Artikel in der Neuen Westfälischen vom 30.12.2005:

„Eon verkauft Kunden weiter für dumm“
Initiative spricht von ,,35 Prozent Abzocke in 15 Monaten“ und meldet Zweifel an ,,Zahlenspielereien“ an

Paderborn (NW). „Eon gibt Gas: 35 Prozent Abzocke in 15 Monaten.“ Mit diesen Worten bewerteten Roswitha Köllner und Peter Kunze, Sprecher der Paderborner Bürgerinitiative Gaspreise runter” gestern die von der Eon Westfalen Weser AG angekündigte Gaspreiserhöhung zum 1. Januar.
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Artikel in der Neuen Westfälischen vom 29.12.2005:

Eon kämpft ums Image
Heimischer Energieversorger nennt Kalkulationsgrößen / Gaspreis steigt schon wieder


VON HANS-HERMANN IGGES

Paderborn. Erstmals an die Öffentlichkeit ging der heimische Energieversorger Eon Westfalen Weser mit bisher internen Kalkulationsgrößen zum Vertrieb von Erdgas. Und kündigte gestern in Paderborn gleichzeitig die nächste Erhöhung der Gaspreise um bis zu 10,5 Prozent ab 1. Januar an. Betroffen sind 70.000 Gaskunden in der Region Paderborn/Weserbergland.
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Artikel in der Neuen Westfälischen vom 29.12.2005:

Gaspreise steigen weiter

Eon-Regionalversorger legen Kalkulation offen / Bürgerinitiative kritisiert "PR-Gag"


VON RALF MÜLLER UND

HANS-HERMANN IGGES


München/Paderborn. Etwa eine Million Haushalte, die in Deutschland Gas von Eon Energie beziehen, werden für Heizung und Kochen erneut stärker zur Kasse gebeten. Ab 1. Januar 2006 erhöhen sechs der sieben Regionalversorgungsunternehmen des Energiekonzerns, darunter Eon Westfalen Weser, die Gaspreise um rund zehn Prozent. Bereits im August hatte es eine Preiserhöhung in ähnlicher Größenordnung gegeben.
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Artikel in der Neuen Westfälischen vom 28.12.2005:

„Geschenk mit Pferdefuß“
Initiative „Gaspreise runter“ schlägt Eon-Einladung aus

Paderborn (NW). Um die Kunden davon ,,zu überzeugen, dass wir faire Preise bieten“ will die Eon Westfalen Weser AG am heutigen Mittwoch in einem Pressegespräch ihre Erdgas-Kostenkalkulation offen legen. Roswitha Köllner, Sprecherin der Bürgerinitiative „Gaspreise runter“, fand Heiligabend in ihrem Briefkasten ebenfalls für diesen Tag eine Einladung von Eon. Der will sie jedoch keine Folge leisten.
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Artikel in der Neuen Westfälischen vom 23.12.2005:

Strom wird 5,8 Prozent teurer

Paderborn. Das Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen hat gestern Nachmittag den Antrag von Eon Westfalen Weser zur Preisanpassung der Allgemeinen Tarife Strom (strom.ideal) zum 1. Januar 2006 genehmigt. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 23.12.2005:

Furcht vor Klagen
Eon Westfalen Weser darf Strompreis erhöhen / Abfuhr für Stadtwerke in Lippe

Bielefeld. Das NRW-Wirtschaftsministerium hat weiteren Stromversorgern eine Abfuhr erteilt und Anträge auf Preiserhöhungen abgelehnt. Eon Westfalen Weser darf dagegen seinen Strompreis zum 1. Januar um 6,8 Prozent (0,89 Cent) auf 14,04 Cent pro Kilowattstunde erhöhen. Beantragt hatte das Unternehmen eine Preiserhöhung von 7,6 Prozent (ein Cent pro Kilowattstunde). Selbst dieser Preis wäre genehmigt worden, verlautete aus Branchenkreisen. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 15.12.2005:

Wahlfreiheit für Gasverbraucher

Berlin (dpa). Die deutsche Gaswirtschaft will angesichts heftiger Proteste gegen Preiserhöhungen Konsequenzen ziehen. Vom nächsten Jahr an sollen private Haushaltskunden ihren Versorger erstmals frei wählen können, sagte der Präsident des Bundesverbands der deutschen Gas- und Wasserwirtschaft, Michael Feist, der Tageszeitung Die Welt. „Der Kunde braucht die Möglichkeit, souverän zu handeln“, so Feist. Die Branche wolle den Wünschen nach mehr Transparenz und Wettbewerb damit weiter entgegenkommen.


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 14.12.2005:

Kartellamt mahnt Eon Ruhrgas ab
Verbot für Langfristverträge angekündigt

Bonn(dpa /AP). Die Verbraucher in Deutschland können sich Hoffnung auf mittelfristig sinkende Gaspreise machen. Im Streit um mehr Wettbewerb im Gasmarkt hat das Bundeskartellamt dem größten deutschen Gasversorger Eon Ruhrgas gestern eine so genannte Abmahnung zu seinen langfristigen Lieferverträgen mit Stadtwerken zugestellt. Darin wird ein Verbot der beanstandeten Verträge angekündigt. Die Behörde will damit mehr Wettbewerb auf dem Gasmarkt erzwingen. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 07.12.2005:

Gaspreis steigt um rund 12 Prozent
Uhlich: EWB gibt Kostenerhöhung 1:1 weiter

Bünde (ds). Die Energie- und Wasserversorgung Bünde (EWB) wird zum 1. Januar 2006 den Gaspreis im Versorgungsgebiet um 0,51 Cent/Kilowattstunde oder rund 12 Prozent erhöhen. Dies bestätigte Aufsichtsratsvorsitzender Friedel-H. Uhlich gestern im Gespräch mit der NW. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 24.11.2005:

Erdgas wird teurer
Stadtwerke heben Preise an / Auch Erhöhungen für Strom und Wasser geplant

VON LUDGER OSTERKAMP

Gütersloh. Das Heizen in diesem Winter wird teurer. Die Stadtwerke Gütersloh (SWG) haben beschlossen, den Preis für Erdgas um 12,8 Prozent anzuheben. Der durchschnittliche Gasverbraucher muss damit ab Dezember 14,50 Euro im Monat mehr bezahlen.
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Artikel in der Neuen Westfälischen vom 22.11.2005:

Eon Hanse legt Kalkulation offen
Druck auf die Tränendrüse
MARTIN KRAUSE

MEINUNGS-BÖRSE

Manches Unternehmen stürzte gewiss in größte Schwierigkeiten, wenn seine Margen – also die Spannen zwischen Einkaufs- und Verkaufspreisen – sich innerhalb eines Jahres nahezu halbierten.
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Artikel in der Neuen Westfälischen vom 22.11.2005

Gas wird 12,5 Prozent teurer (in Bielefeld)
Stadtwerke heben Preise an / Erhöhung für Strom um 3 Prozent beantragt

VON FRANK BELL

Bielefeld. Der durchschnittliche Gasverbraucher muss bald 14,50 Euro im Monat mehr zahlen: Zum 1. Dezember heben die Stadtwerke Bielefeld die Bezugspreise für Gas um 12,5, für Fernwärme um 9 Prozent an. Außerdem hat der kommunale Energieversorger beim Landeswirtschaftsministerium eine Strompreiserhöhung um 3 Prozent ab 1. Januar beantragt. Gleichzeitig legt er ein Energiesparprogramm für Kunden von 250.000 Euro auf. (Artikel komplett)


Artikel in Unsere Zeit vom 18.11.2005:

"Noch lange nicht fertig ..."
Ein Jahr E.ON-"Gaspreisrebellion" -
Eine alternative Zwischenbilanz

von Hubert Kniesburges

"Damit sind wir Weihnachten fertig!" So die Reaktion von CDU-Mann und Vorstandsprecher von E.ON Westfalen Weser, Meinolf Päsch, im November 2004, als sich in Paderborn lautstarker Protest der Gaspreisrebellen gegen drastische Preiserhöhungen erhob. Mittlerweile sind zwölf bewegte Monate vergangen. Am 12. 11. haben die bundesweit bekannt gewordenen Gaspreisrebellen in Ostwestfalen ihren ersten Geburtstag vor der historischen Kulisse des Paderborner Rathauses gefeiert. Und für den Plunder, mit dem die Gasversorger im Laufe des Jahres ihre Preispolitik in der Öffentlichkeit verteidigten, gab´s Puddingteilchen namens Päsch-Plunder, den ein örtlicher Bäcker (CDU-Mitglied) kreiert hatte. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 14.11.2005:

„Villis-Spitzen“, „Päsch-Plunder“ und „Paus-Bäckchen“
Bürgerinitiative „Gaspreise runter“ feierte Geburtstagsparty auf dem Rathausplatz

Paderborn (ig). Sie hat sich in Paderborn fest etabliert: Die Bürgerinitiative der Gaspreis-Kritiker „Gaspreise runter“. Und übt sich seit einem Jahr nicht nur in der Kritik an hohen Gaspreisen, sondern auch im aktiven Widerstand gegen die Preispolitik des Energieversorgers Eon Westfalen-Weser – bis hin zum Zahlungsboykott. Kein Wunder, dass man sie die Gaspreis-„Rebellen“ nennt. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 11.11.2005:

Gaspreis-Kritiker zweifeln an Lauterkeit
Eon Westfalen-Weser will Kalkulation offen legen

Paderborn. Am vergangenen Samstag war „Gaspreise“ das Wort des Tages, das hat die Uni Leipzig in ihrer Wortschatzuntersuchung ermittelt. Auslöser dafür war die Ankündigung von E.on, die Kalkulation der Gaspreise offenzulegen – eine Reaktion auf den ständig steigenden Druck auf die Energieversorger. Seriöse Ankündigung oder nur ein listiger Versuch, dass Vertrauen der Verbraucher zurückzugewinnen? (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 11.11.2005:

Eon verdient prächtig
Gasversorger übertrifft nach nur neun Monaten Rekord-Jahresgewinn

Düsseldorf (dpa). Deutschlands größter Energiekonzern Eon verdient in diesem Jahr so viel Geld wie noch nie. Gewinne aus Firmenverkäufen und höhere Energiepreise haben den Überschuss in den ersten neuen Monaten des Jahres 2005 auf 6,4 Milliarden Euro hochschnellen lassen. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 09.11.2005:

Teure Energie: Eintrittspreis in Bädern steigt um 20 Cent

Paderborn (ph). Die Eintrittspreise im Maspernbad waren bereits im August um 20 Cent angehoben worden, ab Dezember gelten auch in allen anderen Paderborner Hallen- und Freibädern neue Preise: Die Erwachsenenkarte klettert von 2,30 Euro auf 2,50 Euro, ermäßigte Karten auf 1,80 Euro. Familienpassinhaber zahlen erstmals 1,50 Euro. Für die 10er Karte muss der Erwachsene künftig 22,50 Euro bezahlen (bisher 20,70 Euro), ermäßigt 16,20 Euro (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 09.11.2005:

„Gesellschaft gegen hohe Energiepreise gründen“
Freie Bürgerinitiative stellt Antrag an den Rat: Verwaltung soll Machbarkeit prüfen

Paderborn (ph). Vor dem Hintergrund anhaltend hoher Energiekosten geht die Freie Bürgerinitiative (FBI) in die Offensive. Sie will in der nächsten Ratssitzung am Donnerstag, 17. November, einen Antrag einbringen: Der Rat soll die Verwaltung beauftragen, einmal zu überprüfen, „ob eine eigene Energievertriebsgesellschaft unter dem Dach der Paderborner Kommunalbetriebe gegründet werden kann“, erläutert FBI-Fraktionschef Hartmut Hüttemann.
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Artikel in der Neuen Westfälischen vom 05.11.2005:

Kleine Ikone des Widerstandes
Die Paderborner Initiative „Gaspreise runter“ feiert heute ihr einjähriges Bestehen

VON HUBERTUS GÄRTNER

Paderborn. Roswitha Köllner (53) wirkt nur ein wenig amüsiert. „Gestern stand plötzlich ein 84 Jahre alter Mann vor meiner Tür. Der wollte wissen, wie er die ständigen Energiepreiserhöhungen verhindern kann“. Die Lehrerin Köllner kann aus der jüngeren Vergangenheit von vielen ähnlichen Besuchen berichten. Sie sei immer sehr geduldig und gebe den Gästen gute Ratschläge mit auf den Weg. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 05.11.2005:

Eon Westfalen Weser legt Kalkulation offen
Bis zur Offenlegung keine weitere Preiserhöhung

Paderborn (ph). Vor rund einer Woche hatte Eon Westfalen Weser angekündigt, eine Offenlegung der Gaspreis-Kalkulationen „zu überprüfen“. Die Überlegungen sind abgeschlossen: „Wir werden offen legen. Zurzeit arbeiten wir nur noch daran, auf welche Weise diese Offenlegung stattfinden kann“, erläuterte Unternehmenssprecher Meinolf Päsch. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 03.11.2005:

„Gipfel des Opportunismus“
Gaspreise: DIP kritisiert Bürgermeister Heinz Paus

Paderborn (NW). Die Stellungnahme von Bürgermeister Heinz Paus, den Energiekonzern Eon zu einer Offenlegung der Preiskalkulation zu ermutigen, sei der „Gipfel des Opportunismus“, moniert DIP-Ratsfrau Roswitha Köllner.
Seit über einem Jahr fragten sich viele Paderborner Bürgerinnen und Bürger, auf welcher Seite der Bürgermeister eigentlich stehe
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Artikel in der Neuen Westfälischen vom 29.10.2005:

Paus für Offenlegung der Gaspreis-Kalkulation
„Wichtig und richtig“

Paderborn (NW). „Ich möchte den Vorstand von E.on Westfalen Weser ermutigen, das zu tun.“ Mit diesen Worten sprach sich Bürgermeister Heinz Paus gestern für die Offenlegung der Gaspreiskalkulation aus. Dies wäre ein Signal, was den Kunden gegenüber Vertrauen schaffe, so das Paderborner Stadtoberhaupt weiter. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 28.10.2005:

Eon Westfalen Weser prüft Offenlegung
Prozess in Dortmund auf 6. April 2006 verschoben

Paderborn (ph). Der Prozess, den Eon Westfalen Weser gegen 16 Gaspreisverweigerer vor dem Dortmunder Landgericht führt, ist um wenige Tage verschoben worden: Er findet nicht mehr wie bisher bekannt am 16. März 2006 statt, sondern am 6. April des nächsten Jahres.

In Bewegung gekommen ist allerdings nicht nur der Verhandlungstermin. Nachdem Eon Hanse angekündigt hat, im Prozess vor dem Hamburger Landgericht seine Kalkulation offenzulegen, hoffen auch die Paderborner Gaspreiskritiker weiter auf Rückenwind. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 21.10.2005:

Köllner: „Stoppen Sie den Preiswahnsinn“
Gaspreiskritiker Samstag, 10 bis 14 Uhr, erneut mit Infostand auf dem Königsplatz

Paderborn (NW). Zur jüngsten Energiepreisentwicklung nimmt erneut Roswitha Köllner Stellung. Sie fordert von den Unternehmen: „Stoppen Sie den Preiswahnsinn!“

„Die Gier der Energieunternehmen kennt kein Ende. Bereits im Sommer haben Unternehmen des Eon-Konzerns bundesweit die Gaspreise erhöht, jetzt ziehen andere Versorger nach. Und Eon Westfalen-Weser schließt eine weitere Erhöhung zum Jahresbeginn nicht aus“, ärgert sich die Sprecherin der Bürgerinitiative „Gaspreise runter“ und schlägt den Bogen zum Strombereich.
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Presseerklärung im Orginal dazu (50kb)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 21.10.2005:

„Eon wird Kalkulation offen legen müssen“
Sigrid Beer zum Urteil des Bundesgerichtshofes

Paderborn (NW). In dem jüngsten Urteil des Bundesgerichtshofes zum Energiemarkt sieht die bündnisgrüne Landtagsabgeordnete Sigrid Beer erneut eine Stärkung der Verbraucherinteressen. Der Bundesgerichtshof hatte - wie berichtet - entschieden: Stromanbieter ohne eigenes Netz können die Entgelte der Netzbetreiber für die Durchleitung von Strom gerichtlich überprüfen lassen. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 03.10.2005:

Strom wird in OWL teurer
RWE und Eon bestätigen Pläne für Preiserhöhungen / Trittin kritisiert „Abzocke

Berlin (dpa/nw). Millionen Haushalte in Deutschland müssen sich zum Jahreswechsel auf steigende Strompreise einrichten. In OWL gilt das für die Kunden der Konzerntöchter RWE Westfalen-Weser-Ems (Dortmund), Eon Westfalen Weser (Paderborn) und EAM (Kassel).
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Artikel in der Neuen Westfälischen vom 29.09.2005:

Strompreis steigt bei Speicherheizungen
Für 65.000 Eon-Kunden ab 1. Oktober

Paderborn (ph). Für 65.000 Speicherheizungskunden und weitere 3.000 Haushalte, die eine Wärmepumpe betreiben, erhöht sich ab 1. Oktober der Strompreis: bei den Heizungen um 5,3 Prozent und bei den Wärmepumpen um rund 4 Prozent, wie Eon-Westfalen-Weser-Sprecher Meinolf Päsch gestern bekannt gab. Bis zum Jahresende stabil bleiben hingegen die allgemeinen Stromtarife für rund 700.000 Eon-Kunden und die Preise für die 65.000 Erdgas-Kunden.
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Artikel in der Neuen Westfälischen vom 29.09.2005:

RWE erhöht Gaspreis
Heizen mit Gas wird am 1. Oktober 8,7 Prozent teurer

Verl. Die RWE Westfalen-Weser-Ems AG mit Sitz in Dortmund erhöht zum 1. Oktober die Erd gaspreise für ihre direkten Haushalts- und Kleingewerbekunden. Die in diesem Jahr stark angestiegenen Primärenergiepreise und die somit gestiegenen Gasbezugskosten von den Vorlieferanten erforderten eine Anhebung des Arbeitspreises um 0,40 Cent je Kilowatt-Stunde zuzüglich Umsatzsteuer, heißt es in einer Pressemitteilung der RWE. Die Grundpreise bleiben unverändert. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 19.09.2005:

„Verbraucher haben ein Recht auf Transparenz“
SPD und Grüne zum Hamburger Gaspreis-Prozess

Paderborn (NW). In der juristischen Auseinandersetzung zwischen Eon Hanse und 52 Gaskunden vor dem Hamburger Landgericht, haben die Kunden einen ersten Teilerfolg erreicht: Das Gericht verdonnerte das Energieunternehmen zur Offenlegung der Kalkulation im Verlauf des Prozesses (wir berichteten). Diese Entwicklung löst auch Reaktionen in Paderborn aus, wo Eon Westfalen Weser im Juni 23 Kunden vor dem Dortmunder Landgericht verklagt hatte.
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Artikel in der Neuen Westfälischen vom 16.09.2005:

Gaspreis: Prozess 16. März 2006
Eon Westfalen Weser gegen 23 Gaskunden

Paderborn (ph). In dem Rechtsstreit zwischen Eon Westfalen Weser und den 23 Kunden, die das Paderborner Energieunternehmen verklagt hat, steht der Prozesstermin fest: Am 16. März 2006 wird die mündliche Verhandlung vor dem Landgericht Dortmund stattfinden. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 16.09.2005:

Etappensieg für klagende Gaskunden
Gericht: Eon Hanse muss Preiskalkulation offen legen / Paderborner Verhandlungstermin im März 2006

Hamburg/Paderborn (rtr/ph). Bei der bundesweit ersten Sammelklage gegen Gaspreiserhöhungen haben Energiekunden einen ersten Teilerfolg erreicht. Das Hamburger Landgericht hat den beklagten Versorger Eon Hanse zum Auftakt des Verfahrens verpflichtet, seine Preiskalkulation offen zu legen. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 14.09.2005:

„Die haben keine Kalkulation“
Familie Ziebarth zählt zu den von Eon Beklagten / Fragen an die Stadt Büren

VON KARL FINKE

Büren. Andreas Ziebarth und seine Ehefrau Cordula zählen zu den 17 privaten Gaskunden von Eon, die sich nun der Klage des Versorgungsunternehmens stellen, nachdem sie ihre Zahlung eigenmächtig prozentual gekürzt haben. „Wir wollen zeigen, dass man sich nicht alles gefallen lassen muss“, sagt die SPD-Stadträtin Ziebarth. In der jüngsten Ratssitzung hat sie mehrere Fragen an Bürgermeister Wolfgang Runge gestellt. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 14.09.2005:

Kartellamt setzt Frist für Gasversorger
Behörde geht gegen langfristige Verträge vor

Bonn (dpa). Das Bundeskartellamt will Bewegung in die Gaspreise bringen und hat 15 Gasunternehmen ultimativ zur Begrenzung von langfristigen Lieferverträgen mit Stadtwerken aufgefordert. Die Behörde habe den Ferngasgesellschaften ein entsprechendes Abmahnschreiben gesandt, sagte Kartellamtspräsident Ulf Böge. Ihre insgesamt mehrere hundert solcher Lieferverträge seien unzulässig, weil sie den Wettbewerb auf dem Gasmarkt behinderten. Betroffen sind alle wichtigen Branchenunternehmen mit dem Marktführer Eon-Ruhrgas. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 03.09.2005:

Kennzeichen PB / Kommentar der Woche
Energie-Kessel unter Druck

VON HANS-HERMANN IGGES

Energieverbraucher hatten in dieser Woche gleich zweimal Grund, sich die Augen zu reiben: Über sprunghaft ins Astronomische steigende Preise an den Zapfsäulen. Und über einen energiepolitisch scheinbar gewandelten Paderborner Bürgermeister.
(Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 31.08.2005:

Gaspreis-Kritiker wundern sich
Bürgermeister Heinz Paus bricht eine Lanze für Kommunen als Wettbewerber

Paderborn. Reiht sich Paderborns Bürgermeister Heinz Paus in die Allianz der Gaspreis-Kritiker ein und unterschreibt die „Paderborner Erklärung“, in der hunderte von Unterzeichnern die Preispolitik des Energieversorgers Eon-Westfalen-Weser anprangern? Wohl eher nicht. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 31.08.2005:

Eon-Westfalen-Weser prüft Abrechnungen
Abweichungen festgestellt / Rückerstattungen

Kreis Paderborn (ig). Sämtliche von Eon-Westfalen-Weser in den letzten beiden Jahren ausgestellten Rechnungen für 40.000 Gaskunden im Kreis Paderborn werden zurzeit geprüft. Grund: Im Zuge der Umstellung des Abrechnungswesen von den Vorgänger-Unternehmen auf die Eon-Software kann es Abweichungen gegeben haben. (Artikel komplett)


Presseerklärung von "Gaspreise-runter" vom 30.08.2005:

Initiative "Gaspreise runter":
Unterschreibt Paus die "Paderborner Erklärung" ?

Die Bürgerinitiative „gaspreise runter“ kann es kaum glauben. In seiner Rolle als Präsident des Städte- und Gemeindebundes stellt der Paderborner Bürgermeister Heinz Paus fest, die Aktivität von Stadtwerken „wirke sich preisdämpfend im Dienste der Endverbraucher aus“. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 27.08.2005:

Koch: „Eon soll Geld zurückzahlen“
„2,7 Millionen Euro völlig zu Unrecht kassiert“

Paderborn (NW). „Selten ist ein Unternehmen so massiv in Verruf geraten, wie die Firma Eon. Sie wird eines Tages einen neuen Namen annehmen müssen“, vermutet Friedhelm Koch, Vorsitzender der CDU-Mittelstandsvereinigung.

„Eon verzeichnet seit dem 1. Januar 2003 Einnahmen, die aus einer Täuschung der Kunden stammen“, meint Friedhelm Koch:
(Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 27.08.2005:

Paus bricht eine Lanze für Stadtwerke

Paderborn (NW/ph). Als Präsident des Städte- und Gemeindebundes in NRW setzt sich Paderborns Bürgermeister Heinz Paus für den Erhalt von Unternehmen ein, die von der öffentlichen Hand betrieben werden. „Ihre Betätigungsmöglichkeiten müssen erhalten bleiben“
(Artikel komplett)


Artikel im Westfälischen Volksblatt vom 26.08.2005:

Kampagne gegen E.ON-Preispolitik

Erklärung von "Gaspreise runter"

Paderborn (WV). Mit der "Paderborner Erklärung" setzt die Bürgerinitiative "Gaspreise runter" erneut einen Kontrapunkt zur Preispolitik von E.ON. Die Veröffentlichung des Textes mit Erstunterzeichnern ist der Auftakt einer groß angelegten Unterschriftenkampagne, die eine transparente Preispolitik mit verbrauchergerechten Preisen fordert. (Artikel komplett)


Artikel in Unsere Zeit vom 26.08.2005:

Energiekonzern EON hält Wort
Sammelklage gegen 23 Gaskunden


"Wir halten Wort" - mit diesen Worten kündigte der Vorstandsvorsitzende von E.ON-Westfalen-Weser eine Sammelklage gegen 23 Gaskunden an, die ihre Gasrechnungen nicht oder nur teilweise bezahlt haben. Wer allerdings damit gerechnet hat, dass die Klagen beim zuständigen Amtgericht eingereicht wurden, erlebt eine Überraschung. Der Prozess soll vor dem Landgericht Dortmund vor der Kammer für Kartellrecht geführt werden.
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Artikel in der Neuen Westfälischen vom 26.08.2005:

Gaspreiskritiker starten Unterschriftenaktion
200 unterzeichnen „Paderborner Erklärung“

Paderborn (NW). In der Auseinandersetzung zwischen dem Energieversorger Eon Westfalen Weser und der Bürgerinitiative „Gaspreise runter“ gehen die Gaspreiskritiker erneut in die Offensive: Sie starten unter dem Titel „Paderborner Erklärung“ eine „groß angelegte Unterschriftenkampagne, die eine transparente Preispolitik mit verbrauchergerechten Preisen fordert“, wie sie in einer gestern verbreiteten Pressemitteilung betonen. (Artikel komplett)


Artikel in den Schaumburger Nachrichten vom 15.08.2005:

Wir wollen unser Recht
Zu hohe Gaspreise:
Bürgerinitiative will sich gegen Abzocke der Energieversorger wehren

Obernkirchen. Der "Energieriese" E.on hat unentschuldigt gefehlt. Auch die Stadtwerke Schaumburg-Lippe kniffen und schickten keinen Vertreter zur Diskussion um die Höhe der Gaspreise. "Sie hätten gut daran getan, sich den Fragen zu stellen, aber sie werden wohl ihre Gründe haben", erklärte Robert Laack, Initiator der Bürgerinitiative Schaumburg , die sich gegen die in ihren Augen zu hohen Gaspreise wehren will. Am Ende der Versammlung stand die Gründung der Initiative.
Vor rund 50 Zuhörern hatten zu vor Roswitha Köllner und Peter Kunze als Mitbegründer der ostwestfälischen Initiative "Gaspreise runter" Hintergründe aufgezeigt.
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Artikel in der Neuen Westfälischen vom 10.08.2005:

Der doppelte Paus und die Gaspreise
Reinhard Borgmeiers Blick in das Münsterland

Paderborn (NW). Er ist Kommunalpolitiker der CDU. Wie Heinz Paus. Und Bürgermeister. Wie Heinz Paus. Und heißt obendrein Paus. Der Unterschied zum Paderborner Paus: Bürgermeister Jochen Paus hat mit mehreren seiner Amtskollegen aus der münsterländischen Nachbarschaft gegen die jüngste Gaspreiserhöhung Widerspruch eingelegt und seinen Bürgern empfohlen, ebenso zu verfahren.
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Artikel in der Neuen Westfälischen vom 08.08.2005:

Gas ist in Spenge deutlich preiswerter
EWB ist günstigster Anbieter in Nordrhein-Westfalen

Spenge (mal). Der Unterschied ist eklatant: Verbraucher zahlen in Spenge pro Kilowattstunde (kWh) Erdgas 3,82 Cent (brutto 4,43 Cent). Im Nachbarort Enger sind es seit der zweiten Preiserhöhung in diesem Jahr am 1. August 4,37 (5,07) Cent (die NW berichtete). Seit Oktober vergangenen Jahres sind die Spenger Preise konstant geblieben – doch das kann sich bald ändern. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 28.07.2005:

Eon zahlt zuviel kassierte Gebühren zurück
41.000 Jahresrechnungen fehlerhaft: Im Durchschnitt rund 50 Cent pro Kunde und Jahr falsch berechnet

Paderborn (ph). Der Paderborner Energieversorger Eon Westfalen Weser kommt offenbar nicht heraus aus den Schlagzeilen. Nach dem Prozess, der in wenigen Wochen in Dortmund verhandelt werden dürfte, musste Eon vor wenigen Tagen zugeben, dass Mitarbeiter zu Unrecht damit gedroht hatten, säumigen Gaskunden den Hahn abzudrehen. Gestern wurde nun bekannt, dass das Unternehmen für 2004 falsche Jahresrechnungen erstellt hat. (Artikel komplett)


Artikel im Westfälischen Volksblatt vom 27.07.2005:

81 000 Gasrechnungen für 2004 sind fehlerhaft
Landeseichamt entdeckt Mängel bei Software - E.ON: Wegen Geringfügigkeit Neuabrechnung nicht notwendig

Von Karl Pickhardt

Kreis Paderborn (WV). Der Paderborner Erdgasversorger E.ON Westfalen Weser hat offenbar 81 000 Erdgas- und Wärmekunden fehlerhafte Rechnungen für das Jahr 2004 ins Haus geschickt. Das Landeseichamt hat in der Buchführung Software-Fehler entdeckt.
(Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 26.07.2005:

Köllner: "Ein neuer Trick von Eon"
Initiative kritisiert Bedingungen von "strom.spezial"

Paderborn (NW). In den letzten Wochen haben viele Stromkunden von Eon Post bekommen. Das bisherige Produkt „Partner-Paket“ soll übergehen in das Produkt „strom.spezial“. Die gleichzeitig mitverschickten „Allgemeinen Bedingungen“ machen nach Ansicht von Roswitha Köllner von der Bürgerinitiative „ Gaspreise runter“deutlich, wo der Hase im Pfeffer liegt. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 23.07.2005:

Eon gesteht Fehler ein
Lieferstopp angedroht: "Hier handelt es sich um ein Versehen"

Paderborn (ph). Gespannt ist die Atmosphäre zwischen dem Energieversorger Eon Westfalen Weser und den Gaspreiskritikern seit Monaten. Der jüngste Zwischenfall dürfte kaum dazu beitragen, dass die harte Haltung der Kritiker abnimmt. Ein Eon-Mitarbeiter hat bei Kunden, die ihre Rechnung eigenhändig gekürzt haben, an der Haustür mit einem Lieferstopp gedroht. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 08.07.2005:

"E.ON-Beklagte gehen gemeinsam vor"

Samstag Infostand der Initiative "Gaspreise-runter"

Paderborn (ph). Die vom Paderborner Energieunternehmen Eon Westfalen Weser verklagten Gaskunden wollen nicht klein Beigeben. Im Gegenteil. Das lassen wir uns nicht bieten, sei die einhellige Meinung der Betroffenen, wie Roswitha Köllner, die Sprecherin der Initiative Gaspreise runter versicherte. Sie selbst gehört zwar nicht zu den Beklagten, hatte aber am Mittwoch zu einem ersten Treffen eingeladen. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 05.07.2005:

Klageschrift liegt auf dem Tisch

Gaspreis-Kritiker laden Mittwoch alle Beklagten zum Informationsgespräch ein

Paderborn (ph). In dem Rechtsstreit über Nachforderungen von Eon Westfalen Weser haben die 23 Kunden des Energieversorgers jetzt die Klageschrift auf dem Tisch. Darin begründet das Paderborner Unternehmen, warum die Nachforderungen gerechtfertigt sind und warum der Energieversorger die Spezialkammer für Kartellrecht in Dortmund als Gerichtsort gewählt hat. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 04.07.2005:

"Wir halten Wort"

Verstärkter Protest: Initiative „Gaspreise runter“ bleibt weiterhin standhaft

VON KERSTIN VIERBUCHEN

Paderborn. Verstärkter Protest, anstatt Rückzug, lautet die Parole der Bürgerinitiative „Gaspreise runter“ nach den neuesten Ereignissen rund um die Gaspreispolitik des Energieversorgers Eon. Auch die Ankündigung von Seiten des Konzerns, 23 Gaspreisverweigerer zu verklagen und außerdem im August erneut an der Preisschraube zu drehen, schreckt die Initiative keineswegs ab. (Artikel komplett)


Artikel taz vom 01.07.2005:

Eon verklagt seine Kunden

In einem Kartellverfahren will der Energieriese erreichen, dass Gaspreis-Boykotteure ausstehende Forderungen begleichen. In einem Zivilverfahren müsste der Konzern seine Kalkulation offen legen

VON ELMAR KOK


In der kommenden Woche werden 23 Personen aus Paderborn Post vom Landgericht Dortmund erhalten, weil sie Gasrechnungen von Eon Westfalen-Weser nicht, oder nur teilweise bezahlt haben. Die Eon-Klage liegt dem Landgericht schon vor und soll nach dem Wochenende an die Beklagten geschickt werden. Statt in einem Zivilverfahren wird der Konzern versuchen, das ausstehende Geld vor dem Kartellsenat des Dortmunder Gerichts einzutreiben.

(Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 30.06.2005:

„Leicht zu durchschauendes Spiel“

Gaspreis-Kritiker laden zu Veranstaltung ein

Paderborn (NW). Als „leicht zu durchschauendes Spiel“ bezeichnet die Bürgerinitiative „ Gaspreise runter“ die juristischen Einschüchterungsversuche von Eon Westfalen Weser und lädt zu einer Veranstaltung am Freitag, 1. Juli, 19 Uhr im AWO-Leo.
Sprecherin Roswitha Köllner: „Haben die bisherigen Maßnahmen und Tricks von Eon nicht dazu beigetragen, die Gaspreisverweigerer von ihrer Haltung abzubringen, so versucht Eon es jetzt mit der Androhung der Klage. 23 Verweigerer sollen angeblich verklagt werden, um tausende einzuschüchtern. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 25.06.2005:

„Eon plant keine faire Auseinandersetzung“

Bürgerinitiative reagiert mit scharfer Kritik

Paderborn (NW/ph). Die von Eon Westfalen Weser beim Dortmunder Landgericht eingereichte Klage gegen 23 Kunden, stößt bei den Gaspreis-Kritikern auf scharfen Protest.

Allerdings nicht die Klage selber. Die hatte die Initiative, allen voran ihre Sprecherin Roswitha Köllner, schon im Januar energisch eingefordert. Nein, die Kritiker wenden sich gegen die Art der Klage: Demnach plane Eon-Westfalen-Weser-Chef Hans-Peter Villis, vor Gericht die Kalkulation nicht offen zu legen. Außerdem verfolge das Unternehmen weiter „seine frühere Strategie der Drohungen und Tricks“, argwöhnt Roswitha Köllner.
(Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 24.06.2005:

"Wir halten Wort"

Eon Westfalen Weser verklagt 23 Kunden / Weitere Gaspreiserhöhung angekündigt

VON PETER HASENBEIN

Paderborn. Damit wird Eon Westfalen Weser bundesweit für Aufsehen sorgen: Das Paderborner Unternehmen hat gegen 23 Gaskunden eine Sammelklage beim Landgericht Dortmund eingereicht - als erster Energieversorger Deutschlands.

Und zugleich auf der Bilanzpressekonferenz eine erneute Gaspreiserhöhung angekündigt: Die soll im dritten Quartal (Juli bis September) kommen. Vorstandsvorsitzender Hans-Peter Villis hat nicht ausgeschlossen, dass auch diese Anhebung zweistellig und damit über zehn Prozent ausfallen könnte. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 10.05.2005:

Gaspreis-Verweigerern droht die Klage

E.on Westfalen-Weser pocht auf "Gebot der Gleichbehandlung"

Paderborn (gär). Der heimische Energieversorger E.on Westfalen-Weser wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit die Gaspreis-Verweigerer vor einem ordentlichen Gericht verklagen.
(Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 04.05.2005:

E.ON lässt sich nicht in die Karten schauen

Ultimatum an die Gaspreis-Verweigerer verstrichen

Paderborn (gär). Der heimische Energieversorger E.ON Westfalen-Weser AG macht derzeit noch keine Angaben darüber, wie viele Gaspreis-Verweigerer inzwischen eingelenkt haben. Auch in Bezug auf das weitere juristische Vorgehen will sich das Unternehmen offensichtlich nicht in die Karten schauen lassen.
(Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 02.05.2005:

Gaspreisverweigerer: Wir zahlen nicht!

"Nur eine Drohgebärde von E.ON"

Paderborn (NW). Über 100 Gaspreisverweigerer waren sich am Freitagabend in den Räumen der AWO einig: Wir zahlen nicht! E.ON hatte durch eine "Zahlungserinnerung" an alle Verweigerer in der vergangenen Woche dafür gesorgt, dass neue Bewegung in die Auseinandersetzung gekommen ist. (Artikel komplett)


DPA vom 27.04.2005:

Riehl fordert Nachbesserungen beim neuen EnWG

Im Folgenden das Schreiben von Dr. Alois Rhiel an 16 Wirtschaftsminister von Bund und Ländern mit den aktuellen hessischen Positionen zur Novelle des Energiewirtschaftsgesetzes:

Novellierung des Energiewirtschaftsrechts Grundsätze der Preisfindung für Netznutzungsentgelte
Sehr geehrte Herren Kollegen,

die jetzt zur Beschlussfassung des Deutschen Bundestages von der Koalition vorgelegten Entwürfe für ein neues Energiewirtschaftsgesetz und die Netzzugangs- und -entgeltverordnungen zeigen ein vorsichtiges Eingehen auf Forderungen des Bundesrates. (Artikel komplett)


Pressemitteilung "Gaspreise-runter" vom 26.04.2005:

Zahlungserinnerung - Was nun ?
Initiative: Nicht zahlen - Veranstaltung am Freitag im AWO-Leo

Per Brief hat E.ON am Samstag viele Gaspreisverweigerer aufgefordert, ihre einbehaltenen Beträge bis zum 3. Mai zu zahlen. „Sollte bis zum genannten Datum von Ihnen keine Zahlung bei uns eingehen, behalten wir uns vor, rechtliche Schritte gegen Sie einzuleiten.“
Die Sprecher der Bürgerinitiative Gaspreise runter Roswitha Köllner und Peter Kunze raten allen Verweigerern, sich diesem Druck nicht zu beugen. Die Front der Gaspreisverweigerer zum Bröckeln zu bringen, das ist die Absicht der Zahlungsaufforderung. Und das alles frei nach der Devise: Was scheren uns das Bürgerliche Gesetzbuch und die Verbraucherrechte, wir wollen Gewinne machen und nicht unsere Kalkulation offen legen.
Auch in anderen Orten haben die Versorger ihren Kunden Zahlungsaufforderungen geschickt. In Bad Kreuznach erhielten Verweigerer sogar schon ihre 3. Aufforderung zur Zahlung, die angedrohten rechtlichen Schritte wurden allerdings nicht eingeleitet, weil man die Kalkulation nicht offen legen will.
E.ON-Vorstandschef Villis erhofft sich wohl durch diese Aktion die „Altlasten“ zu beseitigen, damit die bereits geplante neue Gaspreiserhöhungsrunde ohne Widerstand eingeleitet werden kann.
Doch die Zeichen stehen nicht gut für E.ON und Konsorten: In den letzten Wochen haben bereits in verschiedenen Bundesländern über 20 Gasversorger auf Druck der Landeskartellämter ihre geplanten Gaspreiserhöhungen nicht durchgeführt. Und jetzt sind in Brandenburg sogar mehrere Gasversorger bereit, ihre Preiserhöhung zumindest teilweise wieder zurückzunehmen. Dies alles ist nur möglich geworden, weil sich bundesweit über 200.000 Gaskunden entschlossen gegen die Preiserhöhungen zur Wehr gesetzt haben und sich auf den § 315 BGB berufen. Eine Bewegung , die Behörden in Schwung und Versorger unter Druck gebracht hat.
Wie sehr sich die Versorger unter Druck fühlen, zeigt eine Reaktion des Bundesverbandes der deutschen Gas- und Wasserwirtschaft: Er bietet am 27.4.einen Schulungstag unter dem Titel: „Brennpunkt Gaspreisdiskussion“ an, bei dem ein einheitliches Vorgehen gegen die Gaspreisverweigerer abgesprochen werden wird. Das Gaspreiskartell formiert sich. Wir dürfen gespannt sein, was sich die Versorger noch einfallen lassen werden, um dem Verbraucher seine gesetzlich festgeschriebenen Rechte zu verweigern.


Artikel im Westfälischen Volksblatt vom 26.04.2005:

Gas: Gerichtliche Schritte angedroht
E.ON setzt Frist bis zum 3. Mai

Von Karl Pickhardt

Paderborn (WV). Der heimische Gasversorger E.ON Westfalen Weser hat säumigen Kunden bis zum 3. Mai eine Zahlungsfrist gesetzt. Falls Gaspreisverweigerer nicht bezahlen, droht der Versorger gerichtliche Schritte an.

Damit erhöht das Paderborner Unternehmen den Druck auf jene Kunden, die eine deutliche Gaspreisanhebung zum 1. Oktober um mehr als elf Prozent nicht schlucken wollen und die erhöhten Beträge nicht bezahlen. Im Versorgungsgebiet von E.ON Westfalen Weser hatten mehr als 6000 Kunden Widerspruch eingelegt oder nur unter Vorbehalt bezahlt. Eine Initiative »Gaspreise runter« verlangt von E.ON Westfalen Weser eine Offenlegung der Kalkulationen. Dies verweigert E.ON. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 26.04.2005:

Streit um höhere Gaspreise eskaliert

Paderborn (bth). Der Streit um die vom regionalen Energieversorger E.ON Westfalen Weser im vergangenen Jahr erhöhten Gaspreise spitzt sich zu. Beim Paderborner Unternehmen bestätigte ein Sprecher, dass man an 1.300 Gaskunden Briefe mit der Aufforderung verschickt habe, die einbehaltenen Beträge bis zum 3. Mai zu bezahen. Geschehe das nicht, droht E.ON Westfalen Weser "rechtliche Schritte" gegen die Gaskunden an.

Wie berichtet, hatten rund 6.000 Gaskunden die im vergangenen Jahr um bis zu 21,7 Prozent erhöhten Gaspreise nicht oder unter Vorbehalt gezahlt. Roswitha Köllner, Sprecherin der Paderborner Initiative "Gaspreise runter" riet allen E.ON-Kunden, sich dem Druck des Energieversorgers nicht zu beugen. Im Gegenteil zeige die Drohaktion, dass der Widerstand der Gaskunden Wirkung zeige. "Die haben kalte Füße gekriegt", so Köllner gegenüber der Neuen Westfälischen


Pressemitteilung "Gaspreise-runter" vom 18.04.2005:

Gaspreise: Bürgerinitiative diskutiert mit Landtagskandidaten am 27. April
„Energiepreise und Verbraucherrechte – Was tun gegen die Macht der Energie-Multis?

Das jüngste Verhalten E.ONs ist wieder ein Paradebeispiel für Unternehmenswillkür.
Während andere Energieversorger in Hessen und Niedersachsen aufgrund von Verfahren der Landeskartellämter ihre angekündigten Preiserhöhungen zurücknehmen, denkt E.ONs Vorstandschef Hans Peter Villis hinter verschlossenen Türen schon wieder laut darüber nach, an der Preisschraube zu drehen und im Land eine neue Welle der Gaspreiserhöhungen einzuläuten. Damit pfeift das Unternehmen auf die Rechte der Verbraucher, hat es doch den Nachweis der Billigkeit der letzten Gaspreiserhöhung, der von tausenden von Kunden gefordert wurde, immer noch nicht erbracht.
Was tun gegen die Macht der Energiekonzerne? Wie können Verbraucherrechte weiter gestärkt werden? Wird das neue Energiewirtschaftsgesetz sich im Sinne der Verbraucher auswirken? Wie sollte konsequente stattliche Kontrolle aussehen?
Zu diesen und weiteren Fragen sollen die Parteien mit ihren Landtagskandidaten Stellung beziehen. Dabei steht auch die bisherige und zukünftige Rolle der Parteien in Hinblick auf eine angemessene Unterstützung der Verbraucher im Kampf gegen die Abzocke im besonderen Blickwinkel der Bürgerinitiative.
Die Veranstaltung der Bürgerinitiative findet statt unter dem Titel Energiepreise und Verbraucherrechte – Was tun gegen die Macht der Energie-Multis?
am Mittwoch den 27. April, um 19 Uhr in der Cafeteria der Kulturwerkstatt Paderborn, Bahnhofstraße

Zugesagt haben:
Cordula Ziebarth (SPD)

Sigrid Beer (Grüne)
Konrad Jablonski (Wahlalternative Arbeit u. soziale Gerechtigkeit, WASG)
Jürgen Korthof (PDS)

Die Moderation übernimmt Roswitha Köllner


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 18.04.2005:

"Gaspreise senken oder Kalkulation offen legen"

Initiative sieht sich durch Heilbronner Urteil bestätigt

Paderborn (NW). "Das erste Urteil gegen einen Gasversorger liegt vor und bestätigt auf ganzer Linie die Vorgehensweise der Bürgerinitiative Gaspreise runter und der Gaspreisverweigerer bundesweit", meint die Sprecherin der Paderborner Initiative Roswitha Köllner.

Vor dem Amtsgericht Heilbronn hatte ein Verbraucher gegen die Gaspreiserhöhung der Heilbronner Versorgungs-GmbH geklagt (wir berichteten). (Artikel komplett)


Artikel im Westfälischen Volksblatt vom 10.03.2005:

Stromkunden blasen zum Sturm
Vorwürfe gegen E.ON nehmen zu – Mehreinnahmen in Millionenhöhe

Von Manfred Schraven (Text) und Wolfram Brucks (Foto)
Kreis Paderborn (WV). Die Strompreiserhöhungen durch den Energieversorger E.ON Westfalen Weser sorgen weiter für hohe Wellen im Verbraucherbecken. Der Hauptgrund: Fehlende Transparenz! Weder Erklärungen der Unternehmenssprecher gegenüber dem WV (siehe Bericht vom 5. März) noch Anschreiben an die Haushalte über die Preisanpassungen der Sonderprodukte konnten Ruhe bringen. Mit drastischen Schuldzuweisungen von »Abzocke« und »Verschleierung« meldet sich die Bürgerinitiative »Gaspreise runter« zurück auf das »Schlachtfeld« gegen E.ON.
(Artikel komplett)


Artikel in der Welt am Sonntag vom 27.02.2005:

Aufstand der Energieverbraucher
In Paderborn kämpfen Bürger gegen die Gaspreis-Erhöhung , indem sie Rechnungen nicht bezahlen

von Melanie Bergs

Im Oktober hat Eon Westfalen Weser seine Gaspreise auf einen Schlag erhöht - um durchschnittlich 11 Prozent, wie der Energiekonzern angibt. "Doch die Erhöhung beträgt je nach Verbrauch über 21 Prozent", sagt Roswitha Köllner. Die Paderbornerin hat ausgerechnet, daß sie für ihre Vier-Zimmer-Wohnung rund 14 Prozent mehr bezahlen muß. Das sind zehn Euro im Monat. "Ich fühle mich abgezockt", sagt sie. Also bezahlt sie die zehn Euro nicht. So wie auch viele andere Gaskunden von Eon Westfalen Weser. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 17.02.2005:

Kunden-Kritik am E.ON-Jahresbonus

Unternehmenssprecher weist Vorwürfe zurück

Paderborn (ph). Die Kritik am Energieversorger E.ON Westfalen Weser will nicht verstummen. Protestierten schon vor Wochen über 6.000 Gas-Kunden schriftlich gegen die 11-prozentige Erhöhung im Oktober, stößt auch die Jahresabrechnung bei so manchem Kunden auf Unverständnis. Vor allem mit Blick auf den Jahresbonus von sechs Prozent, denn die effektive Einsparung liegt nur bei 2,71 Prozent, wie E.ON auf Nachfrage bestätigte.
(Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 11.02.2005:

PADERBORN: Verbraucher lassen Muskeln spielen
Gericht fordert Energieversorger zu Transparenz auf
VON MATTHIAS BUNGEROTH

Paderborn. Die Diskussion um Gaspreiserhöhungen von Energieversorgern bekommt neue Nahrung. Kritische Verbraucher fühlen sich durch einen Beschluss des Amtsgerichts Heilbronn bestätigt. Roswitha Köllner ist zufrieden.

Der Sprecherin der Bürgerinitiative "Gaspreise runter" aus Paderborn liegt ein aktueller Beschluss des Amtsgerichts Heilbronn vor. (Artikel komplett)


Artikel in der taz vom 10.02.2005:

Boykotteure vs. Gaskonzerne 1:0
Ein Beschluss des Heilbronner Amtsgerichtes bringt die Gaskonzerne in Schwierigkeiten. In einem Rechtsstreit könnten Versorger dazu gezwungen werden, ihre Kalkulationen offen zu legen

VON ELMAR KOK

Roswitha Köllner von der Bürgerinitiative "Gaspreise runter Ostwestfalen-Lippe" freut sich. "Der Beschluss der Heilbronner Richterin schreibt wesentliche Punkte fest, die sonst immer von den Energieversorgern bestritten werden", sagt die Paderborner Aktivistin. Ende vergangener Woche hatte das Amtsgericht Heilbronn in einem Verfahren zu Gaspreiserhöhungen festgestellt, dass der beklagte Versorger seine Kalkulation offen legen müsse

(Artikel komplett)


Artikel in Unsere Zeit vom 04.02.2005:

"Das sind keine Marktpreise,
sondern Machtpreise!"

Große Resonanz auf "kleine Minderheit" -
E.ON-Kunden warten auf das Gericht


Nur ein einziges Mal bekam der Vorstandschef von E.ON Westfalen Weser AG, Hans-Peter Villis, im proppevollen Paderborner Nixdorf-Forum Recht, nämlich als er feststellte: "Dies ist die einzige Veranstaltung in der Bundesrepublik mit so einem Zulauf." Dass er selbst teilnehmen musste, ist ein erster Erfolg der "Gaspreisrebellen".

Das Medien- und Besucherecho weit über die Stadtgrenzen hinaus überraschte selbst die Organisatoren der Veranstaltung, die (Artikel komplett)


Artikel im Westfälischen Volksblatt vom 24.01.2005:

E.ON schiebt Prozesse hinaus
Jahresendrechungen fördern Unmut

Von Karl Pickhardt

Paderborn (WV). In den ersten drei Monaten dieses Jahres will der heimische Erdgasversorger E.ON Westfalen Weser noch keine gerichtlichen Schritte gegen zahlungsunwillige Kunden einleiten. Unternehmenssprecher Meinolf Päsch setzt vorerst weiterhin auf eigene Überzeugungskraft. In der nächsten Kundenzeitschrift startet das Versorgungsunternehmen erneut einen Versuch, die heftig umstrittenen Gaspreiserhöhungen als angemessen darzustellen. Vorstandsvorsitzender Hans-Peter Villis hatte allerdings angekündigt, in letzter Konsequenz gegen säumige Zahler gerichtlich vorgehen zu wollen. (Artikel komplett)


Artikel im Westfälischen Volksblatt vom 24.01.2005:

»Verklagen Sie mich doch endlich«

Keine Lösung im Gaspreis-Konflikt in Sicht: E.ON kündigt gerichtliche Schritte an

Von Karl Pickhardt

Paderborn (WV). »Ich fordere Sie auf, verklagen Sie mich«: Stehende Ovationen erntete Roswitha Köllner am Wochenende von etwa 600 Gaspreiskritikern im Heinz-Nixdorf-Forum (HNF) für ihren Appell an Energieversorger E.ON Westfalen Weser, mit einem Prozess für Klarheit im »Paderborner Gaspreis-Konflikt« zu sorgen.
(Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 24.01.2005:

Gaspreis: Prozess rückt näher

E.ON-Chef Villis kündigt zweites Gutachten an / Protestler wollen hart bleiben

VON HUBERTUS GÄRTNER

Paderborn. Im Streit um die Gaspreiserhöhung der E.ON Westfalen-Weser AG läuft nun alles auf eine gerichtliche Klärung hinaus. "Wir werden irgendwann den Prozess führen müssen", sagte Hans-Peter Villis, Vorstandschef des Energieversorgungs-Unternehmens, zum Ende einer Diskussionsveranstaltung am vergangenen Freitagabend im Heinz Nixdorf Museums Forum. (Artikel komplett)


Artikel in der Neuen Westfälischen vom 22.01.2005:

"Wir zocken nicht zusätzlich ab"

Diskussion im HNF: E.ON-Vorstandschef Hans-Peter Villis weist Kritik von Verbrauchern zurück


Volles Haus: Das Auditorium des Heinz Nixdorf MuseumsForum fasste die Interessierten gestern Abend nicht. Ein Saal nebenan musste noch geöffnet werden.
(FOTO: FRANK LOOSE)

Paderborn (au). Das Interesse war enorm: Die gut 400 Plätze im Auditorium des Heinz-Nixdorf-Museumsforum reichten gestern Abend nicht aus, als Gaspreis-Kritiker mit E.ON-Vorstandschef Hans-Peter Villis sehr kontrovers und in teilweise aufgeheizter Atmosphäre diskutierten. Rund 550 Verbraucher nutzten die Chance zu dieser bislang einmaligen öffentlichen Auseinandersetzung, die auf breites Medieninteresse stieß. Per Leinwand wurde die von der Paderborner Initiative "Gaspreis runter" organisierte Veranstaltung aus dem Audimax in einen Seminarraum übertragen.
(Artikel komplett)



Artikel in der Neuen Westfälischen vom 20.01.2005:

"Ins Wespennest gestochen"

Initiative "Gaspreise runter" hilft bei Jahresrechnung / E.ON: "Kalkulation korrekt"

Paderborn (ph). Zum schriftlichen Widerspruch gegen die Gaspreise hat die Initiative "Gaspreise runter" bereits seit Wochen aufgerufen. Seit Dienstagabend gehen die Protestler noch einen Schritt weiter: Im Versammlungsraum der Schützenhalle in Marienloh gaben sie erstmals konkrete Hilfestellung bei der Jahresabschlussrechnung, rund 80 Interessierte aus Marienloh und Bad Lippspringe waren der Einladung gefolgt. Weitere Veranstaltungen stehen in den nächsten Wochen auf dem Programm.
(Artikel komplett)



Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung vom 16.01.2005

Pfiffiger Protest gegen gierige Gaslieferanten
Von Thomas Schmitt

15. Januar 2005 Günter Wolf ist eigentlich aus dem Alter raus, in dem man auf die Barrikaden geht. Doch als dem Rentner Ende November die Energieversorgung Mittelrhein (EVM) eine satte Gaspreiserhöhung aufdrückte, reichte es ihm. Sechs Euro mehr sollte er im Monat für sein Gas bezahlen. Was einer Preiserhöhung von 13,63 Prozent entsprach, rechnete sich der Diplom-Ingenieur aus Bad Neuenahr aus. "Das ist zuviel des Guten", sagt er. "Wenn man sich nicht wehrt, passiert nichts."
Wolf ist beileibe nicht der einzige. Immer mehr Gaskunden mucken auf und erhalten spontan großen Zulauf...
(Artikel komplett)



Artikel in der Neuen Westfälischen vom 14.01.2005:

Widerstand gegen erhöhte Gaspreise

Aufruf zum Gasstreik am Sonntag

Paderborn (ph/fr). Der Protest gegen die Gaspreiserhöhungen wächst: Rund 6.000 Widersprüche liegen allein dem Energieversorger E.ON Westfalen Weser auf dem Tisch. Bundesweit sollen es bereits mehr als 200.000 Gaskunden sein, die bei Energieunternehmen Protest eingelegt haben. Das jedenfalls schätzt der Vorsitzende des Bundes der Energieverbraucher Aribert Peters. (Artikel komplett)



Artikel in der Neuen Westfälischen vom 14.01.2005:

Was Kunden tun können

Verbraucherschützer Peters referiert über den Gasmarkt / E.ON weist Kritik zurück

Paderborn (ph). Als Dr. Aribert Peters am Mittwoch in die Runde fragt, wer denn schon gegen die Gaspreise Widerspruch eingelegt habe, zeigen fast alle Gäste auf – gut 60 sind es an diesem Abend auf der SPD-Veranstaltung in den Räumen der Arbeiterwohlfahrt. So viele Finger in der Luft – das hat selbst der weitgereiste Mann aus Bonn noch nicht erlebt: Flugs nimmt er seine Kamera und hält das imposante Bild fest. (Artikel komplett)



Pressemitteilung vom 06.01.2005:

Wie hält es E.ON mit der Wahrheit?

Bürgerinnen und Bürger, die in diesen Tagen gegenüber E.ON die Unbilligkeit der Gaspreise feststellen und ihre Einzugsermächtigung zurückziehen, erhalten von E.ON ein Schreiben, in dem festgestellt wird: Das Vorgehen des Bundeskartellamtes „bestätigt unsere Preispolitik und erkennt unsere Erdgaspreise als marktgerecht an.“
Was sagt eigentlich das Bundeskartellamt zu dieser Aussage? Das fragte sich die Bürgerinitiative „Gaspreise runter“.
Ein Anruf des Bundes der Energieverbraucher beim Kartellamt ergab: Eine solche Entscheidung des Kartellamtes hat es nicht gegeben. Hier sagt E.ON nicht die Wahrheit. Um den Gasversorger an der weiteren Verbreitung dieser Aussage zu hindern, hat Dr. Aribert Peters vom Bund der Energieverbraucher eine Rechtsanwaltskanzlei damit beauftragt, ein Abmahnungsverfahren gegenüber EON Westfalen-Weser einzuleiten.
Durch Unwahrheiten wird man nicht glaubwürdiger. Den Verbrauchern kann man nur raten, sich durch diesen neuen Trick nicht in die Irre führen zu lassen und die Zahlung der Erhöhung weiterhin zu verweigern. E.ON raten wir, endlich die Kalkulation offen zu legen. Dadurch wird man glaubwürdiger als durch ein Gefälligkeitsgutachten der WIBERA AG, die auf ihrer Internetseite damit wirbt, seit Jahren für die Energiewirtschaft zu arbeiten.



Artikel in der Neuen Westfälischen vom 06.01.2005:

Gaspreise: 21. Januar öffentliche Diskussion

Mit E.ON-Vorstand im Computermuseum / 19 Uhr

Paderborn (ph). Der öffentliche Diskussionsabend mit dem Energieversorger E.ON Westfalen Weser und der Initiative "Gaspreis runter" steht: Er findet am Freitag, 21. Januar, 19 Uhr im großen Veranstaltungsraum des Heinz Nixdorf Museums Forums (HNF) an der Fürstenallee 7 statt. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen. (Artikel komplett)