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Artikel in der Neuen Westfälischen vom 14.11.2007:

Eon pocht auf Strompreis-Erhöhung

Gewinn um 22 Prozent gestiegen



Düsseldorf (AP). Deutschlands größter Energieversorger Eon hält trotz drastisch gestiegener Gewinne an den geplanten Strompreiserhöhungen zum Jahreswechsel fest. Konzernchef Wulf Bernotat sagte, ausschlaggebend für die Preispolitik der Eon-Regionalversorger seien die deutlich gestiegenen Preise an der Leipziger Strombörse. Einer Quersubventionierung dieses Bereichs – etwa durch die üppig fließenden Gewinne aus der Stromproduktion – zur Vermeidung von Preiserhöhung erteilte der Manager eine klare Absage.

Eon steigerte seinen Konzernüberschuss in den ersten neun Monaten 2007 um 70 Prozent auf 5,8 Milliarden Euro. Bereinigt um Sondereffekte (Marktbewertung von Derivaten, Aktienverkäufe) legte der Gewinn unter dem Strich um 22 Prozent auf 4,2 Milliarden Euro zu. Der Umsatz wuchs um sieben Prozent auf 49,4 Milliarden Euro. Dabei profitierte Eon von hohen Strompreisen. Die Strom-Rohmarge stieg deutlich. Allein in Deutschland wurden rund 30 Prozent des Ergebnisanstieges erwirtschaftet. Zwar büßten die Eon-Regionalgesellschaften seit Jahresanfang 100.000 Kunden ein. Dafür hat die im Februar gestartete Billigtochter „E wie einfach“ 250.000 Kunden gewonnen – zwei Drittel davon sind Strom-, ein Drittel Gaskunden.

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