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„Eon
verkauft Kunden weiter für dumm“ Paderborn
(NW). „Eon gibt Gas: 35 Prozent Abzocke in 15 Monaten.“
Mit diesen Worten bewerteten Roswitha Köllner und Peter Kunze,
Sprecher der Paderborner Bürgerinitiative Gaspreise runter”
gestern die von der Eon Westfalen Weser AG angekündigte Gaspreiserhöhung
zum 1. Januar. Eon kämpft ums Image Gaspreise steigen weiter Eon-Regionalversorger legen Kalkulation offen / Bürgerinitiative kritisiert "PR-Gag"
„Geschenk
mit Pferdefuß“ Paderborn
(NW). Um die Kunden davon ,,zu überzeugen, dass wir faire Preise
bieten“ will die Eon Westfalen Weser AG am heutigen Mittwoch in
einem Pressegespräch ihre Erdgas-Kostenkalkulation offen legen.
Roswitha Köllner, Sprecherin der Bürgerinitiative „Gaspreise
runter“, fand Heiligabend in ihrem Briefkasten ebenfalls für
diesen Tag eine Einladung von Eon. Der will sie jedoch keine Folge leisten. Strom wird 5,8 Prozent teurer Paderborn.
Das Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie des Landes
Nordrhein-Westfalen hat gestern Nachmittag den Antrag von Eon Westfalen
Weser zur Preisanpassung der Allgemeinen Tarife Strom (strom.ideal)
zum 1. Januar 2006 genehmigt. Furcht
vor Klagen Bielefeld.
Das NRW-Wirtschaftsministerium hat weiteren Stromversorgern eine Abfuhr
erteilt und Anträge auf Preiserhöhungen abgelehnt. Eon Westfalen
Weser darf dagegen seinen Strompreis zum 1. Januar um 6,8 Prozent (0,89
Cent) auf 14,04 Cent pro Kilowattstunde erhöhen. Beantragt hatte
das Unternehmen eine Preiserhöhung von 7,6 Prozent (ein Cent pro
Kilowattstunde). Selbst dieser Preis wäre genehmigt worden, verlautete
aus Branchenkreisen. Wahlfreiheit für Gasverbraucher Berlin (dpa). Die deutsche Gaswirtschaft will angesichts heftiger Proteste gegen Preiserhöhungen Konsequenzen ziehen. Vom nächsten Jahr an sollen private Haushaltskunden ihren Versorger erstmals frei wählen können, sagte der Präsident des Bundesverbands der deutschen Gas- und Wasserwirtschaft, Michael Feist, der Tageszeitung Die Welt. „Der Kunde braucht die Möglichkeit, souverän zu handeln“, so Feist. Die Branche wolle den Wünschen nach mehr Transparenz und Wettbewerb damit weiter entgegenkommen. Kartellamt
mahnt Eon Ruhrgas ab Bonn(dpa
/AP). Die Verbraucher in Deutschland können sich Hoffnung auf mittelfristig
sinkende Gaspreise machen. Im Streit um mehr Wettbewerb im Gasmarkt
hat das Bundeskartellamt dem größten deutschen Gasversorger
Eon Ruhrgas gestern eine so genannte Abmahnung zu seinen langfristigen
Lieferverträgen mit Stadtwerken zugestellt. Darin wird ein Verbot
der beanstandeten Verträge angekündigt. Die Behörde will
damit mehr Wettbewerb auf dem Gasmarkt erzwingen. Gaspreis
steigt um rund 12 Prozent Bünde
(ds). Die Energie- und Wasserversorgung Bünde (EWB) wird zum 1.
Januar 2006 den Gaspreis im Versorgungsgebiet um 0,51 Cent/Kilowattstunde
oder rund 12 Prozent erhöhen. Dies bestätigte Aufsichtsratsvorsitzender
Friedel-H. Uhlich gestern im Gespräch mit der NW. Erdgas
wird teurer VON LUDGER OSTERKAMP Gütersloh.
Das Heizen in diesem Winter wird teurer. Die Stadtwerke Gütersloh
(SWG) haben beschlossen, den Preis für Erdgas um 12,8 Prozent anzuheben.
Der durchschnittliche Gasverbraucher muss damit ab Dezember 14,50 Euro
im Monat mehr bezahlen. Eon
Hanse legt Kalkulation offen MEINUNGS-BÖRSE Manches
Unternehmen stürzte gewiss in größte Schwierigkeiten,
wenn seine Margen – also die Spannen zwischen Einkaufs- und Verkaufspreisen
– sich innerhalb eines Jahres nahezu halbierten. Gas
wird 12,5 Prozent teurer (in Bielefeld) VON FRANK BELL Bielefeld.
Der durchschnittliche Gasverbraucher muss bald 14,50 Euro im Monat mehr
zahlen: Zum 1. Dezember heben die Stadtwerke Bielefeld die Bezugspreise
für Gas um 12,5, für Fernwärme um 9 Prozent an. Außerdem
hat der kommunale Energieversorger beim Landeswirtschaftsministerium
eine Strompreiserhöhung um 3 Prozent ab 1. Januar beantragt. Gleichzeitig
legt er ein Energiesparprogramm für Kunden von 250.000 Euro auf.
"Noch
lange nicht fertig ..." von Hubert Kniesburges "Damit
sind wir Weihnachten fertig!" So die Reaktion von CDU-Mann und
Vorstandsprecher von E.ON Westfalen Weser, Meinolf Päsch, im November
2004, als sich in Paderborn lautstarker Protest der Gaspreisrebellen
gegen drastische Preiserhöhungen erhob. Mittlerweile sind zwölf
bewegte Monate vergangen. Am 12. 11. haben die bundesweit bekannt gewordenen
Gaspreisrebellen in Ostwestfalen ihren ersten Geburtstag vor der historischen
Kulisse des Paderborner Rathauses gefeiert. Und für den Plunder,
mit dem die Gasversorger im Laufe des Jahres ihre Preispolitik in der
Öffentlichkeit verteidigten, gab´s Puddingteilchen namens
Päsch-Plunder, den ein örtlicher Bäcker (CDU-Mitglied)
kreiert hatte. Artikel in der Neuen Westfälischen vom 14.11.2005: „Villis-Spitzen“,
„Päsch-Plunder“ und „Paus-Bäckchen“ Paderborn
(ig). Sie hat sich in Paderborn fest etabliert: Die Bürgerinitiative
der Gaspreis-Kritiker „Gaspreise runter“. Und übt sich
seit einem Jahr nicht nur in der Kritik an hohen Gaspreisen, sondern
auch im aktiven Widerstand gegen die Preispolitik des Energieversorgers
Eon Westfalen-Weser – bis hin zum Zahlungsboykott. Kein Wunder,
dass man sie die Gaspreis-„Rebellen“ nennt. Gaspreis-Kritiker
zweifeln an Lauterkeit Paderborn.
Am vergangenen Samstag war „Gaspreise“ das Wort des Tages,
das hat die Uni Leipzig in ihrer Wortschatzuntersuchung ermittelt. Auslöser
dafür war die Ankündigung von E.on, die Kalkulation der Gaspreise
offenzulegen – eine Reaktion auf den ständig steigenden Druck
auf die Energieversorger. Seriöse Ankündigung oder nur ein
listiger Versuch, dass Vertrauen der Verbraucher zurückzugewinnen? Eon
verdient prächtig Düsseldorf
(dpa). Deutschlands größter Energiekonzern Eon verdient in
diesem Jahr so viel Geld wie noch nie. Gewinne aus Firmenverkäufen
und höhere Energiepreise haben den Überschuss in den ersten
neuen Monaten des Jahres 2005 auf 6,4 Milliarden Euro hochschnellen
lassen.
Teure Energie: Eintrittspreis in Bädern steigt um 20 Cent Paderborn
(ph). Die Eintrittspreise im Maspernbad waren bereits im August um 20
Cent angehoben worden, ab Dezember gelten auch in allen anderen Paderborner
Hallen- und Freibädern neue Preise: Die Erwachsenenkarte klettert
von 2,30 Euro auf 2,50 Euro, ermäßigte Karten auf 1,80 Euro.
Familienpassinhaber zahlen erstmals 1,50 Euro. Für die 10er Karte
muss der Erwachsene künftig 22,50 Euro bezahlen (bisher 20,70 Euro),
ermäßigt 16,20 Euro „Gesellschaft
gegen hohe Energiepreise gründen“ Paderborn
(ph). Vor dem Hintergrund anhaltend hoher Energiekosten geht die Freie
Bürgerinitiative (FBI) in die Offensive. Sie will in der nächsten
Ratssitzung am Donnerstag, 17. November, einen Antrag einbringen: Der
Rat soll die Verwaltung beauftragen, einmal zu überprüfen,
„ob eine eigene Energievertriebsgesellschaft unter dem Dach der
Paderborner Kommunalbetriebe gegründet werden kann“, erläutert
FBI-Fraktionschef Hartmut Hüttemann. Kleine
Ikone des Widerstandes VON HUBERTUS GÄRTNER Paderborn.
Roswitha Köllner (53) wirkt nur ein wenig amüsiert. „Gestern
stand plötzlich ein 84 Jahre alter Mann vor meiner Tür. Der
wollte wissen, wie er die ständigen Energiepreiserhöhungen
verhindern kann“. Die Lehrerin Köllner kann aus der jüngeren
Vergangenheit von vielen ähnlichen Besuchen berichten. Sie sei
immer sehr geduldig und gebe den Gästen gute Ratschläge mit
auf den Weg. Eon
Westfalen Weser legt Kalkulation offen Paderborn
(ph). Vor rund einer Woche hatte Eon Westfalen Weser angekündigt,
eine Offenlegung der Gaspreis-Kalkulationen „zu überprüfen“.
Die Überlegungen sind abgeschlossen: „Wir werden offen legen.
Zurzeit arbeiten wir nur noch daran, auf welche Weise diese Offenlegung
stattfinden kann“, erläuterte Unternehmenssprecher Meinolf
Päsch. „Gipfel
des Opportunismus“ Paderborn
(NW). Die Stellungnahme von Bürgermeister Heinz Paus, den Energiekonzern
Eon zu einer Offenlegung der Preiskalkulation zu ermutigen, sei der
„Gipfel des Opportunismus“, moniert DIP-Ratsfrau Roswitha
Köllner. Paus
für Offenlegung der Gaspreis-Kalkulation Paderborn
(NW). „Ich möchte den Vorstand von E.on Westfalen Weser ermutigen,
das zu tun.“ Mit diesen Worten sprach sich Bürgermeister
Heinz Paus gestern für die Offenlegung der Gaspreiskalkulation
aus. Dies wäre ein Signal, was den Kunden gegenüber Vertrauen
schaffe, so das Paderborner Stadtoberhaupt weiter. Eon
Westfalen Weser prüft Offenlegung Paderborn (ph). Der Prozess, den Eon Westfalen Weser gegen 16 Gaspreisverweigerer vor dem Dortmunder Landgericht führt, ist um wenige Tage verschoben worden: Er findet nicht mehr wie bisher bekannt am 16. März 2006 statt, sondern am 6. April des nächsten Jahres. In Bewegung
gekommen ist allerdings nicht nur der Verhandlungstermin. Nachdem Eon
Hanse angekündigt hat, im Prozess vor dem Hamburger Landgericht
seine Kalkulation offenzulegen, hoffen auch die Paderborner Gaspreiskritiker
weiter auf Rückenwind.
Köllner:
„Stoppen Sie den Preiswahnsinn“ Paderborn (NW). Zur jüngsten Energiepreisentwicklung nimmt erneut Roswitha Köllner Stellung. Sie fordert von den Unternehmen: „Stoppen Sie den Preiswahnsinn!“ „Die
Gier der Energieunternehmen kennt kein Ende. Bereits im Sommer haben
Unternehmen des Eon-Konzerns bundesweit die Gaspreise erhöht, jetzt
ziehen andere Versorger nach. Und Eon Westfalen-Weser schließt
eine weitere Erhöhung zum Jahresbeginn nicht aus“, ärgert
sich die Sprecherin der Bürgerinitiative „Gaspreise runter“
und schlägt den Bogen zum Strombereich. Presseerklärung
im Orginal dazu „Eon
wird Kalkulation offen legen müssen“ Paderborn
(NW). In dem jüngsten Urteil des Bundesgerichtshofes zum Energiemarkt
sieht die bündnisgrüne Landtagsabgeordnete Sigrid Beer erneut
eine Stärkung der Verbraucherinteressen. Der Bundesgerichtshof
hatte - wie berichtet - entschieden: Stromanbieter ohne eigenes Netz
können die Entgelte der Netzbetreiber für die Durchleitung
von Strom gerichtlich überprüfen lassen. Strom
wird in OWL teurer Berlin
(dpa/nw). Millionen Haushalte in Deutschland müssen sich zum Jahreswechsel
auf steigende Strompreise einrichten. In OWL gilt das für die Kunden
der Konzerntöchter RWE Westfalen-Weser-Ems (Dortmund), Eon Westfalen
Weser (Paderborn) und EAM (Kassel). Strompreis
steigt bei Speicherheizungen Paderborn
(ph). Für 65.000 Speicherheizungskunden und weitere 3.000 Haushalte,
die eine Wärmepumpe betreiben, erhöht sich ab 1. Oktober der
Strompreis: bei den Heizungen um 5,3 Prozent und bei den Wärmepumpen
um rund 4 Prozent, wie Eon-Westfalen-Weser-Sprecher Meinolf Päsch
gestern bekannt gab. Bis zum Jahresende stabil bleiben hingegen die
allgemeinen Stromtarife für rund 700.000 Eon-Kunden und die Preise
für die 65.000 Erdgas-Kunden. RWE
erhöht Gaspreis Verl. Die
RWE Westfalen-Weser-Ems AG mit Sitz in Dortmund erhöht zum 1. Oktober
die Erd gaspreise für ihre direkten Haushalts- und Kleingewerbekunden.
Die in diesem Jahr stark angestiegenen Primärenergiepreise und
die somit gestiegenen Gasbezugskosten von den Vorlieferanten erforderten
eine Anhebung des Arbeitspreises um 0,40 Cent je Kilowatt-Stunde zuzüglich
Umsatzsteuer, heißt es in einer Pressemitteilung der RWE. Die
Grundpreise bleiben unverändert. Artikel in der Neuen Westfälischen vom 19.09.2005: „Verbraucher
haben ein Recht auf Transparenz“ Paderborn
(NW). In der juristischen Auseinandersetzung zwischen Eon Hanse und
52 Gaskunden vor dem Hamburger Landgericht, haben die Kunden einen ersten
Teilerfolg erreicht: Das Gericht verdonnerte das Energieunternehmen
zur Offenlegung der Kalkulation im Verlauf des Prozesses (wir berichteten).
Diese Entwicklung löst auch Reaktionen in Paderborn aus, wo Eon
Westfalen Weser im Juni 23 Kunden vor dem Dortmunder Landgericht verklagt
hatte. Gaspreis:
Prozess 16. März 2006 Paderborn
(ph). In dem Rechtsstreit zwischen Eon Westfalen Weser und den 23 Kunden,
die das Paderborner Energieunternehmen verklagt hat, steht der Prozesstermin
fest: Am 16. März 2006 wird die mündliche Verhandlung vor
dem Landgericht Dortmund stattfinden. Etappensieg
für klagende Gaskunden Hamburg/Paderborn
(rtr/ph). Bei der bundesweit ersten Sammelklage gegen Gaspreiserhöhungen
haben Energiekunden einen ersten Teilerfolg erreicht. Das Hamburger
Landgericht hat den beklagten Versorger Eon Hanse zum Auftakt des Verfahrens
verpflichtet, seine Preiskalkulation offen zu legen. „Die
haben keine Kalkulation“ VON KARL FINKE Büren.
Andreas Ziebarth und seine Ehefrau Cordula zählen zu den 17 privaten
Gaskunden von Eon, die sich nun der Klage des Versorgungsunternehmens
stellen, nachdem sie ihre Zahlung eigenmächtig prozentual gekürzt
haben. „Wir wollen zeigen, dass man sich nicht alles gefallen
lassen muss“, sagt die SPD-Stadträtin Ziebarth. In der jüngsten
Ratssitzung hat sie mehrere Fragen an Bürgermeister Wolfgang Runge
gestellt. Kartellamt
setzt Frist für Gasversorger Bonn (dpa).
Das Bundeskartellamt will Bewegung in die Gaspreise bringen und hat
15 Gasunternehmen ultimativ zur Begrenzung von langfristigen Lieferverträgen
mit Stadtwerken aufgefordert. Die Behörde habe den Ferngasgesellschaften
ein entsprechendes Abmahnschreiben gesandt, sagte Kartellamtspräsident
Ulf Böge. Ihre insgesamt mehrere hundert solcher Lieferverträge
seien unzulässig, weil sie den Wettbewerb auf dem Gasmarkt behinderten.
Betroffen sind alle wichtigen Branchenunternehmen mit dem Marktführer
Eon-Ruhrgas. Kennzeichen
PB / Kommentar
der Woche Energieverbraucher
hatten in dieser Woche gleich zweimal Grund, sich die Augen zu reiben:
Über sprunghaft ins Astronomische steigende Preise an den Zapfsäulen.
Und über einen energiepolitisch scheinbar gewandelten Paderborner
Bürgermeister. Gaspreis-Kritiker
wundern sich Paderborn.
Reiht sich Paderborns Bürgermeister Heinz Paus in die Allianz der
Gaspreis-Kritiker ein und unterschreibt die „Paderborner Erklärung“,
in der hunderte von Unterzeichnern die Preispolitik des Energieversorgers
Eon-Westfalen-Weser anprangern? Wohl eher nicht. Eon-Westfalen-Weser
prüft Abrechnungen Kreis Paderborn
(ig). Sämtliche von Eon-Westfalen-Weser in den letzten beiden Jahren
ausgestellten Rechnungen für 40.000 Gaskunden im Kreis Paderborn
werden zurzeit geprüft. Grund: Im Zuge der Umstellung des Abrechnungswesen
von den Vorgänger-Unternehmen auf die Eon-Software kann es Abweichungen
gegeben haben. Initiative
"Gaspreise runter": Die Bürgerinitiative
„gaspreise runter“ kann es kaum glauben. In seiner Rolle
als Präsident des Städte- und Gemeindebundes stellt der Paderborner
Bürgermeister Heinz Paus fest, die Aktivität von Stadtwerken
„wirke sich preisdämpfend im Dienste der Endverbraucher aus“.
Koch:
„Eon soll Geld zurückzahlen“ Paderborn (NW). „Selten ist ein Unternehmen so massiv in Verruf geraten, wie die Firma Eon. Sie wird eines Tages einen neuen Namen annehmen müssen“, vermutet Friedhelm Koch, Vorsitzender der CDU-Mittelstandsvereinigung. „Eon
verzeichnet seit dem 1. Januar 2003 Einnahmen, die aus einer Täuschung
der Kunden stammen“, meint Friedhelm Koch: Paus bricht eine Lanze für Stadtwerke Paderborn
(NW/ph). Als Präsident des Städte- und Gemeindebundes in NRW
setzt sich Paderborns Bürgermeister Heinz Paus für den Erhalt
von Unternehmen ein, die von der öffentlichen Hand betrieben werden.
„Ihre Betätigungsmöglichkeiten müssen erhalten
bleiben“ Kampagne gegen E.ON-Preispolitik Erklärung von "Gaspreise runter" Paderborn
(WV). Mit der "Paderborner Erklärung" setzt die Bürgerinitiative
"Gaspreise runter" erneut einen Kontrapunkt zur Preispolitik
von E.ON. Die Veröffentlichung des Textes mit Erstunterzeichnern
ist der Auftakt einer groß angelegten Unterschriftenkampagne,
die eine transparente Preispolitik mit verbrauchergerechten Preisen
fordert. Energiekonzern
EON hält Wort
Gaspreiskritiker
starten Unterschriftenaktion Paderborn
(NW). In der Auseinandersetzung zwischen dem Energieversorger Eon Westfalen
Weser und der Bürgerinitiative „Gaspreise runter“ gehen
die Gaspreiskritiker erneut in die Offensive: Sie starten unter dem
Titel „Paderborner Erklärung“ eine „groß
angelegte Unterschriftenkampagne, die eine transparente Preispolitik
mit verbrauchergerechten Preisen fordert“, wie sie in einer gestern
verbreiteten Pressemitteilung betonen. Wir wollen
unser Recht Obernkirchen.
Der "Energieriese" E.on hat unentschuldigt gefehlt. Auch die
Stadtwerke Schaumburg-Lippe kniffen und schickten keinen Vertreter zur
Diskussion um die Höhe der Gaspreise. "Sie hätten gut
daran getan, sich den Fragen zu stellen, aber sie werden wohl ihre Gründe
haben", erklärte Robert Laack, Initiator der Bürgerinitiative
Schaumburg , die sich gegen die in ihren Augen zu hohen Gaspreise wehren
will. Am Ende der Versammlung stand die Gründung der Initiative. Der
doppelte Paus und die Gaspreise Paderborn
(NW). Er ist Kommunalpolitiker der CDU. Wie Heinz Paus. Und Bürgermeister.
Wie Heinz Paus. Und heißt obendrein Paus. Der Unterschied zum
Paderborner Paus: Bürgermeister Jochen Paus hat mit mehreren seiner
Amtskollegen aus der münsterländischen Nachbarschaft gegen
die jüngste Gaspreiserhöhung Widerspruch eingelegt und seinen
Bürgern empfohlen, ebenso zu verfahren. Gas
ist in Spenge deutlich preiswerter Spenge
(mal). Der Unterschied ist eklatant: Verbraucher zahlen in Spenge pro
Kilowattstunde (kWh) Erdgas 3,82 Cent (brutto 4,43 Cent). Im Nachbarort
Enger sind es seit der zweiten Preiserhöhung in diesem Jahr am
1. August 4,37 (5,07) Cent (die NW berichtete). Seit Oktober vergangenen
Jahres sind die Spenger Preise konstant geblieben – doch das kann
sich bald ändern. Artikel in der Neuen Westfälischen vom 28.07.2005: Eon zahlt
zuviel kassierte Gebühren zurück Paderborn
(ph). Der Paderborner Energieversorger Eon Westfalen Weser kommt offenbar
nicht heraus aus den Schlagzeilen. Nach dem Prozess, der in wenigen
Wochen in Dortmund verhandelt werden dürfte, musste Eon vor wenigen
Tagen zugeben, dass Mitarbeiter zu Unrecht damit gedroht hatten, säumigen
Gaskunden den Hahn abzudrehen. Gestern wurde nun bekannt, dass das Unternehmen
für 2004 falsche Jahresrechnungen erstellt hat. 81 000
Gasrechnungen für 2004 sind fehlerhaft Kreis Paderborn
(WV). Der Paderborner Erdgasversorger E.ON Westfalen Weser hat offenbar
81 000 Erdgas- und Wärmekunden fehlerhafte Rechnungen für
das Jahr 2004 ins Haus geschickt. Das Landeseichamt hat in der Buchführung
Software-Fehler entdeckt. Köllner:
"Ein neuer Trick von Eon" Paderborn
(NW). In den letzten Wochen haben viele Stromkunden von Eon Post bekommen.
Das bisherige Produkt „Partner-Paket“ soll übergehen
in das Produkt „strom.spezial“. Die gleichzeitig mitverschickten
„Allgemeinen Bedingungen“ machen nach Ansicht von Roswitha
Köllner von der Bürgerinitiative „ Gaspreise runter“deutlich,
wo der Hase im Pfeffer liegt. Eon gesteht
Fehler ein Paderborn
(ph). Gespannt ist die Atmosphäre zwischen dem Energieversorger
Eon Westfalen Weser und den Gaspreiskritikern seit Monaten. Der jüngste
Zwischenfall dürfte kaum dazu beitragen, dass die harte Haltung
der Kritiker abnimmt. Ein Eon-Mitarbeiter hat bei Kunden, die ihre Rechnung
eigenhändig gekürzt haben, an der Haustür mit einem Lieferstopp
gedroht. "E.ON-Beklagte gehen gemeinsam vor" Samstag Infostand der Initiative "Gaspreise-runter" Paderborn
(ph). Die vom Paderborner Energieunternehmen Eon Westfalen Weser verklagten
Gaskunden wollen nicht klein Beigeben. Im Gegenteil. Das lassen wir
uns nicht bieten, sei die einhellige Meinung der Betroffenen, wie Roswitha
Köllner, die Sprecherin der Initiative Gaspreise runter versicherte.
Sie selbst gehört zwar nicht zu den Beklagten, hatte aber am Mittwoch
zu einem ersten Treffen eingeladen. Klageschrift
liegt auf dem Tisch Paderborn
(ph). In dem Rechtsstreit über Nachforderungen von Eon Westfalen
Weser haben die 23 Kunden des Energieversorgers jetzt die Klageschrift
auf dem Tisch. Darin begründet das Paderborner Unternehmen, warum
die Nachforderungen gerechtfertigt sind und warum der Energieversorger
die Spezialkammer für Kartellrecht in Dortmund als Gerichtsort
gewählt hat. "Wir halten Wort" Verstärkter Protest: Initiative „Gaspreise runter“ bleibt weiterhin standhaft VON KERSTIN VIERBUCHEN Paderborn.
Verstärkter Protest, anstatt Rückzug, lautet die Parole der
Bürgerinitiative „Gaspreise runter“ nach den neuesten
Ereignissen rund um die Gaspreispolitik des Energieversorgers Eon. Auch
die Ankündigung von Seiten des Konzerns, 23 Gaspreisverweigerer
zu verklagen und außerdem im August erneut an der Preisschraube
zu drehen, schreckt die Initiative keineswegs ab. Eon verklagt
seine Kunden „Leicht
zu durchschauendes Spiel“ Paderborn
(NW). Als „leicht zu durchschauendes Spiel“ bezeichnet die
Bürgerinitiative „ Gaspreise runter“ die juristischen
Einschüchterungsversuche von Eon Westfalen Weser und lädt
zu einer Veranstaltung am Freitag, 1. Juli, 19 Uhr im AWO-Leo. „Eon
plant keine faire Auseinandersetzung“ Paderborn (NW/ph). Die von Eon Westfalen Weser beim Dortmunder Landgericht eingereichte Klage gegen 23 Kunden, stößt bei den Gaspreis-Kritikern auf scharfen Protest. Allerdings
nicht die Klage selber. Die hatte die Initiative, allen voran ihre Sprecherin
Roswitha Köllner, schon im Januar energisch eingefordert. Nein,
die Kritiker wenden sich gegen die Art der Klage: Demnach plane Eon-Westfalen-Weser-Chef
Hans-Peter Villis, vor Gericht die Kalkulation nicht offen zu legen.
Außerdem verfolge das Unternehmen weiter „seine frühere
Strategie der Drohungen und Tricks“, argwöhnt Roswitha Köllner. "Wir halten Wort" Eon Westfalen Weser verklagt 23 Kunden / Weitere Gaspreiserhöhung angekündigt VON PETER HASENBEIN Paderborn. Damit wird Eon Westfalen Weser bundesweit für Aufsehen sorgen: Das Paderborner Unternehmen hat gegen 23 Gaskunden eine Sammelklage beim Landgericht Dortmund eingereicht - als erster Energieversorger Deutschlands. Und zugleich
auf der Bilanzpressekonferenz eine erneute Gaspreiserhöhung angekündigt:
Die soll im dritten Quartal (Juli bis September) kommen. Vorstandsvorsitzender
Hans-Peter Villis hat nicht ausgeschlossen, dass auch diese Anhebung
zweistellig und damit über zehn Prozent ausfallen könnte. Gaspreis-Verweigerern
droht die Klage Paderborn
(gär). Der heimische Energieversorger E.on Westfalen-Weser wird
mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit die Gaspreis-Verweigerer
vor einem ordentlichen Gericht verklagen. E.ON lässt sich nicht in die Karten schauen Ultimatum an die Gaspreis-Verweigerer verstrichen Paderborn
(gär). Der heimische Energieversorger E.ON Westfalen-Weser AG macht
derzeit noch keine Angaben darüber, wie viele Gaspreis-Verweigerer
inzwischen eingelenkt haben. Auch in Bezug auf das weitere juristische
Vorgehen will sich das Unternehmen offensichtlich nicht in die Karten
schauen lassen. Gaspreisverweigerer: Wir zahlen nicht! "Nur eine Drohgebärde von E.ON" Paderborn
(NW). Über 100 Gaspreisverweigerer waren sich am Freitagabend in
den Räumen der AWO einig: Wir zahlen nicht! E.ON hatte durch eine
"Zahlungserinnerung" an alle Verweigerer in der vergangenen
Woche dafür gesorgt, dass neue Bewegung in die Auseinandersetzung
gekommen ist. Riehl fordert Nachbesserungen beim neuen EnWG Im Folgenden das Schreiben von Dr. Alois Rhiel an 16 Wirtschaftsminister von Bund und Ländern mit den aktuellen hessischen Positionen zur Novelle des Energiewirtschaftsgesetzes: Novellierung
des Energiewirtschaftsrechts Grundsätze der Preisfindung für
Netznutzungsentgelte die jetzt
zur Beschlussfassung des Deutschen Bundestages von der Koalition vorgelegten
Entwürfe für ein neues Energiewirtschaftsgesetz und die Netzzugangs-
und -entgeltverordnungen zeigen ein vorsichtiges Eingehen auf Forderungen
des Bundesrates. Zahlungserinnerung
- Was nun ? Per
Brief hat E.ON am Samstag viele Gaspreisverweigerer aufgefordert, ihre
einbehaltenen Beträge bis zum 3. Mai zu zahlen. „Sollte bis
zum genannten Datum von Ihnen keine Zahlung bei uns eingehen, behalten
wir uns vor, rechtliche Schritte gegen Sie einzuleiten.“ Gas:
Gerichtliche Schritte angedroht Paderborn (WV). Der heimische Gasversorger E.ON Westfalen Weser hat säumigen Kunden bis zum 3. Mai eine Zahlungsfrist gesetzt. Falls Gaspreisverweigerer nicht bezahlen, droht der Versorger gerichtliche Schritte an. Damit erhöht
das Paderborner Unternehmen den Druck auf jene Kunden, die eine deutliche
Gaspreisanhebung zum 1. Oktober um mehr als elf Prozent nicht schlucken
wollen und die erhöhten Beträge nicht bezahlen. Im Versorgungsgebiet
von E.ON Westfalen Weser hatten mehr als 6000 Kunden Widerspruch eingelegt
oder nur unter Vorbehalt bezahlt. Eine Initiative »Gaspreise runter«
verlangt von E.ON Westfalen Weser eine Offenlegung der Kalkulationen.
Dies verweigert E.ON. Streit um höhere Gaspreise eskaliert Paderborn (bth). Der Streit um die vom regionalen Energieversorger E.ON Westfalen Weser im vergangenen Jahr erhöhten Gaspreise spitzt sich zu. Beim Paderborner Unternehmen bestätigte ein Sprecher, dass man an 1.300 Gaskunden Briefe mit der Aufforderung verschickt habe, die einbehaltenen Beträge bis zum 3. Mai zu bezahen. Geschehe das nicht, droht E.ON Westfalen Weser "rechtliche Schritte" gegen die Gaskunden an. Wie berichtet, hatten rund 6.000 Gaskunden die im vergangenen Jahr um bis zu 21,7 Prozent erhöhten Gaspreise nicht oder unter Vorbehalt gezahlt. Roswitha Köllner, Sprecherin der Paderborner Initiative "Gaspreise runter" riet allen E.ON-Kunden, sich dem Druck des Energieversorgers nicht zu beugen. Im Gegenteil zeige die Drohaktion, dass der Widerstand der Gaskunden Wirkung zeige. "Die haben kalte Füße gekriegt", so Köllner gegenüber der Neuen Westfälischen Gaspreise:
Bürgerinitiative diskutiert mit Landtagskandidaten am 27. April Das
jüngste Verhalten E.ONs ist wieder ein Paradebeispiel für
Unternehmenswillkür. Zugesagt
haben: Die Moderation übernimmt Roswitha Köllner "Gaspreise senken oder Kalkulation offen legen" Initiative sieht sich durch Heilbronner Urteil bestätigt Paderborn (NW). "Das erste Urteil gegen einen Gasversorger liegt vor und bestätigt auf ganzer Linie die Vorgehensweise der Bürgerinitiative Gaspreise runter und der Gaspreisverweigerer bundesweit", meint die Sprecherin der Paderborner Initiative Roswitha Köllner. Vor dem
Amtsgericht Heilbronn hatte ein Verbraucher gegen die Gaspreiserhöhung
der Heilbronner Versorgungs-GmbH geklagt (wir berichteten).
Artikel im Westfälischen Volksblatt vom 10.03.2005: Stromkunden
blasen zum Sturm Von Manfred
Schraven (Text) und Wolfram Brucks (Foto) Aufstand
der Energieverbraucher von Melanie Bergs Im Oktober
hat Eon Westfalen Weser seine Gaspreise auf einen Schlag erhöht
- um durchschnittlich 11 Prozent, wie der Energiekonzern angibt. "Doch
die Erhöhung beträgt je nach Verbrauch über 21 Prozent",
sagt Roswitha Köllner. Die Paderbornerin hat ausgerechnet, daß
sie für ihre Vier-Zimmer-Wohnung rund 14 Prozent mehr bezahlen
muß. Das sind zehn Euro im Monat. "Ich fühle mich abgezockt",
sagt sie. Also bezahlt sie die zehn Euro nicht. So wie auch viele andere
Gaskunden von Eon Westfalen Weser. Kunden-Kritik am E.ON-Jahresbonus Unternehmenssprecher weist Vorwürfe zurück Paderborn
(ph). Die Kritik am Energieversorger E.ON Westfalen Weser will nicht
verstummen. Protestierten schon vor Wochen über 6.000 Gas-Kunden
schriftlich gegen die 11-prozentige Erhöhung im Oktober, stößt
auch die Jahresabrechnung bei so manchem Kunden auf Unverständnis.
Vor allem mit Blick auf den Jahresbonus von sechs Prozent, denn die
effektive Einsparung liegt nur bei 2,71 Prozent, wie E.ON auf Nachfrage
bestätigte. PADERBORN: Verbraucher lassen Muskeln spielen Gericht fordert Energieversorger zu Transparenz auf VON MATTHIAS BUNGEROTH Paderborn. Die Diskussion um Gaspreiserhöhungen von Energieversorgern bekommt neue Nahrung. Kritische Verbraucher fühlen sich durch einen Beschluss des Amtsgerichts Heilbronn bestätigt. Roswitha Köllner ist zufrieden. Der Sprecherin
der Bürgerinitiative "Gaspreise runter" aus Paderborn
liegt ein aktueller Beschluss des Amtsgerichts Heilbronn vor. Boykotteure
vs. Gaskonzerne 1:0 "Das
sind keine Marktpreise,
Das Medien-
und Besucherecho weit über die Stadtgrenzen hinaus überraschte
selbst die Organisatoren der Veranstaltung, die E.ON
schiebt Prozesse hinaus Von Karl Pickhardt Paderborn
(WV). In den ersten drei Monaten dieses Jahres will der heimische Erdgasversorger
E.ON Westfalen Weser noch keine gerichtlichen Schritte gegen zahlungsunwillige
Kunden einleiten. Unternehmenssprecher Meinolf Päsch setzt vorerst
weiterhin auf eigene Überzeugungskraft. In der nächsten Kundenzeitschrift
startet das Versorgungsunternehmen erneut einen Versuch, die heftig
umstrittenen Gaspreiserhöhungen als angemessen darzustellen. Vorstandsvorsitzender
Hans-Peter Villis hatte allerdings angekündigt, in letzter Konsequenz
gegen säumige Zahler gerichtlich vorgehen zu wollen. »Verklagen
Sie mich doch endlich« Paderborn
(WV). »Ich fordere Sie auf, verklagen Sie mich«: Stehende
Ovationen erntete Roswitha Köllner am Wochenende von etwa 600 Gaspreiskritikern
im Heinz-Nixdorf-Forum (HNF) für ihren Appell an Energieversorger
E.ON Westfalen Weser, mit einem Prozess für Klarheit im »Paderborner
Gaspreis-Konflikt« zu sorgen. Gaspreis: Prozess rückt näher E.ON-Chef Villis kündigt zweites Gutachten an / Protestler wollen hart bleiben VON HUBERTUS GÄRTNER Paderborn.
Im Streit um die Gaspreiserhöhung der E.ON Westfalen-Weser AG läuft
nun alles auf eine gerichtliche Klärung hinaus. "Wir werden
irgendwann den Prozess führen müssen", sagte Hans-Peter
Villis, Vorstandschef des Energieversorgungs-Unternehmens, zum Ende
einer Diskussionsveranstaltung am vergangenen Freitagabend im Heinz
Nixdorf Museums Forum.
Artikel in der Neuen Westfälischen vom 22.01.2005: "Wir zocken nicht zusätzlich ab" Diskussion im HNF: E.ON-Vorstandschef Hans-Peter Villis weist Kritik von Verbrauchern zurück
"Ins Wespennest gestochen" Initiative "Gaspreise runter" hilft bei Jahresrechnung
/ E.ON: "Kalkulation korrekt"
Pfiffiger
Protest gegen gierige Gaslieferanten 15. Januar
2005 Günter Wolf ist eigentlich aus dem Alter raus, in dem man
auf die Barrikaden geht. Doch als dem Rentner Ende November die Energieversorgung
Mittelrhein (EVM) eine satte Gaspreiserhöhung aufdrückte,
reichte es ihm. Sechs Euro mehr sollte er im Monat für sein Gas
bezahlen. Was einer Preiserhöhung von 13,63 Prozent entsprach,
rechnete sich der Diplom-Ingenieur aus Bad Neuenahr aus. "Das ist
zuviel des Guten", sagt er. "Wenn man sich nicht wehrt, passiert
nichts."
Widerstand gegen erhöhte Gaspreise Aufruf zum Gasstreik am Sonntag Paderborn
(ph/fr). Der Protest gegen die Gaspreiserhöhungen wächst:
Rund 6.000 Widersprüche liegen allein dem Energieversorger E.ON
Westfalen Weser auf dem Tisch. Bundesweit sollen es bereits mehr als
200.000 Gaskunden sein, die bei Energieunternehmen Protest eingelegt
haben. Das jedenfalls schätzt der Vorsitzende des Bundes der Energieverbraucher
Aribert Peters.
Was Kunden tun können Verbraucherschützer Peters referiert über den Gasmarkt / E.ON weist Kritik zurück Paderborn
(ph). Als Dr. Aribert Peters am Mittwoch in die Runde fragt, wer denn
schon gegen die Gaspreise Widerspruch eingelegt habe, zeigen fast alle
Gäste auf – gut 60 sind es an diesem Abend auf der SPD-Veranstaltung
in den Räumen der Arbeiterwohlfahrt. So viele Finger in der Luft
– das hat selbst der weitgereiste Mann aus Bonn noch nicht erlebt:
Flugs nimmt er seine Kamera und hält das imposante Bild fest.
Wie hält es E.ON mit der Wahrheit? Bürgerinnen
und Bürger, die in diesen Tagen gegenüber E.ON die Unbilligkeit
der Gaspreise feststellen und ihre Einzugsermächtigung zurückziehen,
erhalten von E.ON ein Schreiben, in dem festgestellt wird: Das Vorgehen
des Bundeskartellamtes „bestätigt unsere Preispolitik und
erkennt unsere Erdgaspreise als marktgerecht an.“ Gaspreise: 21. Januar öffentliche Diskussion Mit E.ON-Vorstand im Computermuseum / 19 Uhr Paderborn
(ph). Der öffentliche Diskussionsabend mit dem Energieversorger
E.ON Westfalen Weser und der Initiative "Gaspreis runter"
steht: Er findet am Freitag, 21. Januar, 19 Uhr im großen Veranstaltungsraum
des Heinz Nixdorf Museums Forums (HNF) an der Fürstenallee 7 statt.
Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen.
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