersparnis von 60 Euro im Jahr.

(Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 04.08.2007:

Stadtwerke Minden gibt es nicht mehr
26 Mitarbeiter wechseln nach Verschmelzung mit Eon

Minden (mt). Eigentlich existieren die Stadtwerke Minden schon lange nicht mehr. Am Freitag gingen sie endgültig im Mutterkonzern Eon Westfalen Weser auf. Rückwirkend zum 1. Januar 2007 ist der Handelsregistereintrag der einst kommunalen Gesellschaft auf die Aktiengesellschaft erfolgt. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 05.07.2007:

„Es rächt sich jetzt“
Freie Bürger-Initiative sieht ihre Befürchtung durch Gewinneinbruch bei Eon Westfalen Weser bestätigt

VON WOLFGANG STÜKEN

Paderborn. Auf die nach seiner Ansicht ,,dramatischen Gewinneinbußen“ bei Eon Westfalen Weser (EWW) hat Hartmut Hüttemann, der Vorsitzende der Ratsfraktion der Freien Bürger-Initiative (FBI), erneut mit der Forderung nach einem Ausstieg der Stadt aus diesem Versorgungsunternehmen reagiert.
(Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 05.07.2007:

Heimische Gasquellen
Auf der Deponie Alte Schanze werden zusätzliche Gasbrunnen gebohrt

Paderborn-Elsen. Höllisch laut wird es, wenn die Türen des Blockheizkraftwerkes im Südbereich des Entsorgungszentrums Alte Schanze in Paderborn-Elsen geöffnet werden. Dahinter verbirgt sich ein 12-Zylinder-Gasmotor mit rund 1200 PS, der durch die überwiegend methanhaltigen Faulgase aus dem benachbarten Deponiekörper angetrieben wird. Mittels Generator wird diese Energie dann in Strom umgewandelt. (Artikel komplett)


Artikel im Westfälischen Volksblatt vom 30.06.2007:

Paderborner Perspektiven

Eon hat ein Imageproblem

von Hubertus Hartmann

Heerscharen von Fußballknirpsen rennen in knallroten Eon-Trikots dem Ball nach. Ob großer Reitsport, Paderborner Osterlauf oder Canossa-Ausstellung - das rote Logo des heimischen Energieversorgers Eon Westfalen Weser (EWW) scheint allgegenwärtig. Ohne den scheinbar finanzkräftigen Sponsor läuft kaum etwas in der Region. Doch der erquickliche Geldsegen für Sport und Kultur könnte bald versiegen. Denn nach den Worten des Vorstandsvorsitzenden Henning Probst kriecht das Unternehmen zwar noch nicht auf dem Zahnfleisch, man sei aber auch nicht mehr »sehr üppig aufgestellt«. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 30.06.2007:

Gegen zu hohe Energiekosten wehren
Gerhard Wächter empfiehlt Wechsel des Versorgers

Kreis Paderborn. Zum 1. Juli werden viele Stromversorger ihre Preise erhöhen. „Viele Verbraucher sind verunsichert“, stellt der heimische Bundestagsabgeordnete Gerhard Wächter fest und weist die Bürgerinnen und Bürger seines Wahlkreises darauf hin, dass sie aktiv gegen die hohen Energiekosten vorgehen sollten.
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Artikel in der Neuen Westfälischen vom 29.06.2007:

„Standorte nicht in Gefahr“
Bei Eon beginnen die Gespräche über Umstrukturierung der Regionaltöchter

VON WOLFGANG STÜKEN

Paderborn. Nachdem der Eon-Konzern angekündigt hat, bis Ende September nicht an der Strompreis-Schraube zu drehen, drohen auch beim Gas vorerst keine höheren Tarife. Zumindest nicht im Versorgungsgebiet von Eon Westfalen Weser (EWW).
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Artikel in der Neuen Westfälischen vom 29.06.2007:

Gewinn von Eon-Tochter bricht ein
Sinkende Netzentgelte drücken Jahresergebnis von Eon Westfalen Weser

VON WOLFGANG STÜKEN

Paderborn. Sowohl die fünfprozentige Steigerung des Jahresumsatzes 2006 auf 1,061 Milliarden Euro als auch die Absatzentwicklung stimmen den regionalen Energieversorger Eon Westfalen Weser (EWW) „nicht unzufrieden“. Die Ertragslage sei allerdings ,,mehr als bescheiden“, räumte Vorstandschef Henning Probst auf der Bilanz-Pressekonferenz für 2006 ein. EWW versorgt rund 770.000 Kunden in OWL und dem Weserbergland. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 29.06.2007:

Dicke Luft vor dem Energiegipfel

VON MARC-OLIVER VON RIEGEN

Berlin (dpa). Die Stimmung vor dem Energiegipfel könnte geladener nicht sein. Seit mehreren Tagen nehmen die gegenseitigen Attacken von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) und den Chefs der großen Stromkonzerne zu. Die Angriffe gipfelten in der Warnung der Industrie vor einem Scheitern, während Gabriel den BASF-Chef Jürgen Hambrecht einen „Wirtschaftsstalinisten“ nannte. Dabei will Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit der Energiewirtschaft nur nach Wegen suchen, um die deutschen und europäischen Klimaschutzziele umzusetzen. Am kommenden Dienstag sollen in Berlin die Weichen für das spätere nationale Energiekonzept gestellt werden. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 19.06.2007:

Netzbetreiber müssen Kosten offenlegen
Mehr Transparenz auf dem Gasmarkt

Karlsruhe (AP). Im Kampf um mehr Wettbewerb auf dem Gasmarkt hat der Bundesgerichtshof (BGH) die Position der Bundesnetzagentur gestärkt.

In einem am Dienstag verkündeten Urteil bestätigten die Karlsruher Richter erstmals, dass die Betreiber der Gasnetze ihre Kosten umfassend darlegen müssen. Drei überregionale Netzbetreiber, die sich gegen die Datenerhebung der Bundesnetzagentur gewandt hatten, scheiterten vor dem Kartellsenat des BGH. Die von der Behörde geforderte Auskunft ist Voraussetzung für geplante Preissenkungen auf dem Gasmarkt. Verbraucherschützer begrüßten den Spruch aus Karlsruhe. (Artikel komplett)


Meinungsbörse in der NW vom 19.06.2007:

Gasnetzbetreiber müssen Kosten offenlegen
Schluss mit selbstgefällig

ULRICH GROTEWOLD

Ein langes Katz-und-Maus-Spiel zwischen den Gasnetzbetreibern auf der einen sowie Bundesnetzagentur und Verbrauchern auf der anderen Seite hat ein Ende. Jetzt müssen die Branchenriesen, gleichsam Herren über Rohstoff und dessen Verteilung, ihre Bücher offenlegen.

Weder Staat noch Kunden sollten Einblick in das Heiligste erhalten: jene Kostenstruktur, die in der Vergangenheit nebulös blieb und doch stets als Grund für deftige Preisanstiege herhalten musste. Oder neuen Wettbewerbern, die auf das Gasnetz zurückgreifen mussten, den Einstieg teuer machte. Als argumentative Häppchen wurde mal die Koppelung der Gas- an steigende Ölpreise, mal der hohe Bedarf an finanziellen Rücklagen gereicht.

Mit diesem selbstgefälligen Gebaren ist nun Schluss. Trotz aller juristischer Winkelzüge hat das BGH die Beschwerde jetzt kassiert. Und so die Selbstbedienungsmentalität auf dem Gasmarkt erstmals in ihre Schranken gewiesen.


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 14.06.2007:

Höchstes Urteil: Gaspreise sind gerichtlich anfechtbar
Versorger dürfen erhöhte Bezugskosten an Verbraucher weitergeben

Karlsruhe (AP). Hoffnungsschimmer für die Verbraucher im Kampf gegen ständig steigende Gaspreise: Nach einem Grundsatzurteil des Bundesgerichtshofs (BGH) können sie sich gegen die Erhöhungen künftig vor Gericht wehren. Allerdings setzte der BGH den Kontrollen Grenzen. Verbraucherschützer reagierten verhalten bis enttäuscht. (Artikel komplett)


Presseerklärung vom "Bund der Energieverbraucherr" vom 14.06.2007:

BGH: Gaspreiserhöhungen unterliegen Billigkeitskontrolle

(14. Juni 2007) In einem Grundsatzverfahren urteilte der Bundesgerichtshof (BGH), Karlsruhe, über die Frage, ob Gerichte in Zukunft Gaspreiserhöhungen umfassend auf ihre Berechtigung überprüfen können (Urteil vom 13. Juni 2007, AZ VIII ZR 36/06). Er lehnte die Klage eines pensionierten Richters gegen die Gaspreiserhöhung der Heilbronner Versorgungsgesellschaft wegen unbilliger Gaspreise ab.
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Artikel in der Neuen Westfälischen vom 31.05.2007:

Teures Wasser nach Stadtwerke-Verkauf
Pro Grün kritisiert Auswirkungen

Paderborn. Spiegel Online hat einen Vergleich der Trinkwasserpreise in deutschen Großstädten ab 100.000 Einwohnern durchgeführt (wir berichteten). Nach dieser Aufstellung, liegt der Paderborner Wasserversorger e.on Westfalen Weser mit seinen Trinkwasserpreisen in Paderborn im Mittelfeld. Unter den 76 Großstädten der Bundesrepublik liegt Paderborn bei einem Ein-Personen-Haushalt an 48. Stelle.
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Artikel in der Neuen Westfälischen vom 30.05.2007:

OWL: Teures Trinkwasser - Verbraucher zahlen zu viel

Großes Preisgefälle / Paderborn und Bielefeld im mittleren Bereich

VON SABINE WYGAS

Bielefeld. Duschen, kochen, waschen: Ohne Wasser geht es nicht. Und das lassen sich einige der 6.700 Wasserwerke in Deutschland gut bezahlen. So zeigt es zumindest eine Tabelle von Spiegel Online, die die Wasserpreise von Ein-, Zwei- oder Mehrpersonenhaushalten von großen deutschen Städten vergleicht und dabei Preisunterschiede von bis zu 300 Prozent ausweist.
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Artikel in der Neuen Westfälischen vom 15.05.2007:

Eon zahlt 2,38 Euro Dividende je Aktie
Auch Stadtwerke Minden verschmolzen

Paderborn (ph). Das vergangene Geschäftsjahr schloss Eon Westfalen Weser mit einem Bilanzgewinn von knapp 48 Millionen Euro ab. Daraus soll eine Dividende von 2,38 Euro je Aktie gezahlt werden. So jedenfalls schlagen es Vorstand und Aufsichtsrat des Energieversorgers den Anteilseignern vor. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 10.05.2007:

Gasprozess bleibt in Dortmund

Paderborn (ph). Der Prozess um die Gaspreise, den Eon Westfalen Weser gegen 15 Kunden führt, bleibt in Dortmund. Das Landgericht in Dortmund hatte sich im Oktober 2006 selbst für zuständig erklärt. Das aber wollten die Gaspreiskritiker nicht akzeptieren und legten Berufung in Düsseldorf ein. Das Oberlandesgericht hat nun eine Verhandlung über die Berufung abgelehnt, so dass der Prozess in Dortmund fortgeführt werden muss. Eon klagt auf Bezahlung des Gaspreises, den die Kritiker eigenmächtig gekürzt hatten.
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Artikel in der Neuen Westfälischen vom 10.05.2007:

Stadtwerke bundesweit aktiv
Bielefelder Versorger steigert Gewinn um mehr als 30 Prozent

VON MARTIN KRAUSE

Bielefeld. Die Stadtwerke Bielefeld wachsen weiter über die Grenzen ihrer Stadt hinaus. Beispiel Stromgeschäft: Nur noch 45 Prozent des abgegebenen Stroms verbleiben in Bielefeld, wie Geschäftsführer Wolfgang Brinkmann gestern erklärte. 35 Prozent fließen in die Region, 20 Prozent gehen an Kunden bundesweit.
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Artikel in der Neuen Westfälischen vom 09.05.2007:

RWE will keine Ratenzahlung
Bürener Familie soll bis Mitte Juni rund 1.300 Euro auftreiben

Büren (JS). Ein Leben ohne Strom kann sich niemand vorstellen. Für eine Familie aus Büren könnte ein Dasein ohne Licht, Kühlschrank und Heizung aber durchaus Realität werden. Sie steht nämlich beim Energieriesen RWE mit rund 1.300 Euro in der Kreide.
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Artikel in der Neuen Westfälischen vom 28.04.2007:

Paderborner Anwälte stoppen Stromriesen RWE
Obwohl eine Bürener Familie ihre Rechnung nicht bezahlt, darf die Versorgungsleitung nicht gesperrt werden

Büren (my). Als David im Kampf gegen Goliath, den Stromriesen RWE, hat die Paderborner Rechtsanwaltskanzlei Selker und Kollegen eine Stromsperre bei einer fünfköpfigen Familie verhindert.

Beim Paderborner Amtsgericht erwirkte die Kanzlei in einer Eilentscheidung eine einstweilige Verfügung gegen den Stromversorger, der die Stromversorgung nicht unterbrechen darf. Anderenfalls droht dem Konzern ein Ordnungsgeld in Höhe von 10.000 Euro. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 28.04.2007:

Schnell von Anteil an Eon verabschieden
Hüttemann bekräftigt Forderung der FBI

Paderborn (st). Angesichts der Umstrukturierung, die der Eon-Konzern bis Mitte 2008 bei seinen sieben Regional-Töchtern, darunter Eon Westfalen Weser (EWW) vornehmen will, hält die Freie Bürger-Initiative (FBI) an ihrer Forderung nach einem Verkauf des städtischen EWW-Aktienpaketes fest. Und sieht sich durch die jüngste Entwicklung auf dem europäischen Energiemarkt bestärkt.
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Artikel in der Neuen Westfälischen vom 28.04.2007:

Konkurrenz für die Stadtwerke
Eon-Tochter verspricht: Bei Strom- und Gaspreis „immer billiger“

VON ANDREA FRÜHAUF

Bielefeld. Der erste bundesweite Strom- und Gasanbieter „E wie einfach“ geht in die Offensive und will auch in Ostwestfalen-Lippe den regionalen Versorgern Konkurrenz machen – und immer billiger sein. Das Angebot richtet sich an Privathaushalte und mittelständische Gewerbekunden mit einem Strom- und Gasverbrauch von bis zu 100.000 Kilowattstunden im Jahr. (Artikel komplett)


Presseerklärung vom "Bund der Energieverbraucherr" vom 19.04.2007:


Gaspreise nicht gesenkt. Netze nicht geöffnet: Kunden verhöhnt

(19. April 2007) Zwar hat es den Anschein, als könnten die Gaskunden jetzt endlich den Anbieter wechseln. Dieses Bild täuscht aber. Denn ein Wechsel ist erst in wenigen Regionen möglich. Der Bund der Energieverbraucher rät dazu, entweder in einen günstigeren Tarif des eigenen Anbieters zu wechseln oder besser noch die gesetzliche Möglichkeit zur Kürzung der verlangten Preise zu nutzen. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 24.03.2007:

Stadt steigt wieder in Energiesektor ein
Blockheizkraftwerk von Eon übernommen

VON PETER HASENBEIN

Paderborn. Die Ziele der Landesregierung werden schon seit langem diskutiert: Düsseldorf plant, dass die Kommunen nur noch die nötigsten Aufgaben erledigen sollen und möglichst viel von privaten Anbietern übernommen wird. Diese Überlegungen mögen mit dazu beitragen, dass so manche Kommune jetzt noch regelt, was mit einer neuen Gemeindeordnung möglicherweise nicht mehr zu machen ist.
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Artikel in der Neuen Westfälischen vom 24.03.2007:

Stadt kauft weitere Eon-Aktien
Vorwurf des Interessenkonflikts im Rat zurückgewiesen

VON PETER HASENBEIN

Paderborn. Mit den Stimmen von CDU, SPD und FDP hat der Rat in seiner jüngsten Sitzung entschieden, weitere 14.000 Aktien am Energieversorger Eon Westfalen Weser zu erwerben – Wert der Anteile: 825.000 Euro. Die Aktien wurden wie bereits berichtet von der Stadt Bad Lippspringe angeboten. Weitere 21.000 Aktien im Wert von 1,2 Millionen Euro will die Gemeinde Altenbeken von Lippspringe übernehmen.
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Artikel in der Neuen Westfälischen vom 22.03.2007:

Rat entscheidet über Kauf von Eon-Aktien
Interessenkonflikt bei Aktienentscheidung 2006?

VON PETER HASENBEIN

Paderborn. Das Aktienpaket der Stadt Paderborn am Energieversorger Eon Westfalen Weser wird in der heutigen Ratssitzung gleich zweimal Thema sein.

Zum einen entscheidet der Rat über die Übernahme von Anteilen, die von der Stadt Bad Lippspringe angeboten werden. Dabei handelt es sich um rund 14.000 Aktien zum Preis von 825.000 Euro. Zum anderen weist die Demokratische Initiative im Vorfeld der Ratssitzung auf ein möglicherweise pikantes Detail hin: Demnach habe im Juni des vergangenen Jahres die Paderborner Verwaltung mit Bezug auf ein Gutachten des Bankhauses Salomon Oppenheim dem Rat vorgeschlagen, die Aktien des Energieversorgers nicht zu verkaufen. Zugleich soll dasselbe Bankhaus eine Schwestergesellschaft von Eon Westfalen Weser, nämlich Eon Bayern, beraten haben und dafür auch von der Gesellschaft honoriert worden sein. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 17.03.2007:

Jährlich 480.000 Euro für Kommune
Gemeinde Hövelhof und Eon Westfalen-Weser schließen 20 Jahre laufenden Konzessionsvertrag

Hövelhof. Die Gemeinde Hövelhof und der heimische regionale Energieversorger Eon Westfalen-Weser haben jetzt einen neuen Stromkonzessionsvertrag mit einer 20-jährigen Laufzeit geschlossen. Der Vertrag beginnt am 1. Januar 2008. Er wurde vorab mit dem nordrhein-westfälischen Städte- und Gemeindebund abgestimmt.
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Artikel in der Neuen Westfälischen vom 15.03.2007:

Wenn der Gashahn gesperrt wird

Paderborn. Angesichts der erheblich gestiegenen Preise für Strom und Gas in den letzten Jahren verzeichnen die Schuldnerberatungen im Kreis Paderborn vermehrt Nachfragen von Schuldnern, denen aufgrund von Zahlungsschwierigkeiten von Energieversorgern Strom oder Gas abgestellt wurden. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 13.03.2007:

„Die Zahlung verweigern“

Verbraucher sollten die Zahlung der Strompreise mit Verweis auf Paragraph 315 BGB verweigern, rät Roswitha Köllner von der Paderborner Bürgerinitiative „Gaspreise runter“, die sich auch gegen zu hohe Strompreise wehrt. Die Vorwürfe „zeigen, dass wir sehr richtig liegen mit unserer Einschätzung, dass die Energiekonzerne ihre Marktmacht ausnutzen auf Kosten von Industrie und Verbrauchern“. Die Konzerne fänden alle Möglichkeiten, den Wettbewerb zu verhindern. Dabei handle es sich hier um die Grundversorgung der Bevölkerung. „Man muss überlegen, ob die Konzerne hierbei solche Rekordgewinne machen dürfen.“ (fr)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 13.03.2007:

Preistreiberei: Vorwurf gegen Strom-Riesen
Experte sieht Schaden in Milliardenhöhe

Bonn/Bielefeld (AP/fr). Der Verdacht von Preistreibereien der großen Energiekonzerne an der Strombörse in Leipzig sorgt für Aufregung bei Verbraucherschützern und Politikern. Der Vorsitzende des Bundes der Energieverbraucher, Aribert Peters, bezifferte den möglichen Schaden für Haushalte und Industrie auf rund 13,5 Milliarden Euro. Er warf den großen deutschen Stromkonzernen in der Bild-Zeitung „Freibeuterei zu Lasten der Verbraucher“ vor. (Artikel komplett)


Kommentar in der Neuen Westfälischen vom 13.03.2007:

KOMMENTAR
Preistreiberei an der Strombörse
Auf Kosten der Verbraucher

ANDREA FRÜHAUF

Stromhändler räumen das abgekartete Spiel seit langem ein. Nur der Beweis fehlte. Selbst wenn der dubiose Insider, der der Öffentlichkeit Informationen über die Preistreibereien an der Strombörse zuspielte, rechtswidrig handelte, weil er Geschäftsgeheimnisse verraten hat, war dies im Sinne der Verbraucher.
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Artikel in der Neuen Westfälischen vom 12.03.2007:

Missbrauch von Marktmacht
Geheime Daten deuten auf Preistreiberei durch Stromkonzerne

Leipzig (dpa). Für den Missbrauch von Marktmacht an der Leipziger Energiebörse EEX gibt es neue Indizien. Anonym verschickte, streng geheime Handelsdaten der EEX zeigen, dass die großen Energiekonzerne die Preise an der Strombörse hochtreiben können. „Aus den Daten – die laut der Strafanzeige der EEX wegen des Verrats von Betriebsgeheimnissen echt sind – geht hervor, dass allein RWE 2006 für fast 28 Prozent des gesamten Nettostromeinkaufes verantwortlich ist“, berichtet Der Spiegel. Eine EEX-Sprecherin bestätigte, die Staatsanwaltschaft sei eingeschaltet worden.
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Artikel in der Neuen Westfälischen vom 08.03.2007:

Eon verspricht Senkung der Gas- und Strompreise

Düsseldorf/Paderborn (dpa/fr). Der größte deutsche Energiekonzern Eon lässt trotz wachsenden Widerstandes bei der geplanten Milliarden schweren Übernahme des spanischen Stromversorgers Endesa nicht locker. Erstmals schloss Unternehmenschef Wulf Bernotat aber auch eine Minderheitsbeteiligung am größten spanischen Versorger nicht aus. Er kündigte zudem für die privaten Haushaltskunden weitere Preissenkungen in diesem Jahr an. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 22.02.2007:

Biogas zum Kochen und Autofahren
Regionale Versorger prüfen erneuerbare Energien

VON JOBST LÜDEKING

Herford. Der Energiekonzern Eon hat die Biogasaktivitäten des Unternehmens gebündelt, plant deutschlandweit sechs große Anlagen. Die neun regionalen Energieversorger in den Kreisen Herford und Minden, zusammengeschlossen in der Gemeinschaft Ostwestfälischer Versorgungsunternehmen (GOV), prüfen ebenfalls, ob ein Einstieg in die Energie vom Acker lohnend ist. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 17.02.2007:

Energieversorgung: Stadt soll aktiv werden
Grüne für eine Gesellschaft in kommunaler Hand

Paderborn (NW/ph). Der Paderborner Stadtverband der Grünen fordert Bürgermeister Paus und den Rat der Stadt Paderborn auf, „zur Sicherung einer nachhaltigen und langfristig preisgünstigen Energieversorgung umgehend eine Machbarkeitsstudie für eine Rekommunalisierung der Energieversorgung in Auftrag zu geben“. Hierfür sollte auch die Kooperation mit anderen Kommunen gesucht werden, die ebenfalls Anteilseigner bei Eon Westfalen Weser (EWW) sind, wie Kerstin Haarmann, Vorstandssprecherin des bündnisgrünen Stadtverbands erläutert. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 15.02.2007:

„Wettbewerb als Wettbewerbskiller“
Gaspreis-Initiative hat „E wie einfach“ untersucht

Paderborn. Mit dem neuen Eon-Tochterunternehmen „E wie einfach“ werde durch den Eon-Konzern Wettbewerb ,,inszeniert“. So lautet die Einschätzung von Roswitha Köllner, Sprecherin der Paderborner Bürgerinitiative ,,Gaspreise runter“, nach Prüfung dieses neuen Angebotes auf dem Strom- und Gasmarkt, das per Internet gebucht werden kann. Wie berichtet, macht „E wie einfach“ auch den Basistarifen von Eon Westfalen Weser (EWW) und damit einem Eon-Schwesterunternehmen Konkurrenz.
(Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 15.02.2007:

Bereits fast 1.000 Verträge

Die von Eon Westfalen Weser (EWW) seit wenigen Tagen angebotene Monats-Flatrate „Strom & Fon fix“ für Strom, Telefon und Internet ist nach Angaben von Unternehmenssprecher Meinolf Päsch keine Antwort auf „E wie einfach“, sondern eine „konsequente Weiterentwicklung unserer Produktpalette“. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 15.02.2007:

„Mit Zähnen und Klauen“
Umstrukturierung bei Eon Thema im Rat

Paderborn (st). „Sie hier haben das letzte Wort.“ Beim regionalen Energieversorger Eon Westfalen Weser (EWW) werde es keine Veränderung geben, ,,die nicht hier diskutiert und beschlossen worden ist“. Das versicherte Kämmerer Bernhard Hartmann gestern angesichts der Umstrukturierungspläne des Eon-Konzerns vor dem Rat.
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Presseerklärung von "Gaspreise-runter" vom 14.02.2007:

Eon inszeniert angeblichen Wettbewerb

Als Reaktion auf die Angriffe der Preisgestaltung der Energiekonzerne wurde in der Chefetage des Eon-Konzerns eines neues Ei ausgebrütet, genannt „E wie einfach Strom und Gas GmbH“. Faul oder nicht faul, das ist hier die Frage. Gibt es mit dieser bundesweit und zentral agierenden Eon-Tochter mehr Wettbewerb? Die neue Tochter bietet Strom und Gas um 1 Cent bzw. 0,24 Cent pro kWh billiger an als der jeweilige Regionalversorger. Warum will Eon seinen eigenen regional agierenden Töchtern jetzt Konkurrenz machen? (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 13.02.2007:

Ehrenamt und Arbeitsplätze
Karin Kottmann beim Eon-Westfalen-Weser-Forum

VON HARTMUT BRAUN

Paderborn/Herford. Für Karin Kottmann gibt es keinen Zweifel: Bürgerschaftliches Engagement in und von Unternehmen trägt für die Gesellschaft reiche Früchte. Dabei geht es um viel mehr als nur vordergründigen Image-Gewinn, sagte die Bundestagsabgeordnete und parlamentarische Staatssekretärin (SPD) auf einem Forum von Eon Westfalen-Weser in Herford. Auf der gleichen Veranstaltung nahm Eon-Vorstand Henning Probst Stellung zur Befürchtung größerer Arbeitsplatz-Verluste bei Eon. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 08.02.2007:

„Nur noch Spielball der Eon-Mutter“
Scharfe Hüttemann-Kritik an Paus

VON WOLFGANG STÜKEN

Paderborn. Auf die neueste Entwicklung beim Energieversorger Eon Westfalen Weser (EWW) reagierte Hartmut Hüttemann, Chef der Ratsfraktion der Freien Bürger-Initiative (FBI), gestern mit diesen Worten: „Traurig, dass wir Millionen verloren haben.“

Hüttemann hatte sich 2006 intensiv dafür eingesetzt, das elfprozentige, von der Stadt gehaltene EWW-Aktienpaket zu veräußern. Doch der Rat lehnte ab. ,,Zum 30. Juni 2006 hätten wir brutto 130 Millionen Euro dafür bekommen. Zum 1. Juli wären es höchstens noch 100 Millionen gewesen. Jetzt, nur ein halbes Jahr später, sind es vielleicht nur noch 80 Millionen. Und selbst hinter diese Summe muss man nun ein Riesen-Fragezeichen setzen.
(Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 07.02.2007:

Bei Eon stehen Arbeitsplätze auf dem Spiel
Konzern plant tiefgreifende Umstrukturierung / Paus: ,,Nicht über unseren Kopf“

VON WOLFGANG STÜKEN

Paderborn. Seit wenigen Tagen macht die E wie einfach Strom und Gas GmbH (München) als jüngste Tochter des Eon-Konzerns mit bundesweit günstigeren Strom- und Gaspreisen auch konzerneigenen Regionalversorgern wie Eon Westfalen Weser (EWW) mächtig Konkurrenz. Doch das ist keineswegs die einzige Herausforderung, vor der EWW steht. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen (Wirtschaft) vom 02.02.2007:

Eon und EnBW greifen an

Köln (AP). Der Wettbewerb auf dem Strom- und Gasmarkt kommt in Fahrt: Bundesweit bietet Deutschlands größter Energieversorger Eon mit seiner neuen Konzerntochter „E wie einfach“ Strom und Gas 5 bis 6 Prozent günstiger an als die Stadtwerke vor Ort. Gleichzeitig senkte der baden-württembergische Energieversorger EnBW die Gaspreise um 5 Prozent.


Artikel in der Neuen Westfälischen (Wirtschaft) vom 31.01.2007:

Strom- und Gasmarkt in Bewegung
Kartellamt sieht Eon-Initiative positiv: Wettbewerb ist gut für die Verbraucher

VON ERICH REIMANN

Düsseldorf/München (AP). Als erster Energieversorger in Deutschland will Eon Haushaltskunden bundesweit Strom und Gas anbieten. Die Initiative des größten deutschen Energieversorgers dürfte vor allem auf dem Gasmarkt für Bewegung sorgen, wo es bislang für Verbraucher kaum Möglichkeiten gibt, den Lieferanten zu wechseln.
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Artikel in der Neuen Westfälischen vom 29.01.2007:

Initiative berät Gas-Rebellen
Tipps zu Jahresabrechnungen / Verweigerung auch bei Strom- und Wasser möglich

VON HOLGER KOSBAB

Paderborn. Alles hat mit Gas angefangen – doch mittlerweile liegen bei Informationsveranstaltungen der Initiative „Gaspreise runter“ auch Verweigerungsvordrucke für Strom und Wasser aus. „Wir decken die gesamte Palette ab“, sagte Roswitha Köllner. Palette oder auch Portfolio – wie das Angebot eines Unternehmens bezeichnet wird? Bei diesem Vergleich schmunzelte die Sprecherin der Initiative.
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Artikel in der Neuen Westfälischen vom 19.01.2007:

Gasprozess: Jetzt ist Düsseldorf am Zug
Rechtsanwalt Weeg hat Berufung eingelegt

Paderborn (ph). Seit gestern ist klar: Der Gasprozess, den Eon Westfalen Weser gegen 15 Kunden führt, beschäftigt auch noch das Düsseldorfer Oberlandesgericht. Reinhard Weeg, der Rechtsvertreter der Gaspreis-Kritiker, hat Berufung gegen die jüngste Entscheidung des Dortmunder Landgerichts eingelegt. Damit hat der Rechtsanwalt den Zeitrahmen bis zum letzten Tag ausgeschöpft: Vier Wochen zuvor, am 18. Dezember, lag den Prozessbeteiligten die Begründung des Urteils vom Dortmunder Landgericht auf dem Tisch.
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Artikel in der Neuen Westfälischen vom 12.01.2007:

Eon-Strom stammt zur Hälfte aus Atomenergie

Zur Debatte um einen verlangsamten Atomausstieg: Windenergieanteil ist in Paderborn besonders hoch

Paderborn (hko). Die russische Erdölblockade ist zwar vorbei, doch die drei Tage haben gezeigt, wie anfällig Industrienationen wie Deutschland von anderen Ländern sind. Politisch wurde das Thema sofort aufgegriffen, um über eine Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke über 2021 hinaus zu diskutieren.
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Artikel in der Neuen Westfälischen vom 08.01.2007:

Gaskunden erwarten Preissenkungen

Düsseldorf (dpa). Die Gaskunden können 2007 auf günstigere Preise hoffen, denn der Gasmarkt kommt in Bewegung. Die freie Wahl des Gasanbieters werde noch in diesem Jahr in ganz Deutschland möglich sein, sagte der Präsident der Bundesnetzagentur, Matthias Kurth, der Welt am Sonntag. Das werde die Preise weiter unter Druck setzen. Einige Anbieter haben ihre Preise schon zum Jahreswechsel gesenkt. Laut Focus hat etwa die Niederrheinische Versorgung und Verkehr AG in Mönchengladbach ihre Tarife um 3,9 Prozent reduziert.
Das NRW-Wirtschaftsministerium will die unterschiedlichen Gaspreise sorgfältig prüfen. „Sobald wir Anhaltspunkte für eine missbräuchliche Preisgestaltung haben, werden wir unverzüglich entsprechende Verfahren einleiten“, kündigte Ministerin Christa Thoben (CDU) gestern Düsseldorf an. Bisher können Privatkunden nur in Berlin, Hamburg und einigen kleinen Regionen ihren Gaslieferanten wechseln. Der Wettbewerb werde aber bald wachsen.


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 06.01.2007:

„Gaspreissenkung als Almosen“
Initiative unterstellt Eon Trick

Paderborn (NW). Die Bürgerinitiative „Gaspreise runter“ wertet die von Eon angekündigte Senkung der Gaspreise zum 1. März zwar als Reaktion des Unternehmens auf den Protest von mehreren tausend unnachgiebigen Gaspreiskunden. Vertrauensbildend könne diese Maßnahme jedoch nicht sein. Vielmehr sieht die Bürgerinitiative hier einen weiteren Trick, um die Verbraucher mit Almosen abzuspeisen.
(Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 06.01.2007:

Verbraucher-Bund für Gaspreis-Kürzungen
Kartellamtschef Böge will Preisdifferenzen aufklären

Bonn (mika/dpa). Angesichts der großen Unterschiede bei den Gaspreisen hat der Bund der Energieverbraucher (Rheinbreitbach) die Kunden zu Kürzungen ihrer Gasrechnung ermutigt. Die vom Bundeskartellamt festgestellten Preisdifferenzen von bis zu 59 Prozent (Stichtag 15. November 2006) bewiesen, dass einige Anbieter den fehlenden Wettbewerb zu überhöhten Preissteigerungen missbraucht haben, erklärte der von Aribert Peters geführte Verband. Solange ein Versorgungsunternehmen seine Preiskalkulation nicht offenlege, habe es keine Chance, den gekürzten Betrag vor Gericht einzuklagen. Bisher habe außerdem noch kein Versorger eine Kalkulation vorgelegt, die vom Gericht als ausreichend akzeptiert worden wäre. (Artikel komplett)


Presseerklärung von "Gaspreise-runter" vom 05.01.2007:

Presseerklärung vom 05.01.2007

„Gaspreissenkung“ neuer Trick von Eon

Die von Eon angekündigte Senkung der Gaspreise zum 1.März wertet die Bürgerinitiative „Gaspreise runter“ zwar als Reaktion des Unternehmens auf den Protest von mehreren tausend unnachgiebigen Gaspreiskunden. Vertrauensbildend kann diese Maßnahme allerdings nicht sein. Vielmehr sieht die Bürgerinitiative hier einen weiteren Trick, um die Verbraucher mit Almosen abzuspeisen.
(Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen (Wirtschaft) vom 05.01.2007:

Ansturm auf Gaspreis-Liste
Stadtwerke Bielefeld senken Gaspreise bis zum 1. April

Hamburg/Bielefeld (mika/dpa). Der bundesweite Gaspreisvergleich durch das Bundeskartellamt ist bei Verbrauchern auf gewaltiges Interesse gestoßen. Die Internet-Homepage des Kartellamtes brach deswegen gestern zusammen. „Wir werden auch künftig Listen mit bundesweiten Gaspreisvergleichen veröffentlichen“, sagte Kartellamts-Sprecherin Irene Sewczyk. Nächstes Abfragedatum sei der Stichtag 15. Februar.

Die Behörde hatte am Mittwoch eine Liste mit den Gaspreisen (ohne Mehrwertsteuer) von 739 Gasversorgern zum Stichtag 15. November 2006 veröffentlicht. Die Stadtwerke Bielefeld machten gestern darauf aufmerksam, dass diese Liste inzwischen „veraltet“ sei, wie Stadtwerke-Sprecherin Birgit Jahnke betonte. Viele Gasanbieter hätten ihre Preise in der Zwischenzeit erhöht. Die Bielefelder gehörten mit ihren Preisen daher heute zum Mittelfeld in OWL und nicht mehr zu den teuersten Anbietern. Anders als berichtet sei außerdem bereits eine Gaspreissenkung – spätestens zum 1. April 2006 – angekündigt worden. Die Preissenkung sei aber noch nicht beziffert worden.


Artikel in der Neuen Westfälischen (Meinungsbörse) vom 05.01.2007:

Stellenabbau bei Eon Westfalen Weser
Fragen offen


ANDREA FRÜHAUF

Wenn Unternehmen fusionieren, folgt meist der Stellenabbau auf dem Fuße. Unternehmen sprechen dann von Synergieffekten, die Personal überflüssig machen. Diese Argumente führt auch Eon Westfalen Weser an. 300 Stellen fallen weg, aber immerhin nicht durch betriebsbedingte Kündigungen.

Seltsam nur, dass das Unternehmen erst drei Jahre nach der Fusion den Stellenabbau einleitet. Dass die Gewinne des regionalen Energieversorgers, der zum prächtig verdienenden Eon-Konzern gehört, 2006 so massiv eingebrochen sind, wie die Geschäftsführung in ihrer Bilanz vorweisen wird, dürfte in diesen Zeiten kaum an schlechten Geschäften liegen, sondern vor allem einen anderen Grund haben: Sollten die Paderborner Gasboykotteure mit ihrer Sammelklage vor Gericht Erfolg haben, müsste Eon Westfalen Weser für 2004 Rückzahlungen an alle Gaskunden leisten. Dafür braucht es Rücklagen. Über deren Höhe schweigen die Paderborner aber.


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 05.01.2007:

Eon baut 300 Stellen ab

Paderborn (fr). Der Paderborner Energieversorger Eon Westfalen Weser wird bis Ende nächsten Jahres 300 Arbeitsplätze abbauen. „Es gibt keine betriebsbedingten Kündigungen“, sagte Unternehmenssprecher Meinolf Päsch. Der Abbau auf 1.200 Stellen betreffe das „Kernunternehmen“ und erfolge im Wesentlichen durch Altersteilzeit sowie durch Verlagerung der Arbeitsplätze zu Tochter- und Beteiligungsgesellschaften, zu denen auch die Müllverbrennungsanlage Bielefeld-Herford und die Enertec Hameln GmbH gehören. Bei der Müllentsorgung gebe es gar Personalbedarf, so Päsch. Welche Standorte vom Stellenabbau betroffen sind, sei noch offen. Grund für den Personalabbau sei die Fusion von EMR, Wesertal und Pesag zu Eon Westfalen Weser, die Synergieeffekte brachte. Allerdings liegt die Fusion Jahre zurück, wurde 2003 vollzogen. 2006 sei das Ergebnis „mehr als bescheiden“ ausgefallen, räumte Päsch ein. Der Überschuss bewege sich im einstelligen Bereich. 2005 waren es 67,7 Millionen Euro.


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 04.01.2007:

Gaspreis sinkt deutlich
Eon Westfalen Weser will ab 1. März unter das Niveau vom letzten September

VON HANS-HERMANN IGGES

Paderborn. Angekündigt waren 0,1 bis 0,2 Cent pro Kilowattstunde – nun werden es 0,38 Cent. Um diesen Bruttobetrag (also inklusive Mehrwertsteuer) will der heimische Energieversorger Eon Westfalen Weser ab 1. März seine Erdgaspreise für die 65.000 Privatkunden senken. Das kündigte Vorstandsvorsitzender Henning Probst gestern an.

Damit fällt der Gaspreis um rund 6,5 Prozent auf ein Niveau von knapp 0,1 Cent je Kilowattstunde unter den Preis vor der letzten Anhebung zum 1. Oktober. Man reagiere so auf die seit dem Sommer sinkenden Ölpreise, an die die Gaspreise gekoppelt sind, sagte Probst. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 04.01.2007:

Eon nimmt 6,5 Prozent weniger

Paderborn (ig). Der Energieversorger Eon Westfalen Weser hat seinen 65.000 Privatkunden für Erdgas einen Rückgang der Bezugspreise um rund 6,5 Prozent zum 1. März angekündigt. Als Grund dafür nannte Vorstandschef Henning Probst den seit Sommer gesunkenen Ölpreis. Die Hälfte der Ermäßigung um 0,38 Cent je Kilowattstunde sei aber einer Verabredung mit den 37 kommunalen Konzessionären zu verdanken, die im Besitz von 37 Prozent der Anteile der Eon Westfalen Weser AG seien. Im März hatte Eon in der Diskussion um heftig steigende Erdgaspreise mit den politischen Vertretern vereinbart, möglichst bald den Privatkunden einen Bonus zu erstatten. Probst: „Eigentlich ist die Senkung der Gaspreise zum 1. März in dieser Höhe für uns nur zur Hälfte wirtschaftlich verkraftbar. Wir stehen aber im Wort.“

Mit der Senkung gehört Eon Westfalen Weser nach eigenen Angaben zu den 15 preisgünstigsten Anbietern.

Die Stadtwerke Bielefeld als zweiter größerer Gasversorger in OWL kündigten bisher keine Preissenkung an. (ig)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 04.01.2007:

Kartellamt heizt Versorgern ein
Bundesweiter Gaspreis-Vergleich soll Wettbewerb fördern / Steiles Preisgefälle

Bonn (mika/AP). Drastische Unterschiede bei den Gaspreisen in Deutschland hat das Bundeskartellamt bei seinem ersten bundesweiten Tarifvergleich festgestellt. Die Preisdifferenzen für die gleiche Gasmenge betrugen bis zu 59 Prozent, wie die Behörde mitteilte.

Die Stadtwerke Bielefeld fordern dieser Liste zufolge bei einem Verbrauch von 20.000 Kilowattstunden pro Jahr (kWh) mit 1.159 Euro den höchsten Preis aller Versorger in OWL. Sie sind damit um mehr als 18 Prozent teurer als die Stadtwerke im nahen Lippstadt, die für die gleiche Gasmenge nur 979 Euro verlangen.

Unter den insgesamt 739 bundesweit verglichenen Anbietern belegen die Bielefelder Stadtwerke Platz 415. Die Eon-Tochter Eon Westfalen Weser rangiert mit dem etwas günstigeren Preis von 1.136 Euro für 20.000 kWh Gas – was für ein kleines Einfamilienhaus reicht – auf Platz 272. Günstigster Anbieter in OWL sind demnach die Stadtwerke Vlotho mit einem Vergleichspreis von 1.095 Euro. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 04.01.2007:

Kommunen setzen weiter auf Eon
Sieben Stromkonzessionsverträge verlängert

Paderborn (ig/NW). Sieben Kommunen aus den Kreisen Höxter, Paderborn und Lippe wollen weiter mit dem heimischen Stromversorger Eon Westfalen Weser zusammen arbeiten. Höxter, Horn-Bad Meinberg, Nieheim, Brakel, Bad Driburg, Marienmünster, Altenbeken und Schlangen haben mit Eon in den letzten Wochen neue, langfristige Stromkonzessionsverträge geschlossen. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 02.01.2007:

Kritik an Wasserpreis-Erhöhung
Pro Grün erinnert an frühere Zeiten

Paderborn (NW/ph). Die von Eon Westfalen Weser angekündigte Erhöhung des Wasserpreises stößt beim Paderborner Umweltverband Pro Grün auf Kritik. Sprecher Fritz Buhr habe erfahren, dass die Wasserpreiserhöhung allein von Eon zu verantworten sei: „Die Wasserwerke Paderborn haben keinen Cent mehr verlangt“, betont Buhr. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 02.01.2007:

Warnung vor Abhängigkeit von Russland
Streit um Gaspreise beunruhigt Experten

Frankfurt (AP). Vor dem Hintergrund des Gasstreits in Osteuropa wächst auch in Deutschland die Sorge über mögliche Versorgungsprobleme. Würden nicht rechtzeitig neue Gasquellen erschlossen, drohe in wenigen Jahren eine ernsthafte Versorgungslücke, warnte der Energie-Experte des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen (vzbv), Holger Krawinkel. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 02.01.2007:

Moskau setzt doppelten Gaspreis durch

Moskau/Minsk (dpa). Russland hat bei seinem Bündnispartner Weißrussland mit äußerstem Druck eine Verdoppelung der Gaspreise durchgesetzt. Zwei Minuten vor Auslaufen der Altverträge unterzeichneten der russische Konzern Gazprom und die weißrussische Regierung am Silvesterabend neue Verträge mit einer Laufzeit bis 2011. Die Einigung auf einen Preis von 100 US-Dollar für 1.000 Kubikmeter wendete auch Probleme beim Transit von russischem Gas über Weißrussland nach Westeuropa ab.
(Artikel komplett)