Artikel in der Neuen Westfälischen (Witrschaft) vom 22.12.2006:

Trotz billigeren Heizöls bleibt Erdgas teuer
Wenig Transparenz bei Grundlage der Preisbildung

VON PETER STUCKHARD

Bielefeld. Die Gaspreise in OWL geraten zum 1. Januar in Bewegung. Allerdings wider Erwarten nicht nach unten, sondern nach oben. Preissenkungen kündigen Eon Westfalen-Weser für März und die Stadtwerke Bielefeld für April an.

Zum Beispiel erhöht die Gasversorgung Westfalica die Bezugspreise für Erdgas zum 1. Januar um etwa sechs Prozent. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen (Meinungs-Börse) vom 22.12.2006:

Gaspreis-Entwicklung
Nebelwerfer am Werk


PETER STUCKHARD

MEINUNGS-BÖRSE

Es gibt zwei Motive für die Lyrik, in die Unternehmen verfallen, wenn sie erklären sollen, warum das Erdgas nicht billiger wird. Motiv eins: Sie halten den Verbraucher für zu blöd, mathematische Preisbildungsformeln, die Grundlage von Lieferverträgen sind, zu verstehen oder sie gar nachrechnen zu können. Dann wird von hochspekulativen Rohölpreisen schwadroniert oder die internationale Politik – wer weiß, was im Iran passiert? – bemüht. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 21.12.2006:

Grundsatzurteil zu Gaspreisen erst im März

Karlsruhe (AP). Gaskunden müssen sich noch gedulden: Gestern hat der Bundesgerichtshof (BGH) darüber verhandelt, ob Gerichte die Angemessenheit von Gaspreiserhöhungen überprüfen und eventuell auch korrigieren können. Ein Urteil soll aber erst Mitte März 2007 verkündet werden. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 21.12.2006:

Stromriesen drohen Schadenersatzforderungen in Milliardenhöhe
Bundeskartellamt mahnt RWE wegen Strompreisberechnung ab / Konzern weist Vorwürfe zurück / Auch Eon blüht ein Verfahren

Bonn (AP/dpa). Zwischen dem Bundeskartellamt und dem Stromkonzern RWE bahnt sich neuer Streit an: RWE wies gestern die Vorwürfe des Kartellamts zurück. Das hat den Energieversorger abgemahnt, weil er seine Marktmacht zum Nachteil von Industriekunden ausgenutzt haben soll. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 15.12.2006:

„Wir zahlen nicht!“
Initiative „Gaspreise“ zu neuen Eon-Briefen

Paderborn. Wie die Bürgerinitiative „Gaspreise runter“ mitteilt, fordert Eon Westfalen Weser die Gaspreisverweigerer wieder in Briefen auf, die zurückbehaltenen Beträge „dringend“ zu bezahlen, und zwar bis zum 28. Dezember.

In den Briefen werde unter Verdrehung von Rechtsvorschriften vorgegaukelt, dass es sich bei dem jeweiligen Betrag um eine tatsächlich bestehende fällige Forderung handele, so die Initiative. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 15.12.2006:

Altenbeken muss ausschreiben
Straßenleuchten-Verkauf ist in der Eggegemeinde vom Tisch

VON RALPH MEYER

Altenbeken. Der Traum vom schnellen Euro durch den Verkauf der Straßenbeleuchtung ist für die Gemeinde Altenbeken geplatzt – vorerst zumindest. Die rechtliche Prüfung des Projekts hat ergeben, dass die Gemeinde den Verkauf europaweit ausschreiben muss. (Artikel komplett)


Presseerklärung von "Gaspreise-runter" vom 13.12.2006:

Presseerklärung vom 13.12.2006

E.ON fordert Gaspreisverweigerer zur Zahlung auf
Initiative: Wir zahlen nicht!

Eon Westfalen Weser fordert die Gaspreisverweigerer wieder in Briefen auf, die zurückbehaltenen Beträge „dringend“ zu bezahlen, und zwar bis zum 28.12.2006.

Es ist erst 2 Tage her, dass Henning Probst, neuer Vorstandschef bei Eon Westfalen Weser, lauthals verkündete, dass Eon um seine Glaubwürdigkeit bei den Kunden kämpft. Die neuen Briefe an die Gaspreisverweigerer sprechen aber eine andere Sprache.
Hier wird unter Verdrehung von Rechtsvorschriften vorgegaukelt, dass es sich bei dem jeweiligen Betrag um eine tatsächlich bestehende fällige Forderung handele. Nach §315 BGB und mittlerweile von Gerichten auch bestätigt, ist die Forderung so lange nicht zur Zahlung fällig, wie nicht ein Gericht über die Billigkeit rechtskräftig entschieden hat.
(Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen (Lokales) vom 13.12.2006:

Steuerzahlerbund mischt sich ein
Offene Fragen zum Verkauf der Straßenbeleuchtung

Altenbeken (NW/my). In den geplanten Verkauf der kompletten Altenbekener Straßenbeleuchtung für 1,25 Millionen Euro an die Eon Westfalen-Weser AG hat sich gestern auch der Bund der Steuerzahler eingemischt. In einem Schreiben an Bürgermeister Hans Jürgen Wessels hat Doris Meierjohann, Leiterin des Bielefelder Büros, eine Reihe von Fragen gestellt. (Artikel komplett)


Presseerklärung von "Gaspreise-runter" vom 12.12.2006:

Presseerklärung vom 12.12.2006

EON-Pilotprojekt in Altenbeken?


Kommunen in Finanznot scheinen bevorzugt Privatisierungsangebote von Eon zu erhalten. So jüngst wieder zu beobachten in der Gemeinde Altenbeken. Hier soll auf der Ratssitzung am 14.12. der Beschluss gefasst werden, die Straßenbeleuchtungsanlage für 1,25 Millionen Euro an Eon Westfalen Weser zu verkaufen. Ganz wohl scheint der Verwaltung bei diesem Verkauf aber auch nicht zu sein. Zur Beruhigung soll das Geld wieder in Eon-Aktien angelegt werden, um nach Auslaufen des Vertrages in 20 Jahren einen eventuellen Rückkauf abzusichern. Bis dahin soll die Dividende für den Umbau von 2 Sportplätzen eingesetzt werden.
(Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen (Lokales) vom 12.12.2006:

Ringen um Glaubwürdigkeit
Eon-Westfalen-Weser-Chef Probst: „Verkaufen Strom billiger als wir ihn einkaufen“

VON PETER HASENBEIN

Paderborn. Henning Probst, Vorstandsvorsitzender bei Eon Westfalen Weser, mag nichts beschönigen: „Wir kämpfen um unsere Glaubwürdigkeit bei den Kunden. Das ist ein höheres Gut, als wenn man mal ein Jahr negative Zahlen schreibt.“
(Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen (Lokales) vom 12.12.2006:

Begründung fehlt noch
Gasprozess: Frage der Zuständigkeit wird erst 2007 entschieden

VON PETER HASENBEIN

Paderborn. Der Prozess um die Gaspreise, den Eon Westfalen Weser gegen 15 Kunden führt, zieht sich ganz offensichtlich weiter in die Länge. Nachdem das Kartellgericht am Dortmunder Landgericht am 18. Oktober entschieden hatte, dass der Prozess dort richtig angesiedelt ist, hatte Reinhard Weeg, Rechtsanwalt der beklagten Gaspreis-Kritiker, spontan eine Berufung gegen diese Entscheidung angekündigt. Die Beklagten würden den Prozess nach wie vor gern in Paderborn angesiedelt sehen.
(Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen (Wirtschaft) vom 12.12.2006:

„Am Ende ein Nullergebnis“
Eon Westfalen Weser rechnet in 2006 mit einem Gewinneinbruch

VON PETER HASENBEIN

Paderborn. Die Preise des Energieunternehmens Eon Westfalen Weser werden sich in den nächsten Monaten unterschiedlich entwickeln: Während der Strompreis steigt (wir berichteten), wird der Gaspreis ab 1. März 2007 sogar fallen. Tiefer in die Tasche greifen müssen die Kunden ab Januar außerdem für Heizstrom und fürs Trinkwasser.
(Artikel komplett)


Aktuelles Radio Hochstift vom 12.12.2006:

Steinheim kauft Stromnetz
Auch in Steinheim gehört das komplette Stromnetz bald den kommunalen Stadtwerken. Der Rat beschloß am Abend, die Leitungen in den Ortsteilen vom Versorger E.ON Westfalen Weser zu kaufen.
Damit werden alle Steinheimer künftig von den Stadtwerken mit Strom, Gas und Wasser beliefert. Die Stadt sichert sich so ein größeres Mitspracherecht bei der Versorgung der Bürger. Die Stadtwerke Warburg haben vor kurzem ebenfalls das komplette Stromnetz übernommen.


Presseerklärung vom "Bund der Energieverbraucherr" vom 12.12.2006:


Neuer Energie-Schutzbrief vom Bund der Energieverbraucher


(12. Dezember 2006) Die Strom- und Gaspreise sind derzeit maßlos überteuert. Verbraucher haben zwar ein Recht auf faire und billige Preise. Sie können dieses Recht aber meist nicht gegen gutbezahlte grosse Anwaltsbüros der Versorger durchsetzen. Die möglichen Einsparungen durch Rechnungskürzungen sind zwar beträchtlich, bleiben aber in der Regel ungenutzt. Das ist ärgerlich, weil die Gesetzgebung und auch die Rechtsprechung die Verbraucherrechte bestätigen. Die Versorgungspflicht besteht neuerdings zum Beispiel auch gegenüber Verbrauchern, die ihre Strom- oder Gasrechnung wegen fehlender Billigkeit kürzen. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 08.12.2006:

Ministerium kappt Eon-Pläne
Strompreis darf nur um 6,5 Prozent steigen

VON SABINE KAUKE

Paderborn. Strom wird teurer. Daran gibt’s nichts zu rütteln. Und trotzdem gibt es eine gute Nachricht für die Verbraucher in Stadt und Kreis. Nach der Bundesnetzagentur hat auch das Wirtschaftsministerium die von Eon Westfalen Weser beantragte Strompreiserhöhung beschnitten: Insgesamt um satte 63,2 Prozent.
(Artikel komplett)


Meinungs-Börse in der Neuen Westfälischen vom 08.12.2006:

Thoben deckelt Strompreiserhöhung
Klatsche für Eon


PETER JANSEN, DÜSSELDORF

Würde man es mit Begriffen aus der Sprache der Fußballer ausdrücken, dann müsste man sagen, die Eon Westfalen Weser AG hat beim NRW-Wirtschaftsministerium eine regelrechte Klatsche bezogen. Sie darf die Strompreise nicht um 2,5 Cent pro Kilowattstunde erhöhen, wie das Unternehmen beantragt hatte, sondern nur um 0,92 Cent. Das ist eine Reduzierung um fast zwei Drittel.

Energieministerin Christa Thoben (CDU) und ihre Fachbeamten haben bei ihrer Entscheidung die berechtigten Interessen der Verbraucher eindeutig über die Gewinnerwartungen des Konzerns gestellt. Grund zur Klage hat das Unternehmen nicht, denn das Wirtschaftsministerium hat mehrfach bemängelt, dass der Antrag nicht ausreichend begründet war. Und schließlich ist eine Preiserhöhung um rund sechs Prozent, die jetzt gebilligt wurde, auch kein Pappenstiel.

Das ganze Verfahren beweist, wie notwendig mehr Wettbewerb auf dem Energiemarkt ist, bei Strom und Gas.


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 30.11.2006:

Eon engagiert sich regional

Energiekonzern bleibt dem Reitsport zunächst bis 2010 verbunden

Bielefeld (nobs). Seit 2001 engagiert sich der Eon-Konzern in
Teilen der Region für die Reiterei.
(Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 22.11.2006:

Gaspreis-Initiative für weitere Senkung

„Verbraucher ist Spielball der Konzerne“

Paderborn. Die Paderborner Bürgerinitiative „Gaspreise runter“ kritisiert Datum und wahrscheinliche Höhe der von Eon Westfalen Weser angekündigten Gaspreis-Senkung. Während andere Eon-Töchter bereits zum 1.Januar niedrigere Nettopreise für die Verbraucher berechnen wollten, wolle Eon Westfalen Weser nur „schnellstmöglich“ nachziehen, so Sprecherin Roswitha Köllner. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 22.11.2006:

Stadtwerke Warburg kaufen das Eon-Stromnetz

Ab Januar 2007 ist die Eigengesellschaft der Kommune alleiniger Betreiber des Leitungsnetzes im Stadtgebiet

VON PETER URES

Warburg. Die Stadtwerke Warburg GmbH, eine 100-prozentige Eigengesellschaft der Stadt, übernehmen zum 1. Januar 2007 das Stromnetz der Eon Mitte zu einem Kaufpreis von sieben Millionen Euro. (Artikel komplett)


Presseerklärung von "Gaspreise-runter" vom 21.11.2006:

Presseerklärung vom 21.11.2006

Bürgerinitiative fordert weitere Senkung der Gaspreise

Nachdem Verbraucher jahrelang überhöhte Gaspreise bezahlen, tritt Eon plötzlich mit
der Mitteilung an Öffentlichkeit, die Gaspreise senken zu wollen.
Um wieviel genau bleibt allerdings noch offen. Während andere Eon-Töchter bereits zum 1.Januar niedrigere Nettopreise für die Verbraucher berechnen wollen, will Eon Westfalen Weser im Verein mit Eon Hanse und Eon Thüringen „schnellstmöglich“ nachziehen.
(Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 18.11.2006:

Gaspreise sollen zum 1. März sinken

Eon Westfalen Weser hält Tarife zunächst stabil

Paderborn. Eon Westfalen Weser wird den Gaspreis für ihre 65.000 Privatkunden zum 1. Januar 2007 stabil halten. Im 1. Quartal 2007 und damit noch während der Heizperiode werde der heimische Energieversorger den Preis aber senken.
"Wir haben mehrfach darauf hingewiesen, dass die Ölpreisbindung des Erdgases keine Einbahnstraße ist. So wie ein weltweiter Anstieg des Ölpreises in den letzten Jahren entsprechende Auswirkungen auf den Gaspreis in Deutschland hatte, so führen sinkende Ölpreise auch zu sinkenden Gaspreisen. Wir geben mit unserer Preissenkung somit die aktuelle Entwicklung der Rohölpreise auf den Weltmärkten zum frühstmöglichen Zeitpunkt an unsere Kunden weiter", so Meinolf Päsch, Unternehmenssprecher von Eon Westfalen-Weser. Die exakte Höhe der Entlastung stehe allerdings noch nicht endgültig fest, aber die Preise würden auf alle Fälle noch während der Heizperiode gesenkt. "Wir gehen zurzeit von einer spürbaren Entlastung unserer Kunden in Höhe von 0,10 bis 0,20 Cent voraussichtlich zum 1. März aus", so Päsch.
Der heimische Energieversorger hatte bereits im Oktober die Senkung der Netznutzungsentgelte durch die Bundesnetzagentur an seine Erdgaskunden weitergegeben. "Steigen werden dagegen zum 1. Januar 2007 leider die staatlichen Abgaben am Erdgaspreis durch die Erhöhung der Mehrsteuersteuer von 16 auf 19 Prozentpunkte", so Päsch. Der Anteil an Steuern und Abgaben am Erdgas beträgt dann bereits nahezu 30 Prozent.


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 18.11.2006:

Eon senkt den Gaspreis

Westfalen Weser zum 1.März 2007 mit neuen Tarifen / Verbraucher enttäuscht

Düsseldorf/Paderborn (dpa). Der Energieriese Eon senkt die Gaspreise, aber viele Privatkunden werden das wegen steigender Mehrwertsteuer kaum oder gar nicht spüren. Der Düsseldorfer Konzern kündigte an, dass der führende deutsche Gasimporteur Eon Ruhrgas zum Jahresanfang 2007 seine Lieferpreise für Regionalversorger und Stadtwerke senkt.
(Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 18.11.2006:

Stadtwerken droht Diskriminierung

Detmold (nw). "Wenn die NRW-Landesregierung mit dem Vorhaben ernst machen sollte, die Gemeindeordnung zu verschärfen, würden die 231 Stadtwerke in NRW massiv gegenüber großen privaten Energiekonzernen diskriminiert. Dies wird auch negative Folgen für die Verbraucher in NRW haben". Diese Befürchtung äußerten die Geschäftsführer der Stadtwerke Bad Salzuflen, Bielefeld, Detmold und Gütersloh, Bernd Weiner, Wolfgang Brinkmann, Friedhelm Rieke, Detlef Masny und Dr. Dirk von Lojewski. Die Geschäftsführer kritisierten die Pläne der NRW-Landesregierung, in Zukunft die kommunalen Dienstleistungsunternehmen zugunsten privater Anbieter zurückzudrängen. Kommunalen Unternehmen müsse es gestattet sein, bisherige Geschäftsfelder auszubauen. Das Angebot der Landesregierung, den Stadtwerken Bestandsschutz zu gewähren, sei nur eine "Beruhigungspille" der Politik. Bestandsschutz nehme den Stadtwerken die Freiheit, neue Angebote zu entwickeln.


Artikel in der Süddeutschen Zeitung vom 11.11.2005:

Aufstand gegen erhöhte Gaspreise
Gallier aus dem hohen Norden

Von Meite Thiede

In Deutschland kürzen etwa 500 000 wütende Verbraucher ihre Rechnung, jetzt wollen einige sogar selbst Energie verteilen - natürlich billiger als die Monopolisten.
(Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 19.10.2006:

Gasprozess ist auch eine Kostenfrage für alle Beteiligten
Gestern Fortsetzung vor dem Dortmunder Kartellgericht / Köllner: „Berufung soll faires Verfahren sichern“

VON PETER HASENBEIN

Paderborn/Dortmund. Das sah beim Prozessauftakt im April noch anders aus: Da drängten sich die Zuhörer und die Medien im Saal 150 des Dortmunder Landgerichts, um bei der Verhandlung zwischen Eon Westfalen Weser und 15 Gaskunden dabei zu sein. Gestern waren die Reihen erheblich gelichtet. Der Grund: Im Mittelpunkt stand nicht der Gaspreis, sondern erst einmal nur die Frage, ob das Kartellgericht in Dortmund überhaupt zuständig ist. Spannend ging’s trotzdem zu.
(Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 19.10.2006:

Gasprozess - und kein Ende
Kartellgericht zuständig, Berufung angekündigt

VON PETER HASENBEIN

Dortmund/Paderborn. Ein Urteil im Gasprozess, den Eon Westfalen Weser gegen 15 Kunden führt, ist erneut in weite Ferne gerückt: Das Kartellgericht in Dortmund ließ gestern die Eon Klage zwar zu und sah sich selber auch zuständig für den Prozess. Reinhard Weeg, Rechtsanwalt der 15 Beklagten, kündigte allerdings postwendend Berufung gegen diese Entscheidung vor dem Oberlandesgericht in Düsseldorf an. Die Entscheidung über die Berufung dürfte aber wohl nicht mehr in diesem Jahr fallen.
(Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 19.10.2006:

KOMMENTAR
Verfahren um Gaspreise vor dem Dortmunder Kartellgericht

Prozessmarathon
VON PETER HASENBEIN

Wer den Prozessweg beschreitet, muss sich in aller Regel auf einen langen Marsch gefasst machen. Dafür ist auch der Prozess um die Gaspreise ein extremes Beispiel: Im Sommer 2005 von Eon Westfalen Weser auf den Weg gebracht, kam es erst im April 2006 zur ersten Verhandlung, die Fortsetzung des Prozesses wurde zwischenzeitlich mehrfach verschoben. (Artikel komplett)


Artikel im Westfälischen Volksblatt vom 19.10.2005:

Gaspreis-Urteil verzögert sich
»Rebellen« hoffen auf OLG Düsseldorf

Von Dietmar Kemper
Dortmund/Paderborn (WB). Ein Urteil über die Rechtmäßigkeit der Gaspreis-Erhöhungen von E.ON Westfalen Weser fällt frühestens im Frühjahr oder Sommer 2007. Formaljuristische Fragen ziehen das Verfahren in die Länge.
(Artikel komplett)


Radio Hochstift Aktuell vom 18.10.2006:

Zuständigkeit für Gasprozess geklärt

Das Dortmunder Landgericht ist und bleibt für den Prozess gegen die Paderborner Gaspreisverweigerer zuständig. Dieses Zwischenurteil hat am Nachmittag die Vorsitzende Richterin gefällt. Sie hält die Klage von EON Westfalen-Weser für zulässig. Für die Gaspreis-Kritiker ist das ein Dämpfer. Sie hatten gehofft, dass der Gaspreis-Prozess vor das Paderborner Landgericht geht, weil dort fairer verhandelt werden könne. Hintergrund: Das Dortmunder Kartellgericht entscheidet mithilfe zweier Handelsrichter, die von der Industrie- und Handelskammer gestellt werden. Die Gaspreis-Verweigerer haben Zweifel an deren Objektivität. Sprecherin Roswitha Köllner erklärte auf Anfrage von Radio Hochstift, dass der Anwalt der Beklagten das Zuständigkeits-Urteil aus Dortmund anfechten wird. Das heißt: Wann es in der eigentlichen Streitache weiter geht, ist zurzeit kaum abzusehen.


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 14.10.2006:

Eon muss Netzentgelte für Strom senken

Paderborn. Der heimische Energieversorger Eon Westfalen Weser hat nun auch in Sachen Genehmigung der Netzentgelte für Strom Post von der Bonner Bundesnetzagentur in Bonn erhalten: Eon muss die Netzentgelte für Strom um 12,7 Prozent kürzen. „Diese Kostensenkung fließt in das laufende Preisgenehmigungsverfahren für Tarifkunden durch das zuständige Wirtschaftsministerium in Nordrhein-Westfalen ein. Die Entscheidung über Höhe und Zeitpunkt der Anpassung wird derzeit im Ministerium in Düsseldorf behandelt“, teilte Eon-Unternehmenssprecher Meinolf Päsch gestern mit. Bei Sondervertragskunden von Eon Westfalen Weser werde die Senkung der Netzentgelte im Rahmen der erforderlichen Strompreisanpassungen berücksichtigt.


Artikel im Westfälischen Volksblatt vom 02.10.2006:

Auch Gaspreis-Streit weitet sich zum Strom-Zank aus
Preisrebellen haben im Durchschnitt schon 600 Euro zurückbehalten - Widerstand ungebrochen

Von Karl Pickhardt

Paderborn (WV). Nach drei Gaspreiserhöhungen seit Oktober 2004 erwägen etliche Gaspreisverweigerer in und um Paderborn, ihren Versorger E.ON Westfalen Weser als Stromlieferanten den Rücken zu kehren. Das wurde am Wochenende in einer Zusammenkunft der Initiative »Gaspreise runter« im Paderborner AWO-Zentrum mit etwa 100 Teilnehmern deutlich. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 02.10.2006:

„Auch den höheren Strompreis boykottieren“
Gaspreis-Kritiker sehen sich auf dem richtigen Weg

VON RALF MISCHER

Paderborn. Dass die jüngste Preiserhöhung der Eon Westfalen Weser AG nun doch etwas niedriger ausfällt als zuvor angekündigt (die NW berichtete), vermochte die Gemüter der Gaspreis-Gegner nicht zu besänftigen. „Wir zahlen nur den Preis, den wir für billig halten“, forderte Roswitha Köllner während einer Informationsveranstaltung am Freitagabend in den Räumen der Arbeiterwohlfahrt. Statt nun klein bei zu geben, wollen es die Gaspreisgegner jetzt erst richtig wissen: „Nach langem Erwägen“, ruft die Bürgerinitiative nun auch öffentlich dazu auf, die Anhebung der Strompreise zu verweigern.
(Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 30.09.2006:

Gas: Preiserhöhung fällt 0,16 Cent niedriger aus
Bundesnetzagentur kürzte die von Eon Westfalen Weser beantragten Entgelte um 9,8 Prozent

Paderborn. Die Gaspreiserhöhung, die Eon Westfalen Weser am morgigen 1. Oktober vornehmen will, fällt nicht so hoch aus wie geplant. Der Grund: Die Bundesnetzagentur hat gestern die vom regionalen Energieversorger beantragten Netzentgelte Gas um 9,8 Prozent gekürzt. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 28.09.2006:

Rebellen bieten selbst Gas an
Bremer Boykotteure wollen mit eigener Genossenschaft Stadtwerken Paroli bieten

Bremen/Bielefeld. Aus Protest gegen steigende Gaspreise formieren sich in Deutschland mehrere Genossenschaften, die selber mit Brennstoff handeln wollen. Hanseaten sind besonders aufmüpfig. In kaum einer anderen deutschen Region regt sich so heftiger Protest gegen ständige Gaspreiserhöhungen wie in Bremen und Bremerhaven. (Artikel komplett)


Gaspreis-Rebellen gründen Genossenschaft
Nadelstiche
ECKHARD STENGEL

MEINUNGS-BÖRSE

Ganz schön wagemutig, diese Bremer Genossenschaft, die das Monopol des Bremer Energieversorgers SWB aufbrechen will. Das wird ein Kampf wie bei David gegen Goliath – nur dass diesmal der Schmächtige den Riesen nicht aus dem Feld schlagen wird, sondern ihm höchstens Nadelstiche verpassen kann.
Die Startbedingungen der Neuen sind einfach zu schwierig. Da wechselbereite SWB-Kunden zunächst 100 Euro für Genossenschaftsanteil und Beitrittsgebühr zahlen müssen, dürften sie nicht gerade massenhaft zu den Gasrebellen überlaufen. So gesehen, wird die SWB die künftige Konkurrenz verschmerzen können.
Dennoch werden die Gaspreis-Aktivisten, wie sie auch anderenorts in den Startlöchern stehen, nicht ohne Wirkung bleiben. Schon ihre bloße Existenz dürfte dazu beitragen, dass die bisherigen Monopol-Versorger sich noch genauer als bisher überlegen müssen, ob sie mit ihrer Tariferhöhungspolitik weitermachen wie bisher.


Presseerklärung von "Gaspreise-runter" vom 27.09.2006:

Presseerklärung vom 27.09.2006

Neue Runde in der Gaspreis-Abzocke
Treffen der Bürgerinitiative am Freitag in der AWO Leostraße

Die neue Preiserhöhung von Eon Westfalen Weser zum 1.10.2006 bedeutet bei einem mittleren Verbrauch eine Erhöhung von 50% innerhalb von 2 Jahren.
Da reibt sich der erstaunte Kunde verwundert die Augen: sinkende Ölpreise, Druck auf Netzentgelte, aber die Abzocke geht weiter.
(Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 26.09.2006:

Versorger dürfen nicht drohen
Kartellamt leitet Missbrauchsverfahren wegen Einschüchterung ein

Bonn (dpa). Energieversorger dürfen Verbrauchern, die Preiserhöhungen bei Strom oder Gas nicht bezahlen, nach Auffassung des Bundeskartellamts nicht mit Sperren drohen. Die Behörde forderte die Versorger auf, derartige Drohungen zu unterlassen. Andernfalls drohten Ordnungswidrigkeitsverfahren, die Geldbußen bis zu einer Million Euro nach sich ziehen könnten. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 20.09.2006:

Gasprozess: kein Ende in Sicht
Gericht prüft am 18. Oktober die Zuständigkeit / Antrag auf Befangenheit der Handelsrichter stattgegeben

VON PETER HASENBEIN

Paderborn. Diese Nachricht wird nicht nur viele Prozessbeteiligte überrascht aufhorchen lassen: Nachdem das Dortmunder Landgericht im April bereits zum Gütetermin im Gasprozess geladen hatte, soll nun am 18. Oktober noch einmal grundsätzlich erörtert werden, ob sich das Gericht überhaupt zuständig sieht. Außerdem wurde dem Antrag auf Befangenheit der beiden am Prozess beteiligten Handelsrichter stattgegeben. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 16.09.2006:

Delbrück denkt an Stadtwerke
Lippstadt mit eigenem Strom- und Gasnetz Vorbild

VON KARL FINKE

Delbrück. In den Strom- und Gasmarkt könnte von kommunaler Seite in Zukunft neue Bewegung kommen. Wenn eine mittelgroße Stadt wie Delbrück in einigen Jahren die Leitungsnetze auf ihrem Gebiet von den Monopol-Versorgern wie hier Eon Westfalen-Weser kaufen würde. Entsprechende Überlegungen hat am Donnerstagabend Bürgermeister Robert Oelsmeier dem Haupt- und Finanzausschuss vorgetragen. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 30.08.2006:

„Kein richtiger Wettbewerb“
Rät zum Boykott: Roswitha Köllner.

„Diese Intervention ist eigentlich nur ein Eingeständnis. Die Macht der Konzerne ist so groß, dass ein richtiger Wettbewerb nicht in Gang kommt“, sagte Roswitha Köllner, Sprecherin derPaderborner Initiative „Gaspreise runter!“. Erst seit einigen Tagen diskutiere die Bürgerinitiative, ob sie nun auch gegen Strompreise vorgehen sollte. „Konzerne zocken doch beim Strom genauso ab wie beim Gas“, verwies sie auf die hohen Eon-Gewinne. Der Vorstoß der Politik sei gut, „aber als Verbraucher kann man sich nicht auf die Politik verlassen“. Sie riet Kunden, die Erhöhung der Strompreise zu verweigern. Laut Gesetz (§ 315 BGB) müsse der Preis verhältnismäßig sein, dürfe nicht einseitig festgesetzt werden. (fr)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 30.08.2006:

NRW will Stromversorger an der kurzen Leine halten
Thoben kündigt Bundesratsinitiative an / Eon Westfalen Weser sieht Systembruch

Düsseldorf/Paderborn (AP/AFP/fr). Nordrhein-Westfalen will gegen den weiteren Anstieg der Strompreise vorgehen und die Mitte nächsten Jahres anstehende Freigabe der Stromtarife verhindern. Die Düsseldorfer Wirtschaftsministerin Christa Thoben kündigte eine Bundesratsinitiative zur Verlängerung der Tarifaufsicht für Haushaltskunden und kleine Gewerbebetriebe an.
(Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 24.08.2006:

Ein Wettlauf um die Energiereserven
Eon-Chef Wulf Bernotat schildert vor Unternehmern in Bielefeld seine Sicht über die hohen Preise für Strom, Gas und Öl

VON ANDREA FRÜHAUF

Bielefeld. Die Imagewerte für den Energieriesen Eon sind drastisch in den Keller gesunken. Dem deutschen „Prügelknaben“ gefällt das gar nicht, sagen Insider. Eon-Chef Wulf Bernotat sucht wohl auch deshalb die Nähe zu den Kunden. Gestern schilderte er in einem Vortrag vor dem Industrie- und Handelsclub OWL in Bielefeld seine Sicht über die Preise. „Meine Tochter zahlt für ihre Zweieinhalbzimmer-Wohnung pro Tag 1,15 Euro für den Strom“, erzählt er und findet den Preis „nicht so gewaltig“. „Die Tochter kocht nicht und bringt ihre Wäsche nach Hause“, murmelt ein Experte der Branche, der sich mit den Preisen bei Eon gut auskennt.
(Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 22.08.2006:

„Unternehmen kennt kein soziales Gewissen“
„Gaspreise runter“ kritisiert Eon Westfalen Weser

Paderborn. Die jüngste Ankündigung von Eon Westfalen Weser, die Preise für Energie weiter anzuheben (wir berichteten), stößt auf die Kritik der Paderborner Bürgerinitiative „Gaspreise runter“.

Sprecherin Roswitha Köllner: „Unbeirrt durch starke Verbraucherproteste und offensichtlich ohne den Anflug eines sozialen Gewissens geht Eon im Verein mit anderen Energieversorgern weiter den Weg auf der Gewinnstraße.“ 67 Millionen Gewinn bei Eon Westfalen Weser in 2005, beim Mutterkonzern Erhöhung des bereinigten operativen Ergebnisses auf 4,8 Milliarden im ersten Halbjahr 2006 – und wieder würden die Energiepreise erhöht. Zum 1. Oktober Gas um über 7 Prozent und die Erhöhung der Strompreise ist bereits wieder beim Wirtschaftsministerium beantragt. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 22.08.2006:

Widerstand gegen höhere Strompreise
Landesregierungen wollen Anträge kritisch prüfen / Kopp: Stadtwerke sollen die Karten auf den Tisch legen

Berlin (AFP/dpa/fr). Nach der Ankündigung vieler Stromversorger, die Preise in den nächsten Monaten zu erhöhen, haben Verbraucherschützer und Bundesländer Widerstand angekündigt. „Die Verbraucher sollten die Zahlung überhöhter Rechnungen verweigern“, riet Aribert Peters vom Bund der Energieverbraucher den Stromkunden. (Artikel komplett)


Presseerklärung von"Gaspreise runter" vom 21.08.2006:

„Gaspreise runter“: Eon ist Preistreiber Nummer 1
Erhöhung der Energiepreise zieht Rattenschwanz nach sich

Unbeirrt durch starke Verbraucherproteste und offensichtlich ohne den Anflug eines sozialen Gewissens geht Eon im Verein mit anderen Energieversorgern weiter den Weg auf der Gewinnstraße. 67 Millionen Gewinn bei Eon Westfalen Weser in 2005, beim Mutterkonzern Erhöhung des bereinigten operativen Ergebnisses auf 4,8 Milliarden im ersten Halbjahr 2006 – und wieder werden die Energiepreise erhöht. Zum 1.10. Gas um über 7 % und die Erhöhung der Strompreise ist bereits wieder beim Wirtschaftsministerium beantragt

(Artikel komplett)


Presseerklärung vom "Bund der Energieverbraucherr" vom 18.08.2006:


Verbraucherproteste vor Gerichten erfolgreich

Erfreuliche Urteile vom Oberlandesgericht Karlsruhe,Landgericht Koblenz und Amtsgericht Delmenhorst

(18. August 2006) In einer ganzen Reihe von Urteilen haben sich Verbraucher gegen ihren Versorger durchgesetzt. Es zeigt sich Folgendes: Unbillige Strom- und Gaspreise sind unverbindlich und nicht zur Zahlung fällig. Genauso steht es in § 315 des BGB. Drei ganz neue Urteile dazu veröffentlichte heute der Bund der Energieverbraucher im Internet (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 16.08.2006:

Energiepreise klettern und klettern
Eon Westfalen Weser AG wartet auf neuen Gerichtstermin

Paderborn (au). Auf die Bürger in Stadt und Kreis kommen weiter steigende Energiekosten zu: Zum 1. Oktober erhöht die Eon Westfalen Weser AG zum zweiten Mal in diesem Jahr den Erdgaspreis für ihre Haushaltskunden. Um 7,3 Prozent (auf 6,06 Cent pro Kilowattstunde) wird das Heizen teurer, nachdem der Preis zu Jahresanfang um 10,4 Prozent angehoben worden war. Auch der Strompreis wird schon bald steigen. Wann genau und in welcher Höhe, das steht momentan noch nicht fest.
(Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 12.07.2006:

„Dasselbe Spiel wie im letzten Jahr“
Eon-Kritiker zu Preiserhöhung für Heizstrom

Paderborn. Die Paderborner Initiative „Gaspreise runter“ kritisiert die Erhöhung der Strompreise fürs Heizen durch Eon Westfalen Weser: „Ganz Deutschland ist in WM-Feier-Laune oder in Urlaub und Eon nutzt die Zeit, um möglichst unbemerkt wieder einmal an der Preisschraube zu drehen und die Preise für Heizstrom zum 1. Juli zu erhöhen,“ so Sprecherin Roswitha Köllner in einer Erklärung.
(Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 07.07.2006:

Versorger Eon sponsert Fantribüne

Attraktive Plätze und Preise

Paderborn (hakl). Im August wird im Lönsstadion die 1.478 Sitzplätze umfassende Eon Westfalen Weser Fantribüne errichtet. Durch die Unterstützung des Energieversorgers kann der SC Paderborn dort attraktive Plätze und Preise anbieten. So kostet eine Einzelkarte 18 Euro (ermäßigt und Mitglieder 15, Kinder 5), eine Dauerkarte (17 Spiele schauen, 15 bezahlen) 270 Euro (ermäßigt und Mitglieder 225, Kinder 75). „Eine gute Chance, die Spiele hautnah und komfortabel zu erleben“, so Eon-Unternehmenssprecher Päsch. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 30.06.2006:

Strom fürs Heizen ab 1. Juli teurer
0,87 Cent pro Kilowattstunde mehr

Paderborn. Zum 1. Juli steigen die Strompreise für Speicherheizungen, Direktheizung und Elektro-Wärmepumpen im Versorgungsgebiet von Eon Westfalen Weser. Für einen durchschnittlichen Haushalt im Mehrfamilienhaus mit Speicherheizung (Jahresverbrauch 10.000 kWh) beträgt die monatliche Mehrbelastung rund 6,25 Euro netto (7,25 Euro einschließlich Mehrwertsteuer). Ein durchschnittlicher Wärmepumpenkunde mit einem Einfamilienhaus hat eine monatliche Mehrbelastung von 5 Euro netto (5,80 Euro einschließlich Mehrwertsteuer) zu erwarten. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 30.06.2006:

Stadt verkauft Eon-Anteile
Bad Lippspringe zieht Option bis 30. Juni

Bad Lippspringe (sf). Die Stadt Bad Lippspringe verkauft ihre kommunalen Aktienanteile am Energieversorger Eon Westfalen-Weser. Das wurde am Mittwochabend vom Rat in nichtöffentlicher Sitzung mit deutlicher Mehrheit beschlossen.

Anlass dafür, anders zu handeln als die umliegenden städtischen und gemeindlichen Anteilseigner, seien „finanzielle Gründe“, sagte Bürgermeister Willi Schmidt. 2,076 Millionen Euro erhält Bad Lippspringe für seine Anteile in Höhe von 0,176 Prozent.

Bis 30. Juni dieses Jahres hat sich der Energieversorger in einem Vertrag aus dem Jahr 2003 verpflichtet, die kommunalen Anteile zurückzukaufen, wenn die jeweilige Kommune dieses Option zieht. Auf dem Konto erwarten kann Bad Lippspringe den Batzen Geld allerdings erst zum 1. Juli 2007.


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 24.06.2006:

Stadt verzichtet auf Eon-Millionen
Rat beschließt, Aktien zu halten

Paderborn (ig). Die Stadt Paderborn will ihre zusammen mit den „Paderborner Kommunalbetrieben“ (PKB) an Eon Westfalen Weser gehaltenen Aktien nicht an die Eon Energie AG zurückgeben, so wie das zum 30. Juni 2007 vertragsgemäß möglich wäre. Das beschloss der Rat der Stadt am Donnerstag gegen vier Stimmen aus den Reihen von FBI (Freie Bürgergemeinschaft), SPD und Bündnisgrünen. Die überwiegende Mehrheit schloss sich der Verwaltungsempfehlung an, die sich nach Gutachterempfehlung für ein Halten der Anteile im derzeitigen Wert von 132 Millionen Euro aussprach. Eine Rückgabe hätte nach Steuern die stattliche Summe von knapp 115 Millionen Euro für die Stadtkasse gebracht.
(Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 23.06.2006:

Probst neuer Chef bei Eon Westfalen Weser
Michael Heidkamp Vorstandsmitglied

Paderborn. Der Aufsichtsrat der Eon Westfalen Weser AG hat Henning Probst (48), derzeit Vorsitzender des Vorstandes bei Eon Moldova S.A., mit Wirkung ab 1. Juli 2006 zum Mitglied des Vorstandes der Eon Westfalen Weser AG bestellt. Gleichzeitig wurde er zum Vorsitzenden des Vorstandes der Gesellschaft ernannt. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 21.06.2006:

Eon Ruhrgas verliert Rechtsstreit
Etappensieg


von ANDREA FRÜHAUF

MEINUNGS-BÖRSE

Die großen Energieversorger geraten wegen ihrer Preispolitik zusehends unter Druck. Ob Bundeskartellamt, EU, Verbraucherschützer, industrielle Kunden oder Justiz – sie zerren die Monopolisten an den Pranger.
Zu Recht. Deutschlands größter Gasimporteur Eon Ruhrgas fesselte mit langfristigen Knebelverträgen gut 70 Prozent der im Netzgebiet ansässigen Regional- und Ortsgasunternehmen jahrelang bedingungslos an sich. Selbst ein großer Teil der restlichen Stadtwerke bezog laut Kartellamt bislang mehr als 80 Prozent seines Bedarfs vom Essener Energieriesen. Wettbewerb wird so im Keim erstickt. Die teure Quittung zahlen am Ende die Verbraucher. Dass Richter solcher Geschäftspraxis einen Riegel vorschieben, war höchste Zeit. Auch wenn das Urteil nur ein Etappensieg ist: Die Oligarchie auf dem deutschen Energiemarkt – eine Minderheit nutzt ihre Machtstellung zum eigenen Vorteil – gerät dank Gegenwind endlich ins Wanken. Die Begründung von Preiserhöhungen wird damit künftig zumindest schwieriger.


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 21.06.2006:

Viele Gasverträge nichtig
Eon Ruhrgas verliert Rechtsstreit um mehr Wettbewerb

Düsseldorf (dpa). Im Kampf für mehr Wettbewerb auf dem deutschen Gasmarkt hat das Bundeskartellamt einen wichtigen Sieg gegen den größten deutschen Gasversorger Eon Ruhrgas errungen. Das Düsseldorfer Oberlandesgericht wies im Eilverfahren einen Antrag des Energiekonzerns gegen eine Verfügung der Wettbewerbshüter ab. Danach sind die langfristigen Lieferverträge mit 51 regionalen und lokalen Gasversorgern mit sofortiger Wirkung nichtig. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 15.06.2006:

Gas-Prozess und kein Ende
Landgericht Dortmund: erst Befangenheits-Antrag entscheiden

VON PETER HASENBEIN

Paderborn. Der Energieversorger Eon Westfalen Weser und seine 65.000 Gaskunden müssen sich weiter gedulden: Der auf den 22. Juni verschobene Prozesstermin vor dem Dortmunder Landgericht wurde erneut abgesetzt. Ein neuer Termin steht noch nicht fest. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 03.06.2006:

Heitkamp und Probst für Villis

Paderborn (hab). Als Nachfolger von Hans-Peter Villis in der Geschäftsführung des Energieunternehmens E.on Westfalen-Weser werden Henning Probst (Vertrieb) und Michael Heitkamp (Finanzen) erwartet. Der Aufsichtsrat soll sie am 22. Juni offiziell bestimmen. Probst war bis Ende 2002 als Villis’ Vorgänger Geschäftsführer der Wesertal AG (Hameln); Heitkamp baute im Auftrag des EMR (Herford) deren Telekommunikationstochter Teleos zu einem profitablen Unternehmen mit 130 Mitarbeitern auf.


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 02.06.2006:

Eon-Einladung zu Shakespeare abgelehnt
Cordula Ziebarth: „Mandatsträger sollten damit sensibel umgehen“

VON PETER HASENBEIN

Paderborn. Die Vorsitzenden der Kulturausschüsse in den zehn Kommunen des Kreises Paderborn haben Post von Eon Westfalen Weser bekommen. Der Energieversorger möchte Kommunalpolitiker zur Premierenvorstellung der Westfälischen Kammerspiele am 8. Juni im Schlosspark einladen. Shakespeares „Wie es Euch gefällt“ steht auf dem Spielplan. Cordula Ziebarth, Sozialdemokratin in Büren, gefällt die Einladung indes nicht. Sie hat Eon bereits abgesagt.
(Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 25.05.2006:

Sieg für Gaskunden
Mehr als gefühltes Recht

von ANDREA FRÜHAUF

MEINUNGS-BÖRSE

Für viele ist es eine gefühlte Ungerechtigkeit. Landauf, landab ärgern sich Verbraucher über ständige Gaspreiserhöhungen. Monopolisten verdienen sich dumm und dämlich – auf Kosten der Kunden. Selbst Stadtwerke machen ordentliche Profite. Nur der Beweis, dass Kunden abgezockt werden, fällt Klägern schwer.
Energieriesen begründeten ihre Gewinne zuletzt mit dem harten Winter, der die Nachfrage steigerte. Von Preiserhöhungen war nicht die Rede. Wenn jetzt ein Gericht die Preiserhöhungen des Bremer Energieversorgers für unwirksam erklärt, ist das mehr als gefühltes Recht und ein Erfolg für Verbraucher. Endlich bestätigen Richter, dass Unternehmen juristische Tricks nutzen, um nach eigenem Gutdünken Kunden zur Kasse zu bitten. Darauf, dass Behörden Monopolisten Fesseln anlegen und den Wettbewerb anheizen, müssen wir noch lange warten.


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 25.05.2006:

Sieg für Gaskunden
Landgericht Bremen erklärt Preiserhöhungen für unwirksam

Bremen/Bielefeld (stg/fr). In einem bundesweit bedeutsamen Rechtsstreit um Gaspreiserhöhungen haben die privatisierten Bremer Stadtwerke swb eine Niederlage erlitten. Das Landgericht Bremen erklärte vier Preiserhöhungen seit Oktober 2004 für unwirksam, weil die Vertragsklauseln nicht „klar und verständlich“ seien. (Artikel komplett)


Artikel im Westfälischen Volksblatt vom 13.05.2006:

Paderborner Perpektiven

E.ON - die Energie-Buhmänner

Von Hubertus Hartmann

Gäbe es den offiziellen Titel »Buhmann des Jahres« - die E.ON Westfalen Weser AG (EWW) hätte gute Chancen, ganz oben auf dem Treppchen zu stehen. Knallrot leuchtet das Logo des Unternehmens. Vielen Kunden treibt schon der Anblick die Zornesröte ins Gesicht. Die Preisgestaltung des heimischen Energieversorgers bringt von Herford bis Hameln Verbraucher auf die Palme. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 10.05.2006:

Bund der Energieverbraucher im Boot
Gaspreis-Prozess auf 22. Juni verschoben / Antrag auf Befangenheit gestellt

VON PETER HASENBEIN

Paderborn. Sollte der Prozess zwischen Eon Westfalen Weser und 15 Gaspreis-Verweigerern über mehrere Instanzen gehen, haben die beklagten Bürger einen starken Partner an der Seite: Der Bund der Energieverbraucher hat seine Unterstützung signalisiert, wenn sich der Prozess hinzieht. „Auch für den Verband fällt hier eine sehr wichtige Entscheidung“, erläutert Roswitha Köllner, die Sprecherin der Bürgerinitiative „Gaspreise runter“. (Artikel komplett)


Artikel im Westfälischen Volksblatt vom 10.05.2006:

E.ON-Prozess vorerst geplatzt
Gasstreit: Handelsrichter befangen ?

Von Karl Pickhardt

Paderborn/Dortmund (WB). Der Prozess von E.ON Westfalen-Weser gegen 15 »Gaspreis-Rebellen« aus dem Paderborner Land ist vorerst an einer möglichen Befangenheit von zwei prominenten Handelsrichtern am Karteilgericht des Landgerichts Dortmund gescheitert.
(Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen (Wirtschaft) vom 10.05.2006:

Gas-Prozess: Termin auf 22. Juni verschoben
Antrag auf Ablehnung wegen Befangenheit der Handelsrichter gestellt / Bund der Energieverbraucher mit im Boot

VON PETER HASENBEIN

Paderborn. Der zweite Prozesstag in der Auseinandersetzung zwischen Eon Westfalen Weser und 15 Gaspreis-Verweigerer ist vom 11. Mai auf den 22. Juni verschoben worden. Das teilte das Landgericht Dortmund gestern mit. Dort wird die Verhandlung geführt. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 06.05.2006:

Hohe Gaspreise bleiben Reizthema
Neue Veranstaltungsreihe der Frien Wähler Borchen

Borchen. Die Freie Wählergemeinschaft Borchen (FWB) startete jetzt ihre Veransatltungsreihe „Energie & Umwelt“ im Stephanushaus in Borchen.

Auch wenn die Besucherzahl geringer als bei anderen Veranstaltungen zum Thema Gaspreis war, ist die FWB mit dem Verlauf des Abends sehr zufrieden. Der kompetente Vortrag Hubert Kniesburges von „Gaspreise-Runter-OWL“ regte zur Diskussionen an und gab den Besuchern Anregungen zum Thema Gaspreise.
(Artikel komplett)


Artikel in International Herald Tribune vom 02.05.2006:

In Germany, a consumer revolt for energy competition
By Carter Dougherty International Herald Tribune

FRANKFURT Fluent in the opaque jargon of big business, Roswitha Köllner can make a vigorous case for why "synergy effects," "vertical integration" and "network costs" have driven up energy prices around Germany.

But the 58-year-old German teacher from the northern town of Paderborn makes the greatest impression as she explains how the main target of her ire, the German energy giant E.ON, keeps prices high despite efforts by regulators to open the market to greater competition.
(Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 29.04.2006:

Was von den Stadtwerken übrig bleibt
Viele Kommunalbetriebe wurden privatisiert – nun stehen in vielen Städten und Gemeinden weitere Entscheidungen an

VON HOLGER KOSBAB

Bielefeld. Den 30. Juni 2006 haben sich viele Kämmerer in Ostwestfalen-Lippe rot angestrichen. Bis zu diesem Tag müssen sich 39 kommunale Anteilseigner entscheiden: Behalten sie ihre Anteile an Eon Westfalen Weser und sichern sich weiterhin Mitsprache? Oder verkaufen sie diese zu einem bereits festgelegten Preis und verscherbeln somit weiteres Tafelsilber? Denn diese Option haben die Kommunen. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 25.04.2006:

Hoffen auf breite Unterstützung im Prozess
Gaspreis-Kritiker: „Stadt soll Verantwortung für preiswerte Grundversorgung übernehmen“

Paderborn (ph). Im Kreis Paderborn und weit darüber hinaus blicken viele Gas-Kunden und Energieversorger auf den 11. Mai: Dann findet vor dem Kartellgericht in Dortmund der zweite Prozesstermin zwischen Eon Westfalen Weser und 15 Gas-Abnehmern statt, die das Paderborner Unternehmen verklagt hat.
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(Artikel komplett)


Presseerklärung von "Gaspreise-runter" vom 13.04.2006:


Presseerklärung vom 13.04.2006

Gerichte in Düsseldorf und Hamburg stärken Gaspreisverweigerer
Solidarität mit Paderborner Beklagten

In Düsseldorf und Hamburg machen mutige Richter erneut deutlich,
dass Gaskunden mit Bezug auf § 315 BGB ihre Zahlungen kürzen dürfen und die Energieversorger ihre Kalkulation offen legen müssen.
Vor dem 2. Kartellsenat des Oberlandesgerichts in Düsseldorf haben in einer mündlichen Verhandlung die Viersener Stadtwerke sich eine Abfuhr geholt, so dass sie ihre Berufung zurückgenommen haben und auf eine schriftliche Begründung sogar verzichteten.

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Artikel in der Neuen Westfälischen vom 07.04.2006:

Prozess um „großen Mosaikstein“
Beteiligte unterstreichen am ersten Verhandlungstag vor dem Kartellgericht ihre unterschiedliche Positionen

VON PETER HASENBEIN

Paderborn/Dortmund. „Hier stehen nicht die Gaspreise auf dem Prüfstand. Es geht ausschließlich um die Preisanhebung aus Oktober 2004 und die daraus resultierenden Restforderungen bis Sommer 2005. Und Personen, die nicht an diesem Prozess beteiligt sind, können auch keine Rechte daraus ableiten.“ Marlies Bons-Künsebeck, Vorsitzende Richterin am Kartellgericht in Dortmund, wollte den Ball bewusst flach halten. Doch ob sie will oder nicht: Am Ende wird der Ausgang des Prozesses aller Voraussicht nach wohl doch große Auswirkungen auf den Streit zwischen den Energieunternehmen und den Gaspreis-Kritikern haben. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen (Wirtschaft) vom 07.04.2006:

Warten auf das Urteil
Prozess am Kartellgericht: 15 Paderborner Gaspreis-Verweigerer auf der Anklagebank

VON PETER HASENBEIN

Dortmund/Paderborn. Eigentlich geht es bei dem Prozess vor dem Dortmunder Kartellgericht lediglich um knapp 5.000 Euro. Soviel haben die 15 Gaspreis-Verweigerer dem Energieunternehmen Eon Westfalen Weser bisher vorenthalten. Doch schon jetzt steht fest: Entweder die Energiekonzerne oder Millionen Gaskunden könnten am Ende von dem Urteil profitieren. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 31.03.2006:

Eon verklagt Gaskunden
Verbraucher weigern sich, Erhöhungen zu bezahlen / Musterprozess in Dortmund

VON HUBERTUS GÄRTNER

Paderborn/Dortmund. Am 6. April blicken viele tausend Verbraucher gespannt nach Dortmund. Denn an diesem Tag wird vor dem dortigen Kartellgericht ein Fall verhandelt, der für Energieverbraucher von wegweisender Bedeutung sein dürfte.
(Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 29.03.2006:

„Wenn man unter einer Decke steckt . . .“
Für Demokratische Initiative steht CDU-Mittelstandsvereinigung nach Gesprächen mit Eon ,,mickrig da“

Paderborn. „Wer als Tiger startet und sechs Millionen fordert und mit zwei Millionen – von denen längst nicht klar ist, wer sie bekommt und ob die gezahlt werden – den Verhandlungsraum verlässt, ist zwar nicht als Bettvorleger gelandet, steht aber im Ergebnis ein bisschen mickrig da, Her Koch!“ Mit diesen Worten reagierte Reinhard Borgmeier von der Demokratischen Initiative Paderborn (DIP) auf das Ergebnis des jüngsten Gespräches der CDU-Mittelstandsvereinigung mit ihrem Vorsitzenden Friedhelm Koch und der Eon Westfalen Weser AG in Sachen Gaspreise.
(Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 27.03.2006:

Öffnung der Netze Aprilscherz
Gaspreise: Bürgerinitiative recherchierte bei Gasversorgern

Paderborn. Bereits das Datum, zu dem die Öffnung der Gasnetze angekündigt wurde, empfand die Bürgerintiative „Gaspreise runter“ als Zeichen, die E.on Westfalen Weser AG wolle ihre Kunden in den April schicken will. Intensive Recherchen hätten diesen Verdacht bestätigt, berichtete Roswitha Köllner, Sprecherin der Initiative. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 25.03.2006:

Der Wochenkommentar Kennzeichen PB

Trostpflaster mit Signalwirkung

von HANS- HERMANN IGGES

Der heimische Energieversorger Eon Westfalen Weser will seinen privaten Gaskunden zu Beginn der nächsten Heizperiode im Herbst einen hübschen Bonus gewähren – im Schnitt 30 Euro. Verpackt als „Treueprämie“ werden 2,1 Millionen Euro ausgezahlt. Vorgeblich, um Kunden zu halten. Denn ab 1. April soll es auch Konkurrenzunternehmen erlaubt sein, Gas an Haushalte zu liefern. Mancher, von den satten Gaspreiserhöhungen der letzten Jahre bei gleichzeitigen Milliarden-Erlösen der Konzern-Mutter verprellt, mag wirklich überlegen, es mal mit der Konkurrenz zu versuchen (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 25.03.2006:

Gaspreisverweigerer sehen Kritik bestätigt
Einigung im Streit zwischen Eon und Mittelständlern

Paderborn (ig). Positiv bewertetet die Paderborner Bürgerinitiative „Gaspreise runter“ den Ausgang des Streits zwischen der CDU-Mittelstandsvereinigung im Kreis Paderborn und Eon Westfalen-Weser. Sprecherin Roswitha Köllner: „Damit gibt Eon indirekt zu, dass die Gaspreise zu hoch sind. Wenn man sich seiner Preise nämlich ganz sicher wäre, hätte man diese Einigung nicht zugelassen.“
(Artikel komplett)

 


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 22.03.2006:

Rat soll städtisches Eon-Paket verkaufen
FBI: Frist für Option läuft in diesem Jahr ab

VON WOLFGANG STÜKEN

Paderborn. Der Rat soll seinen Aktienanteil an der Eon Westfalen Weser AG verkaufen. Das fordert die Fraktion der Freien Bürger-Initiative (FBI) im Rat.
Die Stadt hält über die Paderborner Kommunalbetriebe (PKB) mehr als neun Prozent der Anteile an dem großen Regionalversorger. Bei einem Verkauf der Aktien an Eon, so die Erwartung von FBI-Fraktionschef Hartmut Hüttemann, könne die Stadt einen Erlös von netto – also nach Steuern – 100 Millionen Euro erwarten.
(Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 14.03.2006:

Mittelstand und Eon wollen erneut miteinander sprechen

Paderborn. Die im Streit um Gaspreise für gestern Abend angesetzten Gespräche zwischen CDU-Mittelstandsvereinigung und Eon Westfalen Weser wurden nach zwei Stunden ohne Ergebnis vertagt. Neben dem kompletten Mittelstands-Vorstand nahmen CDU-Fraktionsvorsitzende und vier Bürgermeister an der Runde mit Eon-Vorstand Hans-Peter Villis und Unternehmenssprecher Meinolf Päsch teil. Dabei ging es um eine Rückforderung der Mittelständler über sechs Millionen Euro. Der Kreis der gestern 28 Diskutanten soll auf die Bürgermeister und Vertreter des Mittelstands-Vorstandes sowie Villis und Päsch verringert werden, sagte nach dem Treffen Friedhelm Koch, Vorsitzender der Mittelständler. Päsch kündigte den nächsten Termin für kommende Woche an.


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 09.03.2006:

Gaspreis: Mittelstand bleibt am Ball

Paderborn (NW). Der Kreisvorstand der CDU Mittelstandsvereinigung wird sich am 14. März zu einem weiteren Gespräch mit dem Vorstand des Unternehmens Eon Westfalen – Weser treffen. Es wird in dem Gespräch, an dem auch zahlreiche Bürgermeister des Kreises Paderborn teilnehmen, um die Frage gehen, wie Eon „unberechtigte Mehreinnahmen aus der Gaspreiserhöhung des Jahres 2003 vergütet“, betont Vorsitzender Friedhelm Koch. Wie berichtet, hatte die Mittelstandsvereinigung dem Energieversorger vorgeworfen, ungerechtfertigt bis zu sechs Millionen Euro zu viel von den Gaskunden kassiert zu haben.


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 01.03.2006:

Eon Westfalen Weser: „Nur in wenigen Einzelfällen Fehler gemacht“ / Bei knapp 10 Prozent eine Kilowattstunde zuviel gezählt

1.600 Gaspreis-Verweigerer, die zum Teil schon seit Oktober 2004 eigenmächtig verringerte Beiträge überweisen und dabei eine Verrechnungsbestimmung vorgegeben haben, müssen zum Teil jedoch noch bis zur zweiten Jahreshälfte auf neue, transparente Rechnungen warten. Diese sind nötig, weil neue, nach Gas, Wasser und Strom getrennte Rechnungen zusammen gestellt werden müssen. Eon Westfalen Weser hatte zuvor mit eingehenden Rechnungsbeiträgen zuerst „Altschulden“ beglichen, was der Energieversorger so nicht durfte.
(Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 22.02.2006:

,,Verdacht des puren Populismus“

Gaspreise: Borgmeier kritisiert Sieveke

Paderborn (NW). Dass sich im Streit um die geforderte Rückzahlung von sechs Millionen Euro an die Kunden von Eon Westfalen Weser der Vorsitzende der CDU-Ortsunion Paderborn, Daniel Sieveke, auf die Seite des Mittelstandsvorsitzenden Friedhelm Koch geschlagen und diesem „die volle Unterstützung durch die CDU Ortsunion Paderborn“ zugesichert hat (wir berichteten), lässt die politische Konkurrenz aufhorchen. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 21.02.2006:

Sprechstunde für Verweigerer

Gaspreis: Initiative klärt widersprüchliche Aussagen

Paderborn (NW). Viele Gaspreisverweigerer haben in der letzten Woche den angekündigten Brief von Eon erhalten, mit dem ihre erste Abrechnung storniert und eine neue Rechnung in Aussicht gestellt wurde.

Als nicht nachvollziehbar empfand jedoch die Bürgerinitiative „Gaspreise runter“ die Auswahl der Briefempfänger. Nachfragen von Verweigerern, die bisher keinen Brief erhalten haben, bei Eon hätten zudem zu widersprüchliche Aussagen geführt.
(Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 16.02.2006:

„Deal“ mit dem Kartellamt

Initiative ,,Gaspreise runter“ misstraut der zum 1. April angekündigten Marktöffnung

Paderborn (NW). Die vom Eon-Konzern und sechs anderen großen deutschen Gasversorgern angekündigte vorgezogene Öffnung ihrer Gasnetze zum 1. April zeigt nach Ansicht der Paderborner Gaspreisverweigerer „nichts anderes, als dass die Gaspreise von Eon und Konsorten deutlich überhöht sind“ . Das erklärte gestern Roswitha Köllner, Sprecherin der Bürgerinitiative „Gaspreise runter“.
(Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 16.02.2006:

Kein Nachgeben im Streit mit Eon

Delbrücker „Bürgerinitiative Energiepreise“ macht Druck

Delbrück (en). Nicht Stimmungsmache, sondern Information und Erfahrungsaustausch bestimmten die Versammlung der Delbrücker „Bürgerinitiative Energiepreise“ im Saal Waldkrug. 328 Mitglieder wehren sich gegen die rigorose Preispolitik von Eon, über 200 Teilnehmer waren gekommen, um mehr über die neuesten Aktionen des Strom- und Gasversorgers, den Umgang mit den Jahresabrechnungen und juristische Probleme zu erfahren. (Artikel komplett)


Meinungs-Börse in der Neuen Westfälischen vom 15.02.2006:

Gaskonzerne lenken ein

Nur auf Druck

von ANDREA FRÜHAUF

Der heimische Energieversorger Eon Westfalen Weser hatte sich noch am Vortag als „Vorreiter für Wettbewerb“ gerühmt und sich positiv in die Schlagzeilen gebracht. Man erfülle eben die Wünsche von Kunden, die mehr Wettbewerb im Gasmarkt forderten.
Seit gestern ist klar, warum Eon so werbewirksam vorpreschte: Dem Energieriesen blieb gar keine andere Wahl. Das Bundeskartellamt hatte Verfahren wegen des Verdachts missbräuchlich überhöhter Gasendkundenpreise eingeleitet. Wahrscheinlich hätten die angeprangerten Eon-Regionalversorger alt ausgesehen, wäre das Verfahren zu Ende geführt worden. So gibt der Energieversorger jetzt freiwillig seine Gasnetze für neue Gasanbieter und damit mehr Wettbewerb frei.
Es war an der Zeit, den Druck auf die Monopolisten zu erhöhen und sie in ihre Schranken zu weisen. Jetzt sind nicht nur gut gestaltete Verträge, sondern auch Mitbewerber gefragt. Damit Kunden den Gasanbieter überhaupt wechseln können, müssen die jetzt aus den Startlöchern kommen.


Bund der Energieverbraucher vom 14.02.2006:

Gasmarktliberalisierung als Aprilscherz

Das Bundeskartellamt will die Verfahren gegen sieben Gasversorger einstellen, weil diese Versorger ihre Netze für freie Anbieter bereits am 1. April 2006 öffnen wollen. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 14.02.2006:

Eon gibt Gasnetz vorzeitig frei

Wettbewerber können schon am 1. April einsteigen und Privathaushalte versorgen

VON ANDREA FRÜHAUF

Paderborn. Der Paderborner Gasversorger Eon Westfalen Weser geht in die Offensive und spielt den Vorreiter: Ein halbes Jahr früher als in der Branche offiziell geplant will das Unternehmen den Wettbewerb im Gasmarkt eröffnen. Bereits ab 1. April erhalten Privathaushalte und Kleingewerbekunden die Möglichkeit, ihren Erdgas-Lieferanten zu wechseln und sich einen günstigeren Anbieter zu suchen. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 11.02.2006:

Eon-Brief sorgt erneut für Unmut

Gaspreis-Verweigerer wollen bis zu den neuen Jahresrechnungen „gar nichts zahlen“

Paderborn (NW/ph). Der Protest gegen Eon Westfalen Weser reißt nicht ab: Gehen die Gaspreis-Verweigerer bereits seit Tagen auf die Barrikaden, weil sie gegen die Jahresabrechnungen protestieren, legen in dieser Woche die CDU-Mittelstandsvereinigung und die Paderborner Ortsunion nach und fordern Rückzahlungen in Millionenhöhe für die Privatkunden (Bericht siehe unten). (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 11.02.2006:

„Durchwinken gibt’s bei mir nicht“

NRW-Wirtschaftsministerin Christa Thoben beim „Eon Westfalen Weser Forum“

Paderborn (ig). Christa Thoben, Ministerin der nordrhein-westfälischen Landesregierung für Wirtschaft, Mittelstand und Energie, hat sich gestern Abend anlässlich des „Eon Westfalen Weser Forum“ im Heinz Nixdorf Museums-Forum für mehr Wettbewerb auf dem Energiemarkt ausgesprochen. Vor 300 Gästen vor allem aus der Kommunalpolitik der Region sagte sie: „Ich freue mich über jeden zusätzlichen Anbieter, jedes Stadtwerk, das ein Kraftwerk baut.“ (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 11.02.2006:

Auch CDU fordert von Eon Rückzahlung

Rückendeckung für Friedhelm Koch

Paderborn (NW). In dem Streit um die Rückzahlung von sechs Millionen Euro an die Kunden von Eon Westfalen Weser hat Mittelstandsvorsitzender Friedhelm Koch „die volle Unterstützung durch die CDU Ortsunion Paderborn“, wie ihr Vorsitzender Daniel Sieveke betont. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 09.02.2006:

Koch beharrt auf Vorwürfen gegen Eon

Paderborn (gär). Der Vorsitzende der CDU-Mittelstandsvereinigung, Friedhelm Koch, beharrt auf seinen Vorwürfen gegen das Energieunternehmen Eon Westfalen Weser AG. Wie berichtet, ist Koch der Ansicht, dass Eon in den vergangenen drei Jahren von den privaten Gaskunden auf dem Versorgungsgebiet der ehemaligen PESAG durch unrechtmäßige Preiserhöhungen sechs Millionen Euro zu viel kassiert hat.
(Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 08.02.2006:

Mittelstand macht gegen Eon mobil

„Durch unrechtmäßige Preiserhöhungen sechs Millionen Euro zu viel kassiert“

Paderborn (gär). Die Preiserhöhungen des Energieunternehmens Eon Westfalen Weser AG haben nicht nur zahlreiche Bürger auf den Plan gerufen. Auch die heimische Wirtschaft macht jetzt in ungewöhnlich scharfer Form gegen den Strom- und Gasversorger mobil. Nach Berechnungen des Kreisvorsitzenden der CDU-Mittelstandsvereinigung, Friedhelm Koch, hat die Eon Westfalen Weser AG den Gaskunden im ehemaligen Versorgungsgebiet der PESAG durch unrechtmäßige Preiserhöhungen in den vergangenen drei Jahren etwa sechs Millionen Euro zu viel abgeknöpft. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 04.02.2006:

Kennzeichen PB
Der Wochenkommentar von Peter Hasenbein

Energieversorger in der Vertrauenskrise

Damals, am 29. September 2004, kam die Nachricht per Telefon in die Redaktionen: Der Gaspreis, so teilte Eon Westfalen Weser mit, erhöhe sich um elf Prozent. Kaum stand die Meldung im Blatt, empörten sich die Kunden über den Preissprung. Die Bürgerinitiative formierte sich, auf Infoabenden machten sich die frustrierten Kunden Luft, rund 6.000 von ihnen wollten den Preissprung nicht akzeptieren, legten Widerspruch ein – rund 3.000 von ihnen kürzten spontan die Zahlungen eigenmächtig. Seither ist über ein Jahr vergangen, die Zahl der Gaspreis-Verweigerer zwar wieder geschrumpft, wie Eon Westfalen Weser mitteilt, doch des Volkes Zorn ist geblieben. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 03.02.2006:

Beim Gaspreis läuft das Telefon heiß

Über 200 Zuhörer beim Informationsabend der Bürgerinitiative / Teilnahme am Karnevalsumzug

Paderborn (ph). Vor einem Jahr, als die Bürgerinitiative „Gaspreise runter“ ihre Auftaktveranstaltung in den Räumen der Arbeiterwohlfahrt hatte, war der Versammlungsraum schon gut gefüllt. Doch am Mittwochabend, als die Initiative erneut in den „AWO-Leo“ geladen hatte, platzte der Raum aus allen Nähten: Weit über 200 Gaspreis-Verweigerer machten ihrem Unmut Luft und informierten sich über die Jahresabrechnungen des Energieversorgers Eon Westfalen Weser.
(Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 02.02.2006:

Neue Jahresrechnung an 1.500 Gaspreis-Kritiker

Eon Westfalen Weser reagiert auf Bürgerinitiative

Paderborn (ph). Eon Westfalen Weser wird allen Gaspreis-Verweigerern, die ihre Zahlungen mit Hinweis auf den § 315 BGB schon Ende 2004 selbst gekürzt und den Protest auch schriftlich mitgeteilt haben, automatisch neue Jahresrechnungen für 2005 zuschicken. Und dabei die Restforderungen für 2004 und 2005 gesondert ausweisen. Die bisher verschickten Rechnungen können die Gasrebellen ad acta legen. Rund 1.500 Haushalte sind davon betroffen, wie Unternehmenssprecher Meinolf Päsch gestern erläuterte. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 31.01.2006:

Gaspreis-Kritiker erwägen Strafantrag gegen Eon

Bürgerinitiative vermutet „Betrug oder Unterschlagung“ in der Jahresendabrechnung 2005 / Unternehmen weist Vorwürfe zurück

Paderborn (ph). Die Auseinandersetzung zwischen Eon Westfalen Weser und den Gaspreis-Kritikern geht in eine neue Runde. In den Jahresendabrechnungen, die der Energieversorger in diesen Tagen auch an die Haushalte verschickt, die ihre Zahlungen bereits seit Oktober 2004 eigenmächtig gekürzt haben, seien „fehlerhaft“. Die Gaspreis-Verweigerer drohen sogar mit einem Strafantrag. „Die Abrechnungen sind korrekt“, kontert das Unternehmen. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 24.01.2006:

Kritische Stimme in Eon-Aufsichtsrat

Forderung der Oppositonsfraktionen

Paderborn (NW). In der nächsten Ratssitzung wird ein vakanter Sitz im Aufsichtsrat der Eon Westfalen Weser AG durch den Rat der Stadt Paderborn zu besetzen sein, den bisher ein Mitglied der CDU-Fraktion innehatte.
Die Fraktionen von SPD, Bündnis 90/ die Grünen, DIP, und FBI fordern die CDU jetzt auf, in Anbetracht der aktuellen Kritik aus den Reihen der Verbraucher an der Preispolitik des Unternehmens für diesen Posten jemanden zu benennen, „der klar und deutlich mit Nachdruck die Interessen der Paderborner BürgerInnen vertritt.“
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Artikel in der Neuen Westfälischen vom 18.01.2006:

Bürger sollen über Eon-Anteile entscheiden

Freie Bürger-Initiative spricht sich erneut für einen Verkauf aus: „Es muss etwas passieren“

Paderborn (js). Die Freie Bürger-Initiative (FBI) hat sich erneut für den Verkauf der städtischen Anteile am Unternehmen Eon Westfalen Weser ausgesprochen. Fraktionsvorsitzender Hartmut Hüttemann regt nun einen Bürgerentscheid an. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 12.01.2006:

,,Nicht bei Eon auf dem Schoß“
Grüne fordern ein umfassendes Energiesparkonzept für Paderborn

Paderborn (NW). Der Ortsverband Paderborn der Grünen hat die Stadtverwaltung aufgefordert, ein umfassendes Energiesparkonzept für sämtliche öffentlichen Gebäude und Baumaßnahmen in der Stadt vorzulegen. Die notwendigen Investitionsmittel zur Umsetzung, so der Vorschlag der Grünen, sollten ,,gegebenenfalls“ durch den Verkauf der Paderborner Beteiligung an der Eon Westfalen Weser AG beschafft werden. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 05.01.2006:

Rückenwind für Kunden im Kampf um Gaspreise
Justiz: Drohung mit Lieferstopp nicht rechtens / „Boykotteure“ in OWL gestärkt

VON HUBERTUS GÄRTNER

Paderborn/Düsseldorf. Die Justiz stärkt den Verbrauchern im Kampf gegen Gaspreiserhöhungen weiter den Rücken. Gestern hat das Düsseldorfer Landgericht entschieden, dass Energielieferanten ihren Kunden nicht damit drohen dürfen, den Gashahn abzudrehen, wenn sie die geforderten Erhöhungen nicht bezahlen. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 02.01.2006:

„Gaspreis nicht zu begründen“

Demokratische Initiative kritisiert die jüngste Preissteigerung

Paderborn (NW). Die erneute Anhebung der Gaspreise durch Eon Westfalen Weser bis zu 10,5 Prozent hatte bereits die Initiative „Gaspreise runter“ kritisiert (wir berichteten). Nun legt auch die im Paderborner Rat vertretene Demokratische Initiative nach.

„Das neue Jahr fängt gut an. Fragt sich nur wieder mal für wen?“, meint Ratsmitglied Reinhard Borgmeier (Artikel komplett)