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Artikel in der Neuen Westfälischen vom 28.08.2008:

Neue Eon-Tochter Ansprechpartner für Kunden
Umstrukturierung greift bereits ab Montag kommender Woche

Paderborn. Die Umstrukturierung des Regionalversorgers Eon Westfalen Weser, der Rat und Kreistag am Montag letzter Woche zugestimmt haben (die NW berichtete) soll bereits ab Montag, 1. September, umgesetzt werden. Eon Westfalen Weser werde die Herausforderungen von Wettbewerb und Regulierung in einer neuen Struktur annehmen, teilte das Unternehmen gestern mit.

Während sich Eon Westfalen Weser (EWW) künftig auf Aufgaben rund um das regionale Strom- und Gasnetz konzentriert, verantwortet eine hundertprozentige Tochtergesellschaft, die E.ON Westfalen Weser Vertrieb GmbH, den Verkauf von Strom und Gas. Dadurch soll die regionale Kundennähe erhalten und zugleich den gesetzlichen Vorgaben zur klaren Trennung von Netz und Vertrieb entsprochen werden.

Im Zuge der veränderten Aufstellung übertragen Eon Westfalen Weser und weitere fünf deutsche Eon-Regionaltöchter übergreifende Aufgaben der Vertriebssteuerung wie Produktentwicklung oder Marketing an die ebenfalls zum 1. September startende Eon Vertrieb Deutschland GmbH (EVD) mit Sitz in München. EWW ist an der EVD gemeinsam mit den fünf Schwesterunternehmen und der Eon Energie beteiligt.

Darüber hinaus nimmt am 1. September mit der Eon Best Service GmbH mit Hauptsitz in Hamburg eine neue Gesellschaft den Betrieb auf, in der gemeinsame Aufgaben der so genannten „Shared Services“ wie Abrechnung oder Kundenkontakt-Management zusammengefasst werden. Gesellschafter sind zu jeweils gleichen Anteilen neben EWW Weser auch Eon Avacon, Eon edis und Eon Hanse.

Die neue Regionalstruktur ist das Ergebnis des im August erfolgreich abgeschlossenen Projektes „regi.on“, an dem Eon Energie und sechs deutsche Regionalversorger des Konzerns, darunter Eon Westfalen Weser, beteiligt waren. Ziel von „regi.on“ sei eine noch stärkere Wettbewerbsorientierung, mehr Effizienz und die konsequente Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben zur Trennung von Netz und Vertrieb bei den beteiligten Regionalversorgungsunternehmen, sagte EWW-Vorstandschef Henning Probst. Er betonte: „Mit der neuen Regionalstruktur können wir noch effizienter und offensiver im Markt agieren, ohne auf die regionale Nähe zu unseren Kunden und Partnern zu verzichten.“ Umgesetzt wird die neue Struktur bei EWW, Eon Avacon, Eon Bayern, Eon edis, Eon Hanse und Eon Mitte.

Für die Strom- und Gaskunden von Eon Westfalen Weser ändert sich durch die neue Struktur nur der Name des für sie zuständigen Unternehmens: statt Eon Westfalen Weser ist künftig Eon Westfalen Weser Vertrieb Ansprechpartner der Kunden rund um Strom und Gas. Alles andere – von Verträgen bis hin zu Servicenummern – bleibt unverändert.

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